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Staatssekretär Jan Mücke zu Besuch in Reutlingen


Ein kurzer, aber umso eindrücklicherer Besuch: "Ich habe große Sympathie für dieses Projekt", bekräftigt Jan Mücke, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, nachdem er sich am Freitag ausgiebig über den Scheibengipfeltunnel und seine Bedeutung fü die Reutlinger informiert hat.

Auch, wenn Jan Mückes Terminkalender an diesem Tag aus allen Nähten platzt: Um sich ein Bild über die Verkehrssituation in Reutlingen zu machen, erklimmt das FDP-Bundestagsmitglied eigens den Fußgängersteg über die Konrad-Adenauer-Straße. Das Fazit des Parlamentarischen Staatssekretärs, der auf Einladung des frisch gebackenen Reutlinger FDP-Bundestagsabgeordneten Pascal Kober gekommen ist: "Da gibt's überhaupt keine Diskussion - 66 000 Fahrzeuge am Tag in der Stadt sind einfach zu viel." Der Bedarf für das Bauwerk sei offensichtlich, seine Sympathie dafür alleine schon deswegen groß, weil in der Region große Einmütigkeit über die Notwendigkeit des Tunnels herrsche - "ein umstrittenes Projekt gegen alle Widerstände durchzusetzen, macht ja keinen Sinn", bekundet Mücke.

Die ersten Pläne für den Scheibengipfeltunnel seien immerhin bereits im Jahr 1967 entstanden, führte Oberbürgermeisterin Barbara Bosch dem Parlamentarischen Staatssekretär vor Augen: "Seither haben Verkehrs- und Feinstaubbelastung stark zugenommen." Sorgen mache vor allem der Schwerlastverkehr: "Die Brummer, die sich ihre Schleichwege in den Wohngebieten suchen, sorgen für Verdruss und Belastung", so Barbara Bosch. Umso wichtiger sei der Tunnel: "Die Reutlinger sollen endlich wieder schnaufen können!"

Wie schwierig das derzeit ist, zeigt Arno Valin, Leiter des Amtes für Straßen, Umwelt und Verkehr dem Staatssekretär auf: "Gäbe es eine ChampionsLeague für Feinstaubbelastung, wären wir gut dabei." Im Ländle belege Reutlingen einen traurigen dritten Platz. Noch mehr Daten und Fakten für Mücke hat Josef Bild, Abteilungsleiter für Straßenwesen und Verkehr beim Regierungspräsidium Tübingen im Gepäck. 97 Millionen Euro kostet das Gesamtprojekt, der Tunnel selbst verschlingt alleine 75 Millionen Euro. Noch in diesem Jahr sollen die Arbeiten für den Tunnel vergeben werden, die eigentlichen Bauarbeiten, die rund vier Jahre in Anspruch nehmen, könnten dann im kommenden Jahr beginnen. Im Jahr 2016 könnten die ersten von täglich 15 000 bis 20 000 Fahrzeugen durch die Röhre unter der Achalm rollen - "nachdem Sie zusammen mit anderen Prominenten den Tunnel für den Verkehr freigegeben haben", macht Bild dem Parlamentarischen Staatssekretär Appetit auf die Einweihungsfeier.

Besuch aus Berlin: Parlamentarischer Staatssekretär Jan Mücke (Dritter von links)


Das Foto zeigt von links:
Julius Vohrer, FDP-Stadtrat, Pascal Kober, FDP-Bundestagsabgeordneter, Jan Mücke, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Oberbürgermeisterin Barbara Bosch, Josef Bild, Abteilungsdirektor beim Regierungspräsidium Tübingen, Professor Willi Weiblen, Vorsitzender der FDP-Kreistagsfraktion, Hagen Kluck, FDP- Landtagsabgeordneter.

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