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Kitas auf dem Weg zum Regelbetrieb


Für die Reutlinger Einrichtungen gilt: Die Träger bzw. Einrichtungen kontaktieren die Eltern im Laufe dieser Woche direkt, um die Aufnahme bzw. die Fortsetzung der Betreuung zu besprechen.
 
Grundlage der Entscheidung des Kultusministeriums sind die Ergebnisse der sogenannten Heidelberg-Studie, der zufolge Kinder unter 10 Jahre nur eine untergeordnete Rolle bei der Ausbreitung der Pandemie spielen, seltener erkranken und wenn, dann meist mit milderem Verlauf. Darüber hinaus ist das Infektionsgeschehen in Baden-Württemberg aktuell sehr gering, was zur Folge hat, dass der seelische und soziale Nachteil für Kinder und Eltern durch die fehlende Kita-Betreuung in der jetzigen Phase größer ist als das Risiko der Erkrankung.

Für die Regelbetreuung unter Pandemiebedingungen in Reutlingen gelten ab 29. Juni 2020 folgende Eckpunkte:


Alle Kinder in der Betreuung

Die bisherigen Formen der Notbetreuung entfallen ersatzlos, das heißt: Die Kinder nehmen wieder diese Form der Betreuung wahr, die sie vor der Schließung gebucht hatten. Es dürfen alle Kinder wiederkommen, nicht nur die Kinder von systemrelevant oder präsenzpflichtig beschäftigten Eltern. Damit wird die bisherige Begrenzung auf maximal 50 Prozent der Kinder aufgehoben und auch das rollierende Betreuungsmodell kann entfallen.
 

Grundsätzliche Rückkehr zu gebuchten Betreuungszeiten

Der Betrieb orientiert sich bezüglich der Anzahl an Gruppen, Gruppengrößen und Betreuungszeiten an der Betriebserlaubnis. Dies bedeutet, grundsätzlich sollen alle Kinder wieder zu den gebuchten Betreuungszeiten betreut werden.
Stehen die hierfür benötigten Fachkräfte nicht zur Verfügung, kann vom Mindestpersonalschlüssel um bis zu 20 Prozent abgewichen werden. Eine Kompensation ist nicht erforderlich. Dabei ist die Aufsichtspflicht weiterhin zu gewährleisten. Dies kann aber in diesem Fall zum Beispiel durch Freiwillige Soziale Helfer erfolgen. Ist es erforderlich, vom Personalschlüssel um mehr als 20 Prozent abzuweichen, ist für Kompensation durch geeignete Personen, die keine Fachkräfte sein müssen, zu sorgen.

Zusätzliche Räume und neue Gruppengrößen möglich

Es können zusätzliche, geeignete Räume genutzt werden. Es erfolgt eine Erklärung gegenüber dem KVJS. Im Einzelfall kann von der Gruppengröße gemäß der Betriebserlaubnis abgewichen werden. Die Zusammensetzung der Gruppen soll stabil und konstant gehalten werden.

Neuaufnahmen wieder möglich

Neuaufnahmen und Eingewöhnung können wieder durchgeführt werden.
 

Abstandsregeln gelten nur für Erwachsene

Abstandsregeln zwischen den Kindern untereinander und zwischen den Kindern und Erwachsenen gelten nicht. Diese sind in der pädagogischen Arbeit in Kindertageseinrichtungen nicht umsetzbar. Erwachsene (Eltern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter) müssen untereinander auf einen Abstand von 1,5 Metern achten.

Schutzhinweise weiter einzuhalten

Die bekannten Schutzhinweise der Unfallkasse, des KVJS und des Landesgesundheitsamtes sind weiterhin in der jeweils gültigen Fassung einzuhalten. Eine Fortschreibung ist angekündigt, sie wurden schon in der Notbetreuung umgesetzt.
Es dürfen nur Kinder die Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflege besuchen, die keine Symptome des Coronavirus zeigen bzw. in den vergangenen 14 Tagen keinen Kontakt zu einer infizierten Person hatten. Gleiches gilt für das in der Einrichtung eingesetzte Personal. Die Eltern der betreuten Kinder müssen dies mit Beginn des Regelbetriebs unter Pandemiebedingungen schriftlich bestätigen.
 
Des Weiteren unterzeichnen sie, im Falle von auftretenden Symptomen oder dem Kontakt mit einer infizierten Person die Einrichtung zu informieren und das Kind unverzüglich aus der Einrichtung abzuholen, wenn Krankheitsanzeichen auftreten.

Kindertagespflege im Regelbetrieb

Die Kindertagespflege kann im Regelbetrieb ohne Einschränkungen arbeiten, sofern die Schutzhinweise der Unfallkasse, des KVJS und des Landesgesundheitsamts eingehalten werden können und alle Erwachsene, sofern sie nicht zum gleichen Haushalt gehören, einen Abstand von 1,5 Meter einhalten. Für die Kinder und deren Familien gelten die gleichen Anforderungen an die Gesundheit wie in Kindertageseinrichtungen.

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