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Für das Zusammengehörigkeitsgefühl


Freuten sich über das rege Interesse: Dr. Jens Schneider, Staatsministerin Annette Widmann-Mauz, Oberbürgermeisterin Barbara Bosch und Sultan Braun, Leiterin des Amts für Integration und Gleichstellung (von links)"Sie stehen am Anfang eines Prozesses, zu dem ich Ihnen heute schon gratulieren will", so Staatsministerin Annette Widmann-Mauz, "denn Sie lassen nicht einfach geschehen, sondern Sie wollen gestalten - und das unter Beteiligung der Bürgerschaft". Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration war eigens aus Berlin angereist, um gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Barbara Bosch vor über 200 Interessierten den Startschuss zu geben für die Fortschreibung des Reutlinger Integrationskonzepts.

40 Prozent der Reutlinger Bevölkerung, erinnerte Oberbürgermeisterin Bosch eingangs, haben einen Migrationshintergrund. Über 140 verschiedene Nationalitäten haben in der Stadt eine neue Heimat gefunden. Flüchtlinge spielen dabei die geringste Rolle - rund 1000 Menschen leben derzeit in der städtischen Anschlussunterbringung, meist in Familien, größtenteils anerkannt, also mit der Prämisse, für längere Zeit hier zu bleiben. Ihnen allen die Teilhabe am politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Leben zu ermöglichen, ist eines der großen Ziele des Reutlinger Integrationskonzepts, das der Gemeinderat bereits im Jahr 2010 verabschiedete. "In diesen acht Jahren ist vieles geschehen", resümierte die Rathauschefin. Vieles sei umgesetzt worden, etwa bei der Sprachförderung. "Das Integrationskonzept verschwindet nicht in der Schublade", betonte Barbara Bosch. Das gilt auch für dessen Fortschreibung, an der sich jede und jeder beteiligen kann. Aus gutem Grund: "Das Zusammengehörigkeitsgefühl muss gestärkt werden", unterstrich die Rathaus-Chefin. Nach dem Vortrag "Vielfalt in der Stadtgesellschaft" des Wissenschaftlers Dr. Jens Schneider vom Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien der Universität Osnabrück hatten die Besucherinnen und Besucher Gelegenheit, in moderierten Arbeitsgruppen zu Themen wie "Bildung und Arbeit" oder "Leben und Wohnen" zu ergründen, was für sie beim Thema Integration wichtig ist.


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