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Oberbürgermeisterin Barbara Bosch auf Delegationsreise in die Partnerstadt Bouaké


Mit Oberbürgermeisterin Barbara Bosch an der Spitze, wurde die Stadt Reutlingen darüber hinaus von den Stadträten Wolfgang Göbel und Sebastian Weigle repräsentiert, Stadträtin Sabine Gross war in ihrer Funktion als erste Vorsitzende des Städtepartnerschaftsvereins Reutlingen – Bouaké eingebunden. Außerdem reisten der 2. Vorsitzende des Freundeskreises Saint Camille, Wolfgang Bauer, sowie die Leiterin der Abteilung Städtepartnerschaften im Kulturamt, Margit Fausel, mit. Als Vertreter der lokalen Presse schlossen sich Ingeborg Röthemeyer (Reutlinger General-Anzeiger) und Bernd Steinhilber (Schwäbisches Tagblatt) der offiziellen Delegation an sowie zwei weitere Unterstützer des Freundeskreises Saint Camille, Dr. Hans-Otto Dumke und Gerhard Steinhilper.

Einweihung des renovierten und erweiterten Aufnahmezentrums Nimbo für psychisch kranke Männer in Bouaké

Hauptanlass der Reise war die Einweihung des renovierten und erweiterten Aufnahmezentrums für psychisch kranke Männer in Bouaké, welches von der Association Saint Camille de Lellis geführt wird. Anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft im Jahr 2010 hatte die Stadt Reutlingen beschlossen, den Ausbau des Zentrums finanziell zu unterstützen. Nach einer Verzögerung der Bauarbeiten infolge einer erneuten Regierungskrise Ende 2010 / Anfang 2011 konnten die Renovierungs- und Erweiterungsmaßnahmen nun zu Ende geführt werden.

Delegationsmitglieder, Vertreter der Stadt Bouaké und Patienten von Saint Camille bei der Einweihung Tanzvorführung der „Majorettes“ bei der Einweihungszeremonie renoviertes Gebäude Blick in einen der renovierten Schlafsäle

Städtepartnerschaft Reutlingen - Bouaké

Ein wichtiges Anliegen des Delegationsbesuchs war die Festigung der städtepartnerschaftlichen Beziehungen auf der offiziellen Ebene der Verwaltungen. So wurde im Verlauf des Aufenthalts in Bouaké ein großes Reutlingen-Fest gefeiert, das vom dortigen Städtepartnerschaftsverein AREBO, „Amis de Reutlingen à Bouaké“, organisiert wurde und bei dem die Städtepartnerschaft zwischen Reutlingen und Bouaké formell von den beiden Stadtoberhäuptern Barbara Bosch und Ibrahima Fanny aufs Neue bekräftigt wurde. Die Gespräche mit den Vertretern der Stadt Bouaké waren geprägt von der aktuellen politischen und wirtschaftlichen Situation sowie von anstehenden administrativen Änderungen und Kommunalwahlen in Bouaké und im gesamten Land.

Oberbürgermeisterin Barbara Bosch und Bürgermeister Ibrahima Fanny beim Gespräch im Rathaus in Bouaké mit weiteren Beigeordneten und Vertretern des Gemeinderats Oberbürgermeisterin Barbara Bosch und Bürgermeister Ibrahima Fanny beim Gespräch im Rathaus in Bouaké mit weiteren Beigeordneten und Vertretern des Gemeinderats Bekräftigung der Städtepartnerschaft Reutlingen – Bouaké  und Aufführungen beim „Reutlingen-Fest“ Bekräftigung der Städtepartnerschaft Reutlingen – Bouaké  und Aufführungen beim „Reutlingen-Fest“

Schulpartnerschaften und Kontakte zur Universität

Darüber hinaus standen einige Schulbesuche auf dem Programm. Oberbürgermeisterin Bosch hatte das Vergnügen, an die beiden Partnerschulen der Hermann-Hesse-Realschule in Reutlingen, das Lycée sowie das Collège Moderne Jeunes Filles in Bouaké, Sportartikel (Bälle, Netze), eine Digitalkamera sowie Schulbücher zu übergeben. Die Schülerinnen und Schüler der Hermann-Hesse-Realschule hatten schon zum zweiten Mal eine Spendenaktion zugunsten dieser beiden Schulen in Bouaké veranstaltet.

Übergabe der Sachspenden im Lycée Moderne Jeunes Filles Schülerinnen des Collège Moderne Jeunes Filles bedanken sich  mit einer Tanzaufführung Bücherübergabe an der Universität Bauarbeiten an der Universität, die im September wieder den Betrieb aufnehmen wird

Krankenstationen

Die Delegation wollte sich auch vom Zustand der Entbindungsstationen und Gesundheitszentren in Bouaké überzeugen, die in den 90-er Jahren durch Spendenaktionen der ehemaligen Stadträtin Margret Grimm bzw. durch die Stadt Reutlingen finanziert und in jüngerer Zeit renoviert und neu ausgestattet wurden. Besucht wurden die Krankenstationen in Djezoukouamekro, Bendekouassikro sowie Langbassou. Die Stationen werden von der Bevölkerung nach wie vor stark angenommen, allerdings gibt es weiterhin Bedarf an Ausstattung und Medikamenten.

„Mütterberatung“ in der Krankenstation „Djezoukouamekro“	 Herzliche Verabschiedung im Dorf „Langbassou“

Weiteres Delegationsprogramm

Besondere Eindrücke von der Buntheit und vom Gesamtspektrum des Lebens in der Côte d’Ivoire konnten die Delegationsteilnehmer bei einem Besuch des Großmarktes in Bouaké, aber auch bei der Rückreise über die Hauptstadt Yamoussoukrou nach Abidjan mit dem zweitgrößten Hafen in Afrika sammeln.

Großmarkt in Bouaké Basilika „Notre-Dame-de-la-Paix“ in Yamoussoukrou

Gespräche mit dem Deutschen Botschafter in Côte d’Ivoire, mit dort lebenden Auslandsdeutschen, mit Vertretern des Goethe-Instituts sowie der GIZ ergaben neue Kontakte in der Partnerschaftsarbeit und rundeten das Delegationsprogramm ab.

Alle Teilnehmer der Delegationsreise stimmten bei der Rückkehr darüber ein, dass der Besuch in der Partnerstadt wichtige Impulse für eine Wiederbelebung der Städteverbindung und eine Festigung der Beziehungen bewirkt hat.
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