Lebende Tiere im Museum
Wir brüten was aus - Osterküken

16. Februar - 3. April 2016

Osterküken Naturkundemuseum 2016 Die ersten Küken sind schon im Museum zu bewundern. 21 Tage nach Brutbeginn waren sie pünktlich da. Drei Wochen braucht das Huhn für seine Entwicklung und wenn auch weiterhin alles nach Plan läuft, schlüpfen weitere Küken jeweils zum Wochenende. Wie sie sich aus dem Ei pellen, kann man im Schaubrüter mitverfolgen. Das ist stundenlange Schwerstarbeit. Aber schon Tage vorher ist da einiges los. Es wird geruckelt und gepiepst, denn die Küken verständigen sich bereits im Ei über die beste Zeit zum Schlupf. Was im Brüter passiert, wird auch per Video auf einen Bildschirm übertragen. Je nach Rasse kommen unterschiedlich gefärbte und verschieden große Küken zur Welt, die ihre ersten Tage in zwei großen Laufarenen im Museum verbringen. Dann kommen die Hühnchen auf den Hof ihrer Eltern und Großeltern. Dort kann man sie ebenfalls besuchen:

       www.schwille-hof.de

Dazu gibt es im Naturkundemuseum eine große Sonderausstellung rund um Küken, Eier, Nester und eierlegende Tiere. Denn wie kommt das Huhn überhaupt ins Ei? Und warum schlüpft aus unserem Frühstücksei kein Küken? Großformatige Modelle und Animationen zeigen was im Ei passiert und wie sich in nur wenigen Tagen ein äußerst komplexes Lebewesen entwickelt. Aber nicht nur Hühner legen Eier und entgegen dem weit geflügelten Wort gleicht kein Ei dem anderen. Auch Nester gibt es nach allen Regeln der Baukunst und bei der Wahl ihrer Nistplätze nutzen Vögel die unterschiedlichsten Nischen.

Hinweis: Damit die Küken keinen Schaden nehmen, ist die Personenanzahl vor den Arenen beschränkt und wird turnusmäßig ausgewechselt. Gruppen wie Kindergärten oder Schulklassen werden gebeten, ihren Besuch im Museum unter Tel. 07121 303-2022 anzumelden.



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