Es ist soweit - die ersten Osterküken schlüpfen


Seit Anfang März werden dort Eier von verschiedenen Haushuhnrassen bebrütet. Rund 21 Tage braucht das Huhn für seine Entwicklung, dass nun ab Freitag die ersten Küken erwartet werden. Wie sie sich aus dem Ei pellen, kann man im Schaubrüter mitverfolgen. Das ist stundenlange Schwerstarbeit. Aber schon Tage vorher ist da einiges los. Es wird geruckelt und gepiepst, denn die Küken verständigen sich bereits im Ei über die beste Zeit zum Schlupf. Was im Brüter passiert, wird auch per Video auf einen Bildschirm übertragen. Je nach Rasse kommen unterschiedlich gefärbte und verschieden große Küken zur Welt, die ihre ersten Tage in zwei großen Laufarenen im Museum verbringen. Die Aktion läuft bis zum 24. April. Dann kommen die Hühnchen auf den Hof ihrer Eltern und Großeltern, die in den Jahren zuvor ebenfalls im Naturkundemuseum zur Welt kamen.

Dazu gibt es im Naturkundemuseum eine große Sonderausstellung rund um Küken, Eier, Nester und eierlegende Tiere. Wie kommt das Huhn denn eigentlich ins Ei? Und warum schlüpft aus unserem Frühstücksei kein Küken? Großformatige Modelle und Animationen zeigen was im Ei passiert und wie sich in nur wenigen Tagen ein äußerst komplexes Lebewesen entwickelt. Aber nicht nur Hühner legen Eier und entgegen dem weit geflügelten Wort gleicht keins dem anderen. Auch Nester gibt es in allen Formen und Größen und bei der Wahl ihrer Nistplätze nutzen Vögel die unterschiedlichsten Nischen.

Der Eintritt ist frei. Es gelten die Vorgaben der Corona-Verordnung des Landes. Gruppen werden gebeten, ihren Besuch im Museum anzumelden unter Tel. 07121/303 20 22. Das Naturkundemuseum am Weibermarkt 4 ist geöffnet: dienstags bis samstags 11-17 Uhr, donnerstags 11-19 Uhr, Sonn- und Feiertage 11-18 Uhr. Karfreitag bleibt das Museum geschlossen.

mehrere Küken die aus einem silbernen Frassnapf essen. Sie stehen auf Sägespähnen.

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