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Wirtschaftsministerium fördert Einrichtung des Innovationszentrums „InnoPORT“ in Reutlingen


Scheckübergabe für das Innovationszentrum Reutlingen 4.0 „InnoPORT“. Von links: Peter Wilke, OB Thomas Keck, Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und Markus Flammer

Mit rund 252.000 Euro unterstützt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau die Einrichtung des Innovationszentrums Reutlingen 4.0 „InnoPORT“. Das Innovationszentrum unterstützt ansässige Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen dabei, ihre Innovationspotentiale zu aktivieren und trägt dazu bei, dass betriebliche Innovationen und Anpassungsbedarfe schneller umgesetzt werden. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

„Innovationen brauchen Kooperation und Raum. Mit InnoPORT entsteht eine moderne Innovationsinfrastruktur zur Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft mit dem Ziel, die Innovationskraft in der Region Neckar-Alb zu erhöhen. Alles, was in der Innovationsszene Rang und Namen hat, wird in dem neuen Zentrum vereint. Genau diese Art von Mut und Initiative benötigen wir, um Baden-Württemberg auch zukünftig an der Spitze zu halten“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut bei der Übergabe des Förderbescheids an Reutlingens Oberbürgermeister Thomas Keck.

Ökosystem für Start-ups

Errichtet wird das Innovationszentrum auf dem ehemaligen Willi-Betz-Areal in Zentrumsnähe von Reutlingen. Auf rund 1.000 Quadratmetern schaffen Makerspaces, FabLabs und Microfabs die idealen Rahmenbedingungen für kognitive Prozesse, Diskussionen, Austausch, Prototypenentwicklung bis hin zur industriellen Produktion. Start-ups werden durch ein Patensystem und ein Acceleratoren-Programm unterstützt. Damit werden die Angebote für Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen am Standort Reutlingen ideal ergänzt und das Innovationsökosystem in der Region insgesamt gestärkt.

„Ein Pluspunkt des Projekts ist auch, dass zahlreiche namhafte Partner aus Wirtschaft und Forschung einbezogen sind. Ein gutes Netzwerk ist die halbe Miete“, so die Ministerin weiter.

Innovationslabor für kleine und mittlere Unternehmen

Mit 750.000 Euro unterstützt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau die Einrichtung des Innovationslabors Hochrhein-Bodensee in Konstanz. Das Innovationslabor unterstützt ansässige kleine und mittlere Unternehmen dabei, ihre Innovationspotentiale zu aktivieren und trägt dazu bei, dass betriebliche Innovationen und Anpassungsbedarfe schneller umgesetzt werden. Die Mittel stammen ebenfalls aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

„Innovationen brauchen Kooperation und Raum. Mit dem Innovationslabor entsteht eine moderne Innovationsinfrastruktur zur Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft mit dem Ziel, die Innovationskraft in der Region zu erhöhen. Damit wird die regionale Innovationsfähigkeit nachhaltig gestärkt“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (16. Mai) in Stuttgart bei der Übergabe des Förderbescheids an Landrat Zeno Danner.

Auf einer Fläche von knapp 400 Quadratmetern wird ein umfangreicher Maschinenpark für die Bereiche Rapid Prototyping, Rapid Manufacturing und Hardwareentwicklung bereitgestellt. Damit wird das regionale Innovationspotential kleiner und mittlerer Unternehmen maßgeblich gefördert. Errichtet wird das Innovationslabor als Kernprojekt des neuen Konstanzer Innovationsareals auf dem ehemaligen Siemens-Areal an der Bücklestraße. Die Stadt Konstanz plant zusammen mit mehreren Partnern ein Zentrum für junge Unternehmen. Dorthin soll auch das bestehende Technologiezentrum Konstanz umziehen. Die Stadt will das Innovationsareal als Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort etablieren und sich für Fachkräfte sichtbar machen.

Damit werden die Angebote für kleine und mittlere Unternehmen am Standort Konstanz ideal ergänzt und das Innovationsökosystem in der Region insgesamt gestärkt.

Fördermittel von Land und EU

Außer originären Landesmitteln verwendet das Wirtschaftsministerium auch Mittel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), um die Innovationsfähigkeit der Wirtschaft im Land zu stärken. Um regionale Strukturförderung zu betreiben, erhält Baden-Württemberg für den Zeitraum 2014 bis 2020 rund 247 Millionen Euro von der Europäischen Union aus dem EFRE. Mit daraus finanzierten Projekten werden im Bereich des Wirtschaftsministeriums unter anderem anwendungsnahe Forschung und Entwicklung, Technologie- und Wissenstransfer, Vernetzungsaktivitäten und Unternehmensgründungen gestärkt.

In diesem Zusammenhang fördert das Wirtschaftsministerium auf Grundlage der Erkenntnisse aus der Studie „Regionale Innovationssysteme in Baden-Württemberg“ von 2018 und der Erfahrungen aus dem RegioWIN-Prozess neben regionalen Innovationsmanagements auch Investitionen in regionale Innovationsinfrastrukturen. Es wurden insgesamt fünf Vorhaben landesweit – eines davon das Vorhaben „InnoPORT - Innovationszentrum Reutlingen 4.0“ – vom Wirtschaftsministerium zur Förderung der regionalen Innovationsinfrastruktur ausgewählt. Damit wird ein Beitrag zur Bereitstellung der räumlichen Voraussetzungen für aktuelle Formen der Innovationsfindung geleistet, um Start-ups sowie kleinen und mittleren Unternehmen die Erprobung und Nutzung von neuen und kooperativen Innovationsmethoden zu erleichtern.
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Redakteur / Urheber
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau

Stadt Reutlingen

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