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Taubenhaus in Orschel-Hagen geht in Betrieb


Vorne von links nach rechts: Ralf Güthert (GWG), Edeltraut Stiedl (Stadträtin), Wolfgang Sauer (Taubenwart) und Albert Keppler (Stadt Reutlingen) Tauben, die ihre Nester auf Balkonen der Wohnhäuser rund um den Dresdner Platz bauen, sind ein Ärgernis. Ihr Taubenkot verschmutzt nicht nur die Umgebung, sondern birgt auch gesundheitliche Risiken. Für die geplagten Anwohner hat sich Stadträtin Edeltraut Stiedl eingesetzt und auch den ehrenamtlichen Taubenwart Wolfgang Sauer organisiert. Er kann nun die Taubeneier gegen Gipsattrappen austauschen. Dadurch wird die Taubenpopulation in der Gartenstadt auf humane und tierschutzgerechte Weise auf ein erträgliches Maß zurückgeführt. Er wird künftig das Taubenhaus reinigen, die Tauben regelmäßig füttern und sich um kranke und verletzte Tiere kümmern.

Um den Austausch der Eier wirksam durchführen zu können, müssen die Tauben zunächst an den Standort gewöhnt und angelockt werden. Da Tauben ihre Nester häufig am gewohnten Ort bauen, wird es mehrere Monate dauern, bis die Tauben den neuen Standort angenommen haben. Es braucht daher noch ein wenig Geduld, bis der beabsichtigte Effekt eintritt.
Zur Unterstützung der Wirksamkeit des Taubenhauses bitten Stadtverwaltung und GWG die Bewohner Orschel-Hagens, auf das Füttern von Stadttauben zu verzichten und Brutgelegenheiten an ihren Häusern zu verschließen.

Das Taubenhaus, dessen Kosten in Höhe von rund 40. 000 Euro sich GWG und Stadt teilen, hat eine Gesamthöhe von etwas über acht Metern und einen Durchmesser von rund 2,70 Meter. Der Turm ist auf einem vier Meter hohen Fuß errichtet, da die Tauben höhergelegene Nistplätze bevorzugen. Als Zugang zum Taubenturm dient eine Leiter aus Metall mit Absturzsicherung.

Stadt Reutlingen

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