Ein Abend des Dankes
Mit einem bunten Programm aus musikalischen Darbietungen, einer Impro-Show und einem Interview mit Oberbürgermeister Thomas Keck bot der Abend den rund 800 Gästen nicht nur Unterhaltung, sondern auch Gelegenheit zum Austausch.
Keck verwies bei einem lockeren Gespräch mit dem Leiter des Amts für Schulen, Jugend und Sport, Uwe Weber, darauf, wie wichtig die Arbeit von Ehrenamtlichen sei, „denn ohne das Ehrenamt geht in der Stadt vieles nicht“, so der OB. Gerade in einer Zeit, in der die Gesellschaft auseinanderstrebe und Quartiersarbeit immer wichtiger werde, sei das Ehrenamt unverzichtbar: „Ihre Arbeit verdient größten Respekt“, lobte er die rund 800 anwesenden Aktiven, „denn das Ehrenamt ist ein Wert, der zur Demokratie gehört und ein wichtiger Kitt für den Zusammenhalt der Gesellschaft darstellt“.
Nicht nur die Menschen, die Begleitung erfahren, profitierten davon, auch das gesamte Gemeinwesen und nicht zuletzt die Ehrenamtlichen selbst schöpften aus dem freiwilligen Engagement Kraft: „Das Ehrenamt bedeutet nicht nur Mühe, sondern auch Spaß“, betonte der Oberbürgermeister beim Interview mit Uwe Weber. Das alle zwei Jahre ausgetragene Fest für Engagierte wurde vor mehr als 20 Jahren von der Stabsstelle Bürgerengagement mit dem Ziel ins Leben gerufen, den Ehrenamtlichen etwas für ihren Einsatz zurückzugeben. So durften sich die Gäste an diesem Abend zurücklehnen und amüsieren.
Den Auftakt machte Pianist Klaus Hügl mit beschwingten Swing-Melodien. Der Reutlinger Hohner Handharmonika- und Akkordeonclub (HHC), unter Leitung des ersten Vorsitzenden Horst Amann, präsentierte anschließend mitreißende Stücke wie den ‚Florentiner-Marsch‘ und ‚Music‘ von John Miles. Abgerundet wurde der Abend durch eine Impro-Show der Tübinger Theatersport-Gruppe, die mit spontanen Gedichten, Sketchen und einem humorvollen Rap zur ‚engsten Gasse der Welt‘ das Publikum begeisterte.