Impressionen aus Reutlingen
Aussegnungshalle Friedhof Unter den Linden

Friedhof Unter den Linden

Rommelsbacher Straße 4
72764 Reutlingen

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Friedhof Unter den Linden

Das Gelände des alten Stadtfriedhofs "Unter den Linden" wird schon seit vielen Jahrhunderten als Begräbnisstätte genutzt; im Mittelalter lag dort der Kirchhof der Wallfahrtskirche "St. Peter und Paul in den Weiden". Bis heute haben sich zahlreiche historische Grabdenkmale aus dem 19. und 20. Jahrhundert erhalten.

Der durch einen schönen alten Baumbestand geprägte Friedhof ist mit seinen Grabmalen und den im Stil des Historismus ausgeschmückten Bauwerken (neoromanische Aussegnungshalle, neogotische Katharinenkirche) ein stadtgeschichtliches Bilderbuch, das zugleich exemplarisch die Entwicklung der Friedhofskultur in Reutlingen dokumentiert.

 

Besonderheiten:

 

  • Aussegnungshalle (1903), erbaut im historisch-romanischen Stil von Stadtbaumeister Krämer (schöne Details im Innern: Deckengebälk, Empore, Türen der Aufbahrungsräume); ehemaliges Krematorium 1910 angebaut (Baurat Kober)
  • Zahlreiche historische Grabdenkmale, darunter rund 130 aus dem 19. Jh.; ältester Stein von 1757
  • Gräber ausgewählter Persönlichkeiten: Gustav Werner (Abt. P), Eduard Lukas ( Abt. E II), Emil Gminder (Abt. G), Laura Schradin (Abt. K); sehenswerte Gräber verschiedener Kaufmanns- und Fabrikantendynastien in den Abteilungen A bis G und zwischen O und T
  • Feld für anonyme Urnenbestattung

 

Denk- und Mahnmale:

 

  • Obelisk zur Erinnerung an den Krieg 1870/71 (Zwissler/Launer)
  • Große Gedenkanlage für die Opfer der beiden Weltkriege. Die 1914-18 Gefallenen werden namentlich auf Bronzetafeln aufgeführt; für die Toten von 1939-45 steht symbolisch ein hoher Obelisk (Raach/Raach-Döttinger), außerdem Steinkreuze und die Bronzefigur eines Mädchens, Entwurf: Hans Wimmer, München
  • Mahnmal für die "Opfer der Gewalt" während des Nationalsozialismus (Sarkophag von Richard Raach mit der Asche von KZ-Opfern)
  • Weiteres Mahnmal für Kriegstote (Pieta) in Abteilung W

 

Weitere Informationen:

Anlage: Mittelalterlich, erweitert ab 1852, zuletzt 1898

Größe: 50.973 m²

Nahverkehrsanbindung: Linie 3 und 4, Haltestelle "Friedhof Unter den Linden"

Parkmöglichkeiten: 40 Parkplätze an der St.-Peter-Straße

 

Zugänge:
 

  • Unter den Linden ("Totentörle")
  • Rommelsbacher Straße (Katharinenkirche)
  • St.-Peter-Straße (Krematorium)
  • Burkhardt+Weber-Straße

Aussegnungshalle: 110 Sitzplätze, 5 Aufbahrungsräume (Historische Aussegnungshalle, Baujahr 1903). Auch die Katharinenkirche kann auf Wunsch als Aussegnungshalle genutzt werden.

Ausstattung: Toiletten-Anbau links neben der Aussegnungshalle mit 2 WC, 15 Wasserstellen, 16 Abfallsammelstellen


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