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Meldung

Saubere Luft in Innenstädten


Eine gute Nachricht für Reutlingen, die Reutlinger Luft und die Reutlinger Bürger: "Ich freue mich außerordentlich über das Förderangebot der Bundesregierung", kommentiert Oberbürgermeisterin Barbara Bosch die am Freitag, 29. Juni 2018 in Berlin mitgeteilte Entscheidung, Reutlingen und vier weiteren Modellstädten bis 2020 insgesamt rund 130 Millionen Euro für modellhafte Verkehrsprojekte zur Verfügung zu stellen. "Dieses Angebot zeigt, dass unsere Bemühungen um die Luftreinhaltung und damit um die Gesundheit unserer Bürgerschaft auch in Berlin wahr- und ernstgenommen werden."  

In den vergangenen Wochen hatten die ins Sofortprogramm saubere Luft aufgenommenen Modellstädte Bonn, Essen, Herrenberg, Mannheim und Reutlingen dem Bundesumwelt- und dem Bundesverkehrsministerium Projektvorschläge für Verbesserungen im Öffentlichen Nahverkehr und in der Verkehrsinfrastruktur unterbreitet. Am Freitag Vormittag nun hatte in der Bundeshauptstadt ein Treffen auf Arbeitsebene stattgefunden, an dem auch eine Delegation aus Reutlingen teilgenommen hatte. Dabei teilten die Vertreter der Ministerien den Teilnehmern mit, welche der Projekte nach eingehender Prüfung für wirksam und förderfähig befunden worden waren. 

Drei wegweisende Projekte aus Reutlingen gehören dazu. Allen voran das neue Stadtbusnetz, das bekanntlich im Herbst kommenden Jahres mit zehn neuen Buslinien und 100 neuen Haltestellen an den Start gehen soll. Dass dieser Meilenstein auf dem Weg zur saubereren Luft bei der Bundesregierung Anklang gefunden hat, freut die Oberbürgermeisterin besonders: "Offensichtlich hat man auch in Berlin erkannt, welchen tiefgreifenden Wandel wir hier im Nahverkehrsangebot vornehmen." Dazu passt auch das vom Bund ebenfalls als förderfähig anerkannte "365 Euro-Ticket Plus": Das Jahresabo für den Reutlinger Stadttarif wird von 511,20 auf 365 Euro reduziert. "Ich höre immer wieder, dass Busfahren günstiger sein müsste, um sich als echte Alternative zum Auto zu etablieren", so  Barbara Bosch. "Dass es nun mit der Unterstützung des Bundes möglich ist, den Nahverkehr für einen Euro am Tag zu nutzen, halte ich für ein gutes Angebot." 

Dies gilt auch für die Förderung des Radverkehrs, die nun voraussichtlich ebenfalls mit Bundesmitteln unterstützt wird. Maßnahmen aus dem Masterplan Radverkehr, darunter der Umbau der ehemaligen Hindenburgstraße zur Fahrradstraße, die Umgestaltung der Radhauptachsen Konrad-Adenauer-, Karl-, und Rommelsbacher Straße sowie die Einrichtung einer Mobilitätsstation am Rathaus sind nach Berlin gemeldet worden.  

Allein aus Reutlingen haben es Maßnahmen im Wert von insgesamt 16,6 Millionen Euro auf diese Liste geschafft. Die Bundesregierung hat zugesagt, im Durchschnitt 95 Prozent der Gesamtkosten des jeweiligen Projekts zu übernehmen. "Für unsere Projekte wäre das ein großer Schritt in die richtige Richtung", resümiert die Rathaus-Chefin, "ich setze darauf, dass die Gelder schnell und unbürokratisch fließen und unsere Projekte schon bald ihre Wirkung bei der Luftreinhaltung entfalten können."
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