Stadtteil Ohmenhausen
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Meldung

Oberbürgermeister Thomas Keck ruft zur Unterstützung auf





Liebe Reutlingerinnen,
liebe Reutlinger,

 
„wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch“, lautet ein bekanntes Hölderlin-Zitat. Für mich ist es aktueller denn je.
 
Angesichts der Gefahr durch das Corona-Virus erleben wir bei der Stadtverwaltung gerade eine Welle des „Rettenden“: Sage und schreibe 180 Reutlingerinnen und Reutlinger haben sich schon am ersten Tag der städtischen Einkaufshilfe-Aktion bei uns gemeldet und angeboten, für Menschen einzukaufen, die einer Risikogruppe angehören und deshalb das Haus nicht verlassen sollten. Unsere Stabsstelle Bürgerengagement, die Helfer und Hilfesuchende zusammenbringt, ist überwältigt von dieser Hilfsbereitschaft.
 
Solidarität ist die beste Arznei – das gilt sowohl für die Eindämmung des Virus als auch für die lokale Wirtschaft. Deshalb freue ich mich, dass StaRT, RT-Aktiv und RGI gemeinsam innerhalb weniger Tage eine regionale Online-Plattform auf die Beine gestellt haben. Auf abstandnehmen-zusammenstehen.de präsentieren seit heute Einzelhändler, Gastronomen und Dienstleister ihre Heimservice-Angebote.  
Die Plattform soll nicht nur der Bevölkerung die Möglichkeit geben, ihren Bedarf von zu Hause aus regional zu decken, sondern auch den lokalen Unternehmern helfen, die historische Herausforderung durch die Pandemie zu meistern.
 
Ich finde: Nie war es wichtiger als jetzt, regionale Händler, Dienstleister und Gastronomen zu unterstützen, denn schließlich wollen wir uns nach der Corona-Krise wieder an ihrem Angebot erfreuen. Ich werde die Plattform nutzen und lade Sie herzlich ein, es mir nachzutun!
 
Wer in diesen Tagen ebenfalls auf unsere Solidarität angewiesen ist, sind die vielen Kulturschaffenden, die derzeit kein Geld verdienen, weil ausnahmslos alle kulturellen Veranstaltungen bis auf Weiteres abgesagt sind. Ich lege Ihnen daher ans Herz: Denken Sie darüber nach, ob Sie das Geld für Eintrittskarten oder Abonnements fürs Theater und für Konzerte zurückfordern. Ihre Unterstützung hilft den Kulturschaffenden, die Krise zu überstehen und Ihnen danach wieder wunderbare Erlebnisse bescheren zu können!
 
Ich persönlich glaube, dass es am Ende auch unsere  Menschlichkeit und unsere konkreten Taten sind, die uns gestärkt aus der Krise hervorgehen lassen werden. Zeigen wir uns also hilfsbereit gegenüber Älteren und Schwächeren! Zeigen wir uns solidarisch mit jenen Menschen und Unternehmen, für die das Virus nicht nur eine gesundheitliche, sondern eine wirtschaftliche Bedrohung darstellt! Helfen wir allen, die unsere Hilfe brauchen; nehmen wir Rücksicht auf alle, für die Sorglosigkeit lebensbedrohlich werden kann!
 
Stehen wir zusammen für ein Gemeinwesen, das sich durch gegenseitige Hilfe und Menschlichkeit auszeichnet und lassen wir Hölderlins Zitat lebendig werden: „wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch“.

Ihr  
Thomas Keck
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