Zusammenfassung der öffentlichen Bezirksgemeinderatssitzung Ohmenhausen vom 08.02.2012

Nachfolgend erhalten Sie eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Punkte aus dem öffentlichen Teil der Sitzung

am Mittwoch, 08. Februar 2012, 19.30 Uhr
im Rathaus Ohmenhausen, Auf der Lind 12, Vorsitz: Heide Schnitzer

Zukünftige Nutzung der Dorfschule

Herr Bausch und Herr Becker von der Volkshochschule Reutlingen (VHS) stellten ein mögliches Raumnutzungskonzept der Dorfschule vor: Das Erdgeschoss sieht in diesem Konzept ein Vereinszimmer und ein allgemeines Veranstaltungszimmer vor. Im ersten Obergeschoss kann sich die VHS ein Atelierraum vorstellen, zum Beispiel für die Nutzung durch die Jugendkunstschule, sowie einen Entspannungs- und Musikraum, der für Gymnastik, Joga, Theaterkurse, Musikunterricht, etc. genutzt werden kann. Das ehemalige Lehrerzimmer ist dafür eine ideale Umkleidekabine. Das Dachgeschoss kann mit seiner Küche als weiterer Kursraum fungieren. Allerdings muss für eine solche Nutzung einiges investiert werden, da es in den Obergeschossen keinen zweiten Fluchtweg gibt und an den Außenseiten der Schule dann Feuertreppen angebracht werden müssen. Eine Nutzung des Erdgeschosses wäre jedoch ohne größeren finanzielle Aufwand zu bewerkstelligen. 
Das Gremium fand das Konzept ideal und sagte zu, dieses weiter zu unterstützen. Für die Jugendräume muss aber immer noch dringend nach geeigneten Alternativen gesucht werden.

Mitteilungen

Bezirksbürgermeisterin Schnitzer berichtete von einem Antwortschreiben auf eine Anfrage bezüglich der

Fortschreibung des Luftreinhalteplans.

Das Amt für Straßen, Umwelt und Verkehr teilte mit, dass die Luftschadstoffmessung bezüglich Stickstoffdioxid im Jahr 2009 durch die Landesanstalt für Umwelt, Messung und Naturschutz, Karlsruhe im Auftrag der Stadt Reutlingen erfolgte. Die einjährige Messstation befand sich im Bereich der Hohe Straße / Goethestraße. Das Gremium stellte den Antrag, dass eine weitere Messung auf der Neue Straße unterhalb des Fehlhaldenwegs erfolgen soll, da hier die Messwerte durch den dichteren Verkehr höher sein können. 

Anfragen, Anträge

Bezirksbürgermeisterin Schnitzer berichtete von einem anonymen Schreiben von Eltern der

Waldschulkinder,

die sich mit der Einführung der

Ganztagesschule

nicht einverstanden erklären und um Unterstützung durch das Gremiums bitten. Der Bezirksgemeinderat war sich einig, dass es keinen Handlungsspielraum gibt, da die Ganztagesschule sowohl im Bezirksgemeinderat als auch im Gemeinderat beschlossen worden ist. Den unzufriedenen Eltern wurde daher geraten, sich zusammen mit dem Elternbeirat direkt mit der Schulleitung auseinanderzusetzen. 

Im Anschluss fand eine nichtöffentliche Sitzung statt.
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