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Oberbürgermeister Thomas Keck offiziell ins Amt eingesetzt


Eine Ehre, die traditionell dem ältesten Mitglied des Gemeinderats obliegt: Dr. Knut Hochleitner, 78, übernahm die Vereidigung und Verpflichtung des neuen Stadtoberhaupts. Auch die zwei Kilo schwere Amtskette aus vergoldetem Silber, die Industrie, Handel, Handwerk und Gewerbe dem damaligen OB Oskar Kalbfell 1957 zum 60. schenkten, empfing Thomas Keck aus den Händen des FDP-Stadtrats Hochleitner. 

Rund 700 Interessierte strömten zu dieser etwas anderen Gemeinderatssitzung, die das Blechbläserensemble der Württembergischen Philharmonie Reutlingen musikalisch umrahmte: "Sie bringen mit Ihrer Anwesenheit Ihre Verbundenheit mit der Stadt Reutlingen und Ihre Wertschätzung für Herrn Oberbürgermeister Thomas Keck zum Ausdruck", betonte Erste Bürgermeisterin Ulrike Hotz, die die Sitzung eröffnete. Viele Ehrengäste hatten es sich ebenfalls nicht nehmen lassen, der Amtseinsetzung beizuwohnen: SPD-Fraktionsvorsitzender Andreas Stoch, die Landtagsabgeordneten Thomas Poreski (Grüne) und Ramazan Selcuk (SPD), Regierungspräsident Klaus Tappeser, der ein kurzes Grußwort sprach, Tübingens OB Boris Palmer und andere Bürgermeister aus den Nachbargemeinden und Landrat Thomas Reumann waren ebenso gekommen wie Dr. Paul Dakuyo und Adama Coulibaly aus der Partnerstadt Bouaké. Stellvertretend für den Gemeinderat sprach CDU-Stadträtin Gabriele Gaiser, die auch das Geschenk, eine 100 Jahre alte Goldwaage aus einem ehemaligen Reutlinger Familienbetrieb überbrachte: "Über alle Parteigrenzen hinweg eint uns, dass wir das Bestmögliche für unsere Bürgerinnen und Bürger entscheiden wollen." Genau wie Regierungspräsident Klaus Tappeser wünschte sie dem neuen OB eine "gute Kuttel".

"Ich will ein Oberbürgermeister für die Innenstadt und alle Stadtbezirke sein, denn die Mischung macht's!", unterstrich Thomas Keck. Dem Gemeinderat wolle er ein fairer und zugewandter Partner auf Augenhöhe sein. Er werde sein Amt mit Stolz, aber auch mit der gebotenen Demut ausüben und sich mit aller Kraft bemühen, seinem geleisteten Amtseid gerecht zu werden: "Entsprechend der Tugendtafel des Dominikaners, Theologen und Philosophen des 13. Jahrhunderts, Thomas von Aquin, werde ich mich bemühen, das Wahre zu erkennen und zu verstehen, das Zweckmäßige zu tun,  das konkret Richtige zu erkennen und in Angriff zu nehmen, jedem das Seine zuzuerkennen, also gerecht zu handeln,  und die Furcht zu überwinden und die Waghalsigkeit einzudämmen, also stets das richtige Maß anzustreben."
 
Thomas Keck ist der fünfte Oberbürgermeister der Stadt Reutlingen nach dem Zweiten Weltkrieg. Der neue Rathaus-Chef verfüge über "langjährige und fundierte Erfahrung", so die Erste Bürgermeisterin: "Sie waren 30 Jahre im Bezirksgemeinderat Betzingen, 25 Jahre im Gemeinderat, 20 Jahre im Kreistag und 15 Jahre Bezirksbürgermeister des größten Reutlinger Stadtbezirks Betzingen." Sie wünschte ihm "die notwendige Ruhe und Gelassenheit beim Denken und beim Fühlen, die erforderliche Klarheit und Durchsetzungskraft sowie den Mut, Neues zu wagen."

Stadt Reutlingen

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