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Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid in Reutlingen unterwegs


Erste Station: die Reutlinger Altstadt. Auf Schusters Rappen ging's zu begonnenen, fertigen und geplanten Sanierungsprojekten. Auf dem Balkon einer der dank des Engagements privater Investoren  neu entstandenen Wohnungen in der ehemaligen Schmiede in der Nürtingerhofstraße ließ sich Dr. Nils Schmid eingehend über zeitgemäße Heiz- und biologische Bauweise aufklären und stellte nach einem Rundblick übers ansprechende Areal zufrieden fest: "Hier sieht man deutlich, wie wichtig es ist, dass sich das Land mit seinem Landesprogramm engagiert." Das Erfolgsgeheimnis des Programms beruhe darauf, dass es weitere private Investitionen anstoße. Das Geld aus dem Landestopf sei hier gut angelegt.

Weiter ging's über die frisch sanierte Obere Wilhelmstraße und den Marktplatz zum ZOB und dem Bruderhausgelände samt Stadthallen-Rohbau, den Schmid ja bereits beim Richtfest unter die Lupe genommen und - für gut befunden hatte. Daran änderte sich auch auf den zweiten Blick nichts: "Es ist gerechtfertigt, dass das Land erhebliche Mittel in die Hand nimmt", bekräftigte Schmid sein Bekenntnis zur weiteren finanziellen Unterstützung durch die Landesregierung.

Auch die Baustelle des Scheibengipfeltunnels fand beim Reutlinger SPD-Landtagsabgeordneten Anklang. Die Arbeiten gehen bestens voran, vermeldete Martin Ciolek, beim Regierungspräsidium Tübingen für diese Bundes-Baumaßnahme verantwortlich, dem sichtlich interessierten Landespolitiker stolz. Dessen Frage, ob denn beim Tunnelbau mit bösen Überraschungen zu rechnen sei, konnten Ciolek und die Mitarbeiter vor Ort verneinen. Der Untergrund gestalte sich hier am Fuße der Achalm völlig unkompliziert - und auch die Finanzen habe man im Griff, betonte Ciolek: "Bislang sind wir ganz nah an der Kostenschätzung dran." Die simulierte Tunnel-Fahrt am Laptop ließ sich Schmid trotz einsetzenden Nieselregens nicht nehmen.

Letzter Punkt auf der umfangreichen Tagesordnung, die die Stadtverwaltung für den Minister vorbereitet hatte: der Technologiepark Reutlingen-Tübingen (TTR). Im NMI warteten Institutsleiter Prof. Hugo Hämmerle samt sämtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern schon gespannt. Für sie hatte Schmid eine frohe Botschaft im Gepäck: "Dies sei Ihnen eine Ermunterung zu weiteren Forschungen", kommentierte er den Zuwendungsbescheid über 1,9 Millionen Euro, den er aus der Landeshauptstadt mitgebracht hatte.

Die Leistung des Instituts, das sich als Keimzelle für Unternehmensgründungen vor allem im Bereich Biotechnologie einen Namen gemacht hat, derzeit eine Vorreiterrolle bei der Biologisierung der Medizintechnik einnimmt und sich mit seinen bisherigen Ausgründungen im bundesweiten Vergleich wahrlich nicht verstecken muss, könne sich sehen lassen, unterstrich der Vize-Ministerpräsident: "Was Sie säen, ernten wir alle gleichermaßen." Man sei hier auf einem wichtigen Zukunftsfeld unterwegs, das dem Ländle Arbeitsplätze und Beschäftigung sichere.  

Wie das konkret aussehen kann, davon machte sich Schmid an Ort und Stelle gleich selbst ein Bild: Bei der Tetec-AG in der Aspenhaustraße warf er einen Blick in dem Reinraum, in dem schon heute der Ersatz für künstliche Kniegelenke und ähnliches entsteht - echte Knorpel aus dem echten Gewebe der Patienten.

Noch nicht ganz so weit ist die Retina Implant AG, die Chips herstellt, mit denen Blinde wieder sehen können. Doch der Film über die letzte Pilotphase hinterließ bei Schmid tiefen Eindruck: Geschildert wurden unter anderem die Erfahrungen eines blinden Finnen, der erstmals seit 15 Jahren seine Hand wiedergesehen hat. "Hhinter jeder wissenschaftlichen und irgendwann auch wirtschaftlichen Bemühung steht immer der Mensch", fasste er zusammen, "ich kann Ihnen nur wünschen, dass Ihre nächsten Schritte genauso erfolgreich sind."

Diese beiden NMI-Ausgründungen sind nur zwei der insgesamt knapp 60 Firmen, die sich in den vergangenen zehn Jahren im TTR angesiedelt und über 1000 Arbeitsplätze geschaffen haben: "Da sieht man mal, was aus kleinen Anfängen alles entstehen kann", bilanzierte Nils Schmid begeistert. Und darüber, dass hier schon bald noch viel mehr entsteht, informierte ihn zum krönenden Abschluss Christian Brand, Vorstandsvorsitzender der L-Bank, des TTR-Hauptinvestors. Erst am Tag vor dem Ministerbesuch haben die Bauarbeiten für das dritte TTR-Gebäude in der Gerhard-Kindler-Straße begonnen - mit beachtlichem Erfolg: "Es ist erfreulich, dass sich hier sehr erfolgreiche Firmen ansiedeln.", so Brand.

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