Stadtteil Reicheneck
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Historisches

Der Ortsname, ein typischer Burgname, ist erstmalig in einer Urkunde von 1336 überliefert. Burg und Weiler waren im 14. Jahrhundert in der Hand der Herren von Riet (Zweig der Familien von Altenriet), die ihren Besitz nach und nach an Reutlinger Bürger verkauften. Begütert war auch das Pfullinger Kloster bwz. (nach der Reformation) das Klosteramt, das seit dem Anfang des 16. Jahrhunderts nahezu alleiniger Grundherr war.

Die Ortsherrschaft übte ab dem 16. Jahrhundert Württemberg aus, doch besaß Reicheneck ebenso wie Mittelstadt, mit dem es bis 1829 administrativ eng verbunden war, eine Reihe von Sonderrechten, die möglicherweise aus der Exemtion des Klosters Pfullingen herrührten.

Bis 1938 gehörte Reicheneck zum Oberamt Urach, seitdem zum Landkreis Reutlingen. Am 1. Januar 1971 erfolgte die Eingemeindung in die Stadt Reutlingen.


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