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Meldung

Zehn neue Standorte


Übersicht aller Standorte für die Anschlussunterbringung in Reutlingen Es ist die dritte Tranche bei der Schaffung von Plätzen für die sogenannte Anschlussunterbringung, also für diejenigen, die in Deutschland bleiben werden. 970 weitere Flüchtlingen können so ein Dach über dem Kopf bekommen. "Wir sind sehr vorausschauend unterwegs", so Barbara Bosch.

Wie bei den Standorten, die der Gemeinderat im Juli verabschiedet hatte, hat die Verwaltung auch beim neuerlichen Suchlauf ausschließlich Grundstücke unter die Lupe genommen, die im Besitz der Stadt oder der GWG sind. Diskutieren werden in den kommenden Wochen die Bezirksgemeinderäte und abschließend im Dezember der Gemeinderat über die folgenden Vorschläge:
  • Reutlingen, bei der Ballsporthalle in der Roanner Straße, 200 Personen
  • Reutlingen, beim Naturfreundehaus in  der Marie-Curie-Straße, 60 Personen
  • Reutlingen, Tannenberger Straße nahe Dietweg, 60 Personen
  • Rommelsbach, ehemaliger Bosch-Parkplatz in der Oferdinger Straße, 100 Personen
  • Rommelsbach, beim Heizwerk in der Frankfurter Straße, 80 Personen
  • Mittelstadt, beim Festplatz in der Neckartenzlinger Straße, 120 Personen
  • Degerschlacht, Ackerfläche in der Osianderstraße, 120 Personen
  • Altenburg, beim Kraftwerk in der Donaustraße, 50 Personen
  • Sickenhausen, Hohenstaufenstraße nahe B464, 60 Personen
  • Ohmenhausen, Christian-Fauser-Straße, 120 Personen

Sämtliche Vorschläge, betont Barbara Bosch, sind mit den Bezirksbürgermeistern und -gemeinderäten abgesprochen und stammen teilweise auch von ihnen. Wichtig ist ihr auch, dass "alle betroffen sind, alle dazu beitragen müssen" - und es auch keinen Schlüssel gebe, mit denen die Zahlen für die jeweilige Bezirksgemeinde heruntergerechnet werden könnten: "Wir müssen schauen, wo wir Grundstücke besitzen."

Darüber, wie die Bebauung der festgelegten Grundstücke aussehen soll, muss in den kommenden Wochen gesprochen. Klar ist, dass auf einem Teil mobile Wohnelemente stehen, die als vorübergehende Lösung wieder aus dem Stadtbild verschwinden, wenn sie nicht mehr benötigt werden. Auf anderen Teilen wiederum entstehen Bauten, die problemlos zu günstigem Wohnraum für alle umgewandelt werden können.

Klar ist überdies auch, dass es für alle neuen Standorte Info-Veranstaltungen geben wird: "Wir wissen, dass es Ängste und Vorbehalte in der Bevölkerung gibt, die auch aufgegriffen und besprochen werden müssen", sagt die Rathaus-Chefin.

Rund 25.000 Euro pro Platz, rechnet Sozialbürgermeister Robert Hahn, wird die Anschlussunterbringung kosten. "Die Finanzierung ist in vielem noch nicht geklärt, aber deshalb können wir ja nicht sagen, wir lassen es bleiben."
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