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Das Fest folgt später


Doch das soll's noch nicht gewesen sein: "Das Fest folgt später", versprach Bezirksbürgermeister Frank Hofacker, nachdem er zusammen mit Oberbürgermeister Thomas Keck und Erster Bürgermeisterin Ulrike Hotz eine Ulme in die neu gestaltete Altenburger Ortsmitte pflanzte.

Das Gießwasser für das Bäumchen, das stellvertretend für 17 weitere neue Bäume und Sträucher im Ort steht, lieferte Petrus frei Haus. "Schön ist es geworden", freute sich der Oberbürgermeister trotz strömenden Regens.

Thomas Keck, Oberbürgermeister der Stadt ReutlingenThomas Keck, Oberbürgermeister der Stadt Reutlingen

Vor allem aber sei es schnell fertig geworden: "Eine gigantische Baumaßnahme in so kurzer Zeit abzuschließen, das war richtig gute Arbeit!", lobte der Rathaus-Chef die Beteiligten. 

Und das waren eine ganze Menge. Denn auch unter der neu gestalteten Ortsdurchfahrt hat sich einiges getan. So ist die Kanalisation auf einer Länge von rund 230 Metern komplett erneuert. Der Hochwasserschutz wurde durch eine Aufdimensionierung der Mahdenverdolung sowie dem Einbau eines Geröllfangs am Einlaufbauwerk Mahdenbach und 13 Hochwasserabläufen mit Anschluss an die Erlenbachverdolung optimiert, die ihrerseits ebenfalls einer grundlegenden Sanierung unterzogen wurde. Der Einbau von rund 8.000 Quadratmetern Asphaltdeckschicht auf der Donaustraßen-Fahrbahn, rund 1.000 neue Randsteine sowie rund 1.500 Quadratmetern Betonpflaster verleihen der Ortsmitte ein neues, ansprechendes Gesicht. Der behindertengerechte Umbau der Bushaltestellen Altenburg Mitte und Altenburg Nord macht den ÖPNV attraktiver. Aber auch Radeln ist attraktiver geworden: Es gibt jetzt einen rund 730 Meter langen Schutzstreifen und eine Fahrradservicestation in der Donaustraße.

 "Mit rund 8,9 Millionen Euro Gesamtkosten war das eine der größten Baumaßnahmen der vergangenen Jahre", resümierte Ulrike Hotz, die das gute Zusammenspiel zwischen der Stadtentwässerung Reutlingen (SER), den beteiligten städtischen Ämtern für Tiefbau, Grünflächen und Umwelt sowie für Stadtentwicklung und Vermessung und des Bezirksgemeinderats lobte. Aber auch die Altenburgerinnen und Altenburger selbst haben sich vorbildlich eingebracht, unterstrich Bezirksbürgermeister Hofacker, der sich gerne an die Planungswerkstatt im Februar 2017 erinnert, bei der sich knapp 200 Bürgerinnen und Bürger den Kopf über das neue Gesicht der Altenburger Ortsmitte zerbrachen.


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