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"Die Stadt Reutlingen geht hier mutig voran!"


Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut lässt sich von Stefan Dvorak erläutern, wie der Nutzungs-Mix auf dem Wagner-Buckel aussehen könnteAuch für einen musikalischen Willkommensgruß war gesorgt: Die Junge Sinfonie, die derzeit in einer der Fabrikhallen auf dem Wagner-Buckel probt, sorgte bei hochsommerlichen Temperaturen erstmal für Gänsehaut-Feeling. "ich freue mich sehr, dass Sie, sehr geehrte Frau Dr. Hoffmeister-Kraut, auf Ihrer Sommerreise bei uns in Reutlingen Station machen. Denn es zeigt mir, dass die Landesregierung weiß, dass in Reutlingen in Sachen Innenentwicklung und vor allem in Sachen Wohnraumentwicklung g’schafft wird – und zwar mit langem Atem und mit Erfolg!", so der Oberbürgermeister vor dem Rundgang übers weitläufige Gelände, auf dem ein innenstadtnaher Mix aus bezahlbarem Wohnen, Kunst und Kultur entstehen soll.

„Gerade durch die aktuelle Krise, in der viele Menschen Einkommensverluste verkraften müssen, ist das Thema bezahlbarer Wohnraum aktueller denn je. Wir arbeiten daher weiterhin mit Hochdruck daran, den sozialen Wohnungsbau im Land weiter nachhaltig anzukurbeln, und setzen dabei auf gänzlich neue und innovative Ansätze“, sagte Hoffmeister-Kraut. Es sei beeindruckend zu sehen, wie die vielfältigen und innovativen Unterstützungsangebote des Landes für mehr bezahlbaren Wohnungsbau von den Kommunen angenommen und umgesetzt würden. „Die heute besichtigten Projekte belegen eindrücklich, welche vielversprechenden Handlungsspielräume wir den Kommunen mit unseren Instrumenten eröffnen“, betonte die Ministerin. 

Das Wirtschaftsministerium hat das konzeptionelle Projekt "Neues Leben in den ehemaligen Wagner-Fabriken mit 50.000 Euro im Rahmen des Förderprogramms „Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“ gefördert. „Mit unserem Förderprogramm fördern wir die gezielte Innenentwicklung in Städten und Gemeinden und unterstützen sie damit bei der Mobilisierung von Flächen, insbesondere für den Wohnungsbau“, erklärte Hoffmeister-Kraut. Das Programm sei ein wichtiger Baustein in der Gesamtstrategie des Landes, die Versorgung der Bevölkerung mit bezahlbarem Wohnraum weiter voranzubringen. „Die Stadt Reutlingen geht hier mutig voran, um preiswerten Wohnraum in zentraler Lage zu schaffen - eingebettet in ein modernes, urbanes Quartier, in dem Wohnen, Arbeiten und Freizeit geschickt miteinander verbunden sind. Das Projekt ist für mich ein starkes Vorbild bei der Aktivierung bislang ungenutzter Flächen“, lobte die Ministerin. Durch die Aktivierung von brachliegenden oder untergenutzten Flächen blieben Städte und Gemeinden lebenswert. 

"Bezahlbarer Wohnraum liegt mir persönlich außerordentlich am Herzen", bekundete Thomas Keck, "deshalb habe ich vor knapp drei Wochen eine „Stabsstelle Wohnraum“ in meinem unmittelbaren Geschäftsbereich eingerichtet, die künftig zentrale Anlaufstelle für alle ist, die sich mit diesem Thema befassen". Weil für die Stabsstelle noch ein Flächenmanager fehlt, nutzte der Rathaus-Chef die Gelegenheit, der Ministerin einen Förderantrag für  das Programm „Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“ mit auf den Weg zurück in die Landeshauptstadt zu geben. Bei der Schaffung bezahlbaren Wohnraums wolle man sich künftig nicht nur auf die Investoren verlassen, sondern auch neue Wege gehen, unterstrich Keck: "Bei der Vergabe städtischer Grundstücke soll zukünftig nicht mehr das Höchstgebot den Zuschlag erhalten, sondern das beste Konzept für die Entwicklung des Grundstücks". im Vordergrund stehen". Auch Baugemeinschaften und andere Initiativen sollen eine Chance erhalten, insbesondere, wenn sie Wohnungsbau mit spannenden Konzepten verknüpfen. "Auch hier, im Wagner-Areal, wo über 100 Jahre lang Maschinen fabriziert wurden, wo früher die besten Kaltsägemaschinen der Welt entstanden, soll Wohnraum entstehen", betonte der Oberbürgermeister. "Aber nicht nur das - hier soll auch gearbeitet werden, sollen Kunst und Kultur ein Zuhause finden, wie das bereits jetzt schon der Fall ist".

Stefan Dvorak, Leiter des Amts für Stadtentwicklung und Vermessung, brachte die Teilnehmer der Sommerreise, darunter auch die Landtagsabgeordneten Thomas Poreski (Grüne), Karl-Wilhelm Röhm (CDU) und Ramazan Selcuk (SPD), auf den neuesten Stand in Sachen Wagner-Buckel: Die Voruntersuchungen für ein Wettbewerbsverfahren sind abgeschlossen, voraussichtlich im Herbst finde ein Workshop zur Entwicklung des Nutzungsmixes mit Akteuren und Nachbarn statt. 


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