Zusammenfassung der öffentlichen Bezirksgemeinderatssitzung Ohmenhausen vom 19.09.2012

Nachfolgend erhalten Sie eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Punkte aus dem öffentlichen Teil der Sitzung

am Mittwoch, 19. September 2012, 19.30 Uhr
im Rathaus Ohmenhausen, Auf der Lind 12, Vorsitz: Heide Schnitzer


Bericht der Waldschule Ohmenhausen
Gast: Rektor Link von der Waldschule Ohmenhausen


Herr Link zeigte anhand einer Tabelle auf, wie sich die Schule in den letzten Jahren verändert hat. Wo vor 10 Jahren noch 250 Kinder die Schule besuchten, sind es heute nach dem Wegfall des Hauptschulstandorts nur noch 160. Zum Glück sind die Lehrerstellen beinahe unverändert geblieben. Neben der beantragten Schulsozialarbeit gibt es heute auch eine Sprachförderung für Kinder mit Migrationshintergrund, bilingualen (englischsprachigen) Unterricht und natürlich die neueingeführte Ganztagesschule. Diese kommt Dienstags und Donnerstags aufgrund der hohen Nachfrage bereits an ihre Auslastungsgrenzen. An diesen Tagen sind jeweils etwa 65 Kinder beim Mittagessen anwesend und nach dem verhängten Aufnahmestopp wird die Schule nun zusammen mit dem Förderverein Kriterien für eine Teilnahme nach Bedürftigkeit erarbeiten müssen. Mit so einem hohen Zuspruch hatte niemand gerechnet. Flexibel können die Eltern entscheiden, ob sie die Ganztagesschule für einen, drei oder vier Tage nutzen wollen oder ob sie außerhalb des Stundenplanes die verlässliche Grundschule von 07:30 Uhr bis 13:00 Uhr in Anspruch nehmen. Sicherlich hatte es aufgrund der vielen Veränderungen im Vorfeld einige Unruhen bei den Eltern gegeben. Dass daher einige Kinder an freie Schulen abgewandert sind, ist normal. Die Eltern müssen erst wieder Vertrauen fassen. Gemeinsam mit ihnen will die Schule eine Erziehungspartnerschaft eingehen und versuchen für alle Probleme und Kritiken, die offen kommuniziert werden, eine Lösung zu finden.

Neubau Regenüberlaufbecken Bruckwiesen und Regenrückhaltebecken Bruckwiesen einschließlich Zulaufsammler in Reutlingen-Ohmenhausen
- GR-Drucksache Nr. 12/067/02


Dem Beschlussvorschlag der o. g. Drucksache über die Vergabe der öffentlich ausgeschriebenen Baumaßnahmen an die Firmen Adolf List GmbH Reutlingen und Schrode GmbH Hayingen stimmte das Gremium einstimmig zu.

Mitteilungen


Bezirksbürgermeisterin Heide Schnitzer teilte mit
  • auf den in der letzten Sitzung gefassten Antrag zum

    Grundstückserwerb im Hegis

    hat das Amt für Wirtschaft und Immobilien mitgeteilt, dass die Eigentümer nach wie vor nicht verkaufsbereit sind, die GWG und die Stadtverwaltung sich aber weiterhin um den Erwerb bemühen wird.
  • auf eine Bürgeranfrage aus der Stadtteilbegehung mit Oberbürgermeisterin Bosch hatte das Amt für Straßen, Umwelt und Verkehr entschieden, dass keine Notwendigkeit für das

    Abholzen der Platanen im Jungholzweg

    besteht. Die Bäume befinden sich aus baumpflegerischer Sicht in einwandfreiem Zustand und erfüllen sowohl die planerischen Zielvorgaben nach einem grünen Portal der Ortschaft, als auch durch seine wohltuende Wirkung die Bedürfnisse der Anwohner.
  • auch ohne Erschließung wird die

    Fahrbahnoberfläche der Straße im Tal

    nach Abschluss der Erschließungsarbeiten im Baugebiet „Nägelesäcker/Talwiesen Teil 1“ verkehrssicher hergestellt.
  • eine erneute Messung der

    Stickstoffdioxidbelastung auf der Hohe / Neue Straße

    wurde auch auf nochmaligen Gremiumsantrag vom Amt für Straßen, Umwelt und Verkehr abgelehnt, da derzeit im Rahmen der Fortschreibung des Luftreinhalteplans die Veränderung der Lufthygienischen Situation für Stickstoffdioxid und zusätzlich Feinstaub in einem Simulationsmodell durch ein Fachingenieurbüro untersucht wird. Diese Ergebnisse werden früher vorliegen als eine erneute einjährige Messung.
  • die Problematik des Anhebens der

    Schachtdeckel bei Starkregen

    in der Ortsmitte ist der Stadtentwässerung bekannt. Derzeit wird nach einer Lösung für das Problem gesucht.
  • beim maroden

    Fußweg zwischen Hasenberg und Löcherwiesen

    wurde nun ein Wasserdurchlass geöffnet, um in Zukunft Überflutungen und Materialablagerungen zu vermeiden. Da der Weg trotz Schäden weiterhin für Fahrradfahrer und Kinderwägen befahrbar ist und es sich außerdem um einen Forstweg handelt besteht aus forstlicher Sicht kein Sanierungsbedarf.

Anfragen, Anträge


Es wurden keine Anfragen und Anträge gestellt.

Im Anschluss fand eine nichtöffentliche Sitzung statt. 

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