Ein Wort an die Bürger

Oberbürgermeister Thomas Keck wendet sich gemeinsam mit Dominik „Dodokay“ Kuhn, Christian Wittel von RT-aktiv und Moritz Neubert von der Reutlinger Gastro-Initiative RGI zur aktuellen Corona-Lage an alle Reutlingerinnen und Reutlinger.
  • OB Keck, Moritz Neubert, Christian Wittel und Dominik Kuhn.

    Oberbürgermeister Thomas Keck:


    Liebe Reutlingerinnen, liebe Reutlinger!

    Noch vor wenigen Wochen war die Stimmung in der Stadt eine andere. Die Läden geschlossen, Spielplätze gesperrt und in der Innenstadt kaum jemand unterwegs. Nun kann man wieder shoppen gehen und die Kleinsten können sich auf ihrem Spieli austoben. Schulabgänger drücken wieder die Schulbank und am kommenden Montag öffnen Gaststätten und Restaurants. Und die älteren Menschen in den Pflegeheimen dürfen wieder von Ihren Liebsten besucht werden. All diese Lockerungen sind mit Einschränkungen verbunden und nur möglich geworden, weil wir alle an einem Strang gezogen haben, um die Infektionszahlen zu senken. Dafür danke ich Ihnen. Dennoch sind wir von der Normalität noch ein weites Stück entfernt. Viele Schülerinnen und Schüler, die seit Wochen zuhause sind, sehnen sich nach ihrem Schulalltag, Kindergartenkinder vermissen ihren Kindi und ihre Spielkameraden. Und die Kulturschaffenden hängen weiterhin in der Warteschleife und schauen einer ungewissen Zukunft entgegen. Die derzeitige Entwicklung ist ein Erfolg, aber ein zerbrechlicher. Denn trotz Lockerungen sollten wir uns immer vor Augen halten: das Virus ist noch nicht verschwunden. Wir befinden uns immer noch in der Pandemie. Deshalb dürfen wir mit den gewonnenen Freiheiten nicht zu sorglos umgehen. Ich hoffe, dass wir keine zweite Welle erleben müssen und wir gezwungen sind, die Lockerungen wieder zurückzunehmen. Darunter würden wir alle leiden: Kinder, Jugendliche, Familien, ältere Menschen, Einzelhändler, Gastronomen, Hoteliers, Touristiker, Kulturschaffende und und und… Deshalb: Halten Sie Abstand zu Ihren Mitmenschen. Der Mindestabstand von 1,50 Meter hat weiterhin Gültigkeit! Mehr denn je, zählt jetzt das WIR! Für Ihre Rücksicht auf die Mitmenschen möchte ich mich herzlich bei Ihnen bedanken. Und ich danke Christian Wittel von RT-aktiv, Moritz Neubert von der Reutlinger Gastro-Initiative RGI und Dominik Kuhn, die ebenso wie Sie und auch ich, wieder in die Normalität zurückkehren wollen, für Ihre Unterstützung bei meinem Anliegen.

    Moritz Neubert von der Reutlinger Gastro-Initiative RGI:


    Hallo zusammen!

    Ich bin von der Reutlinger Gastro Initiative und wir freuen uns als Gastronomen wahnsinnig, dass wir am Montag wieder öffnen dürfen und haben einfach nur den großen Wunsch, dass alle unsere Gäste, erstens: zurückkommen und zweitens den Anweisungen der Mitarbeiter, der Eigentümer usw. folgen, sodass wir weiterhin lange öffnen können und Sie weiterhin begeistern können, mit dem, was eigentlich in den letzten Monaten alle vermisst haben: abends mal schön essen zu gehen, ein schönes Glas Wein oder ein schönes Glas Bier trinken. Oder, wer will, natürlich auch ein Glas Mineralwasser oder Saft. Vielen Dank und wir freuen uns auf euch! Haltet alle Regeln ein, toi, toi, toi und bleibt gesund!

    Christian Wittel von RT-aktiv:


    Wir, die Einzelhändler von Rt-aktiv, wollen an dieser Stelle mal ganz herzlich Danke sagen! Danke, bei Ihnen, dafür, dass Sie die letzten Wochen alle Regeln eingehalten haben. Danke dafür, dass Sie es uns ermöglicht haben, die Geschäfte wieder zu öffnen und danke dafür, dass wir jetzt im nächsten Schritt auch die Gastronomie wieder öffnen dürfen. Wir freuen uns, dass wir einen Schritt in die Normalität gehen können. Bleiben Sie gesund und bleiben Sie uns gewogen!

    Dominik „Dodokay“ Kuhn:


    Leute, ich freue mich natürlich auch, wenn es bald wieder Kultur gibt, in allen Formen, wenn es mal wieder Kino gibt oder, wenn man mal wieder auf Konzerte kann oder auf Comedy-Shows, gell. Das klappt natürlich bloß, wir haben es ja heute schon gehört, wenn ihr alle die Regeln einhalten, also macht das, seid nicht blöd. Haltet Abstand, setzt vielleicht auch mal eine Maske auf, muss man sich nicht blöd vorkommen, weil, dann geht das ganze „Glomb“ einfach schneller vorbei. Also, dabeibleiben, cool bleiben und dann geht auch alles schnell weiter.

    Oberbürgermeister Thomas Keck:


    Bleiben Sie gesund!
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