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Meldung

Weiterhin Winterwetter - Streusalzvorräte sind erschöpft


Streufahrzeug Denn schließlich ist man in Reutlingen alles andere als unvorbereitet in den Winter gestartet: "Unsere Lager waren voll", blickt der TBR-Chef auf die 1300 Tonnen Streugut zurück, die zu Beginn der kalten Jahreszeit in den Salzsilos lagerten. Inzwischen sind sie komplett aufgebraucht - und so manche Nachlieferung noch dazu. Als es dann Anfang des Jahres richtig zu schneien begann, haben die TBR-Verantwortlichen umgehend große Mengen Salz nachgeordert: "So machen wir das immer", erläutert Fröb. Dass allerdings die Nachlieferung zwar zugesagt, indessen bis zum heutigen Tag nicht geliefert wurde, haben die städtischen Winterdienst-Experten zuvor noch nie erlebt. Über die Gründe könne man nur spekulieren, so der Leiter der TBR: "Klare Aussagen gibt es nicht." Er vermutet, dass nicht nur der strenge Winter im Norden und Osten der Republik eine Rolle spielt, sondern auch der Umstand, dass manche Kommune anders als Reutlingen ihre Salzlager zu Beginn des Winters angesichts ihrer angespannten Finanzlage nicht ganz gefüllt habe und daher sehr viel früher nachordern musste.

Immerhin haben Fröb und seine Mitarbeiter mittlerweile erreicht, dass am Freitag und am Montag einige Lastzüge mit Salz in Reutlingen eintreffen: "Wenn auch lange nicht in der bestellten Menge." Dass dies für die Autofahrer im Stadtgebiet angesichts der Wettervorhersagen für den morgigen Donnerstag nur ein kleiner Trost ist, weiß der TBR-Chef: "Wir können nur um Verständnis bitten und versprechen, dass wir trotzdem für die Bürger da sind."

"Wir", das sind immerhin 120 Mitarbeiter, die von vier Uhr Morgens bis 22 Uhr Abends unermüdlich im Dienst sind, um die Stadt von Eis und Schnee zu befreien. "Der Schnee wird selbstverständlich geräumt", versichert Fröb. Außerdem werde Splitt gestreut - auch, wenn dieser längst nicht nur gewaltige Entsorgungsprobleme mit sich bringt: "Wir brauchen im Vergleich zu Salz die sechs bis achtfache Menge", so der Leiter der Technischen Betriebsdienste. Weil beim Streuen von Splitt die Buslinien erste Priorität haben, legt er Autofahrern ans Herz, in den kommenden Tagen möglichst auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. "Wer gar nicht aufs Auto verzichten kann, sollte für seine Fahrt etwas mehr Zeit einplanen und seine Fahrweise den Straßenverhältnissen anpassen", empfiehlt Fröb.
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