Impressionen aus Reutlingen
Tag des offenen Denkmals 2019

Organisation:

Herr
Benjamin Gröner
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Tag des offenen Denkmals 

Sonntag, 13. September 2020

„Chance Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu denken.““


„Denkmalschutz live“ – so könnte man die Idee auf den Punkt bringen, den Tag des offenen Denkmals zu feiern. Seinen Ursprung hat dieser Tag in Frankreich. Erstmals 1984 veranstaltet, war die Aktion dort auf Anhieb ein großer Erfolg, der rasch auch andere europäische Länder mitriss.

So griff der Europarat den Gedanken auf und rief 1991 die „European Heritage Days“ ins Leben. 2006 beteiligten sich alle 48 Länder Europas. In Deutschland wurde der Tag des offenen Denkmals erstmals 1993 bundesweit gefeiert. Die Koordination liegt bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in Bonn. Seit 1997 beteiligt sich auch die Stadt Reutlingen daran.

Der Tag des offenen Denkmals ist die Gelegenheit, historische Bauten, die sonst nur bedingt zugänglich sind, zu entdecken und sich mit speziellen Themenführungen auf Erkundungstour durch die eigene Stadt zu begeben. Die Teilnahme ist grundsätzlich kostenfrei (Ausnahmen vorbehalten).

Der Tag des offenen Denkmals findet 2020 vornehmlich digital statt.


Führungen
Die Stadt Reutlingen bietet außerdem zwei Sonderführungen an: Nähere Informationen zu unseren Führungen finden Sie auf dem Veranstaltungskalender der Stadt Reutlingen.
 
Auch die Marienkirche Reutlingen bietet einige Führungen an:
  • 11.30 Uhr: In einer „Orgelführung mal anders“ im Chorraum erzählt Bezirkskantor Torsten Wille von der Entwicklung des Orgelspieles seit der Antike (bis 20 P.)
  • 15 Uhr und 16 Uhr: Dachbodenführung „Hinter den Kulissen“ mit dem Mesner der Marienkirche (je bis 12 P.)
  • 15.15 Uhr: Familienführung mit Pfarrerin Sabine Großhennig (bis 15 P.)
Turmbesteigungen sind leider nicht möglich.
Anmeldung für alle Führungen bis Fr, 11.9., 12 Uhr im Gemeindebüro (Tel. 3124-61).
 
Kaiserroute
Sollten Sie keinen Platz bei unserer „Kaiserführung“ ergattern, können Sie selbst an folgenden Orten ein wenig auf den Spuren der Kaiser wandeln:

Reichsgründungsdenkmal in der Kaiserstraße
          Planie, 72764 Reutlingen

Hermann-Kurz-Denkmal
          Planie, 72764 Reutlingen

Marktbrunnen (Kaiser Maximillian II.)
          Marktplatz , 72764 Reutlingen

Kirchbrunnen (Kaiser Friedrich II.)
            Weibermarkt, 72764 Reutlingen

Stauferstele
            Ecke Zeughaus-/Mauerstraße beim Kesselturm, 72764 Reutlingen

Friedrich List
An Friedrich List erinnern folgende Orte:
 
Friedrich-List-Denkmal
            Karlstraße/Listplatz, 72764 Reutlingen

Heimatmuseum Reutlingen mit einem Ausstellungsteil zu Friedrich List
            Oberamteistraße 22, 72764 Reutlingen (am Sonntag geöffnet)
           
Friedrich-List-Dauerausstellung im IHK-Haus der Wirtschaft
            Alteburgstraße 19, 72762 Reutlingen (wochentags geöffnet, kostenfrei)
 
Gedenken an die NS-Zeit
Eine eigens vom Stadtarchiv Reutlingen und Reutlinger Schülern entwickelte App führt an Orte der NS-Zeit in Reutlingen.
 
An die Opfer der NS-Zeit wird zudem auf dem Friedhof unter den Linden (Rommelsbacher Straße 4, 72760 Reutlingen) gedacht. Größere Anlagen erinnern an die Opfer von Kriegen und Gewaltherrschaft. Ein eigenes Denkmal ist den in Reutlingen eingeäscherten Zwangsarbeitern aus KZ-Außenlagern in der Region gewidmet. An die im April 1945 erschossenen vier Reutlinger Geiseln wird durch ein Steinkreuz mit den Namen der Opfer erinnert.
 
Weitere Denkmäler bedeutende Reutlinger
 
Eduard-Lucas-Denkmal und die Pomologie
Alteburgstraße, 72762 Reutlingen
 
Theodor-Fischer-Denkmal und die Werksiedlung der Textilfabrik Gminder
72760 Gmindersdorf
 
Matthäus-Alber-Denkmal
Albtorplatz
 
Adam-Müller-Guttenbrunn-Denkmal
Unter den Linden (im Park des Bürgerspitals)
 

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