Changing Water Cultures (CANALS)

Neben dem Klimaschutz gehört auch der Umgang bzw. die Anpassung an den Klimawandel zu einer wichtigen, kommunalen Aufgabe, denn extreme Wetterereignisse, wie zum Beispiel Hitze und Trockenheit, Hochwasser und Starkregen, die bisher als selten galten, treten häufiger und intensiver auf.

Das gilt auch für die Stadt Reutlingen, die in den letzten Jahren mehrere Extremwetter und Hochwasserereignisse erlebte wie die Hagelstürme von 2013 und 2021 oder die Hochwassersituationen von 2013, 2018, 2019 und 2021.
Viele Menschen empfinden Wetter- und Klimaerscheinungen als immer unberechenbarer und damit besorgniserregender. 

Das Projekt Changing Water Cultures(CANALS) widmet sich diesem Phänomen durch die "Wasserbrille".  

CANALS wird von Dr. Simon Meisch in Kooperation mit den Universitäten Tübingen und Bergen (Norwegen) sowie der Stadt Reutlingen durchgeführt. Das Projekt besteht aus zwei Projektphasen:

  • Phase 1: Erfassung von Erfahrungen, Expertise und Aktivitäten (Januar-Dezember 2022)
  • Phase 2: Schaffung von nützlichem Handlungswissen, insbesondere auch mit der und für die Zivilgesellschaft (Frühjahr 2023).

In der ersten Phase hat Dr. Meisch Menschen aus Stadtverwaltung und Fachbehörden des Landes sowie Reutlingerinnen und Reutlingern befragt, welche Erfahrungen sie selbst mit dem Klimawandel gesammelt haben, wie sie bereits damit, zum Beispiel durch eigene Handlungsansätze umgehen und was sie für ihr persönliches Umfeld, die Stadt Reutlingen und darüber hinaus in Zukunft erwarten. Die meisten werden sich vermutlich bereits in beruflichen oder ehrenamtlichen, wahrscheinlich aber privaten Zusammenhängen mit den Folgen des Klimawandels auseinandergesetzt haben. Die Erfahrungen, Expertisen und Aktivitäten von Reutlingerinnen und Reutlingern sollen in dieser ersten Phase sichtbar gemacht und gesammelt werden.

Nach dem Ende der ersten Phase stehen im Zentrum der zweiten Projektphase ab Frühjahr 2023 fachübergreifende Workshops, in denen Reutlingerinnen und Reutlinger vor dem Hintergrund persönlicher Erfahrungen und unterschiedlichem Wissen gemeinsam nützliche Handlungsansätze für die Anpassung an den Klimawandel vor Ort schaffen. In den Veranstaltungen werden auch die Ergebnisse der ersten Phase vorgestellt. Sie dienen als Ausgangspunkt für Überlegungen, wie die Stadt Reutlingen und die Fachbehörden des Landes, aber auch jede/r Einzelne potenziell Betroffene mit den Folgen des Klimawandels vor Ort in Reutlingen umgehen können.

Die Vorstellung der Projektergebnisse findet bei einem öffentlichen Workshop am 28. April 2023 von 14 bis 17 Uhr in Reutlingen statt. Der Ort wird über die Presse und die Projekthomepage bekanntgegeben. 

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Task-Force Klima und Umwelt

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