Areal Schieferbuckel
Grundlagenkonzept
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Entwicklungsflächen "SCHieferbuckel"

In ganz Deutschland stehen die Städte vor der Herausforderung, fehlenden kostengünstigen Wohnraum für alle Bevölkerungsgruppen in unterschiedlichen Lebenslagen bereitzustellen. Auch die Stadt Reutlingen sieht sich mit einem angespannten Wohnungsmarkt konfrontiert. Besonders Mietwohnungen und Wohnraum für Eigennutzer im günstigen Preissegment sind auf dem Markt in kaum ausreichender Anzahl verfügbar.
 
Daher hat der Gemeinderat beschlossen, die überwiegend unbebauten Innenbereichsflächen am Schieferbuckel städtebaulich neu zu strukturieren. Die förmlichen Bebauungsplanverfahren Schieferterrassen, Justinus-Kerner-Straße, Sickenhäuser Straße/Gellertstraße und Sickenhäuser Straße/Irtenbach wurden bereits eingeleitet. Der Öffentlichkeit und den Behörden wurde im Rahmen der frühzeitigen Beteiligungen (§§ 3 Abs. 1 und 4 Abs. 1 BauGB) die Möglichkeit zur Stellungnahme zu den Vorhaben geben.
 
Am Schieferbuckel sollen Siedlungsstrukturen entwickelt werden, in denen nicht nur kostengünstiger Wohnungsbau ermöglicht wird, sondern auch in der Durchmischung Wohnen und Arbeiten Nachbarschaften und lebendige Stadtquartiere entstehen werden. Nur dort, wo Wohnen, Arbeiten und Einkaufen nahe beieinander liegen, entsteht Urbanität als Grundvoraussetzung für eine lebendige Bürgergesellschaft.  Unter dem Leitbild der Stadt der kurzen Wege wird so die attraktive Großstadt Reutlingen von morgen entstehen.
 
Da die vier Plangebiete in räumlichem und funktionalem Zusammenhang stehen, wurde der gesamte Bereich unter der Bezeichnung Entwicklungsflächen Schieferbuckel einer ganzheitlichen Betrachtung unterzogen. Das Grundlagenkonzept Schieferbuckel wurde erarbeitet. Hierin sind Maßnahmenempfehlungen zu den Themenfeldern Verkehr, Grün- und Artenschutz, Klima, Lärm und Boden als planerischer Konsens dargestellt.  
 
Zur Unterstützung der Bebauungsplanverfahren und zur Sicherung der städtebaulichen Qualität werden ergänzende wettbewerbliche Verfahren durchgeführt.
Für das Teilgebiet Bebauungsplan Sickenhäuser Straße/Gellertstraße wurde bereits mit einem ergänzenden Workshopverfahren begonnen. 
 
Des Weiteren fanden im Januar und Oktober 2016 Informationsveranstaltungen für Bürger und Bürgerinnen statt. Die hieraus hervorgegangenen Anregungen fließen in die weitere Planung ein.


Was sind die nächsten Schritte?

Die ergänzenden wettbewerblichen Verfahren  werden derzeit vorbereitet bzw. fortgeführt.


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