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Mehrwöchiger Arbeitseinsatz in Bouaké


Außerdem organisierte sie erstmalig den Bau eines Ofens für die Essenszubereitung. Zur gleichen Zeit war eine Mitarbeiterin der Reutlinger Fachklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (PP.rt) ebenfalls in verschiedenen Zentren der Association Saint Camille tätig.

Die Aufgaben der beiden Frauen umfassten die Wundversorgung der Patienten, die Anleitung des örtlichen Pflegepersonals und die Übergabe von Sachspenden der Stadt Reutlingen in Form zweier Laptops sowie der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Zwiefalten in Form eines großen Laborgeräts und eines Rollstuhls. Deren Transport von Zwiefalten nach Côte d'Ivoire wurde ermöglicht durch Koordination des Reutlinger Kulturamts mit der Deutschen Botschaft in Abidjan sowie durch die Kostenübernahme des Transportes innerhalb Deutschlands durch den Reutlinger Freundeskreis St. Camille.

Da im Zentrum von Dar-Es-Salam noch mit offenem Feuer und im Frauenzentrum CHU auf rauchenden nicht mehr funktionsfähigen Öfen gekocht wurde, war Max Jackisch von der projektbegleitenden Firma novis GmbH im Rahmen des Partnerschaftsprojekts "Bau von Biogasanlagen zum Betrieb von Kantinen an Schulen in Bouaké" bereits mehrfach nach Bouaké gereist und hatte einem ausgewählten Teilnehmerkreis der lokalen Gewerbeschule Wissen über effizienten und nicht-gesundheitsschädlichen Ofenbau vermittelt. Als sie von diesem Zusatzprojekt erfahren hatte, begann Frau Zwick, den dortigen Bau eines Ofens über ein breites Netzwerk zu organisieren.
So spendeten junge Frauen aus Ulm und Umgebung den Verdienst ihres Standes auf dem Weihnachtsmarkt, um Material und Werkzeug zu kaufen. Das Reutlinger Kulturamt stellte den Kontakt zu Max Jackisch her, der sein Fachwissen und spontane Onlineberatung beisteuerte. Über den Deutschlehrer Raymond Koffi, der bei den Grünen und Unabhängigen und beim Städtepartnerschaftsverein Reutlingen-Bouaké zu Gast war, konnte rechtzeitig mit den nötigen Stellen in Bouaké Kontakt aufgenommen werden. Dank zahlreicher Helfer und der Unterstützung der Menschen in der Frauenpsychatrie wurde Lehm zerklopft, mit gehacktem Schilf und Sand vermischt und unter Beigabe von Wasser mit den Füßen gestampft, bevor die Masse zu Ziegeln geformt und zu funktionsfähigen Öfen verbaut wurde.

Stadt Reutlingen

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