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Graffiti-Kunst am Westbahnhof


„Das ist toll – das echte Leben. Nicht wie sonst in der Schule – nur so tun als ob“, beschrieb eine dreizehnjährige Schülerin ihre Erfahrungen aus dem Kooperationsprojekt, an dem insgesamt 25 Jugendliche im Alter von zwölf bis sechzehn Jahren teilnahmen. In mehreren Workshops vermittelte Julius Zenker, künstlerischer Leiter des Projekts und Mitarbeiter im Jugendhaus Hohbuch, den Jugendlichen sowohl die rechtlichen Aspekte des Graffitisprühens, als auch die Geschichte und die kulturellen Hintergründe dieser relativ jungen Kunstform. Begleitet von Pädagoginnen und Pädagogen des Jugendtreffs sowie Kunstlehrerinnen und -lehrern der Schule brachten die jungen Künstlerinnen und Künstler mit großer Begeisterung eigene Graffiti-Kunstwerke zu Papier, die seit Anfang Mai auf die Wände der Unterführung beim Reutlinger Westbahnhof übertragen wurden. 

Graffiti-Kunst am WestbahnhofUwe Weber, Leiter des Amtes für Schulen, Jugend und Sport, und Klaus Michelsburg, Schulleiter der Eichendorff-Realschule, lobten den Fleiß und die Kreativität der Künstlerinnen und Künstler. Die entstandenen Bilder mit einer Größe von bis zu 16 Quadratmetern ersetzen die vor rund 10 Jahren im Rahmen des Projekts Soziale Stadt realisierten und inzwischen von Schmierereien verunstalteten Graffitis.

Das Kooperationsprojekt, das unter anderem maßgeblich zur Verschönerung der Stadt beitragen und Jugendlichen einen Freiraum zum Ausprobieren von Neuem ermöglichen sowie Spaß am Lernen im freiwilligen Kontext vermitteln soll, wird organisatorisch und finanziell unterstützt durch das vom Sozialministerium Baden-Württemberg ins Leben gerufene Lokale Bildungsnetzwerk Reutlingen, kurz LoBiN, mit Sitz beim Amt für Schulen, Jugend und Sport. Anregungen und neue Ideen zu Projekten zwischen Schulen und der Kinder- und Jugendarbeit werden gerne von Aram Jaich unter lobin@reutlingen.de bearbeitet.


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