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Tunnelanschlag am Scheibengipfel: Hunderte strömen zum "Barbara-Tunnel"


Den Startschuss gaben neben der Oberbürgermeisterin Dr. Andreas Scheuer, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Landesverkehrsminister Winfried Hermann und Regierungspräsident Hermann Strampfer. Den kirchlichen Segen erteilten der katholische Dekan Robert Widmann und der evangelische Dekan Dr. Jürgen Mohr in ökumenischer Eintracht.

Barbara, so heißt die Schutzheilige der Bergleute. Und Barbara, so heißt auch die Tunnelpatin, die sich ihrer Verantwortung vollauf bewusst ist: Am 4. Dezember, dem "Barbara-Tag", so ihr von begeistertem Applaus begleitetes Versprechen, wird sie mit einem "Barbara-Kuchen" im "Barbara-Tunnel", so heißt das Bauwerk während der Bauzeit, erscheinen. Bis dahin werden die Arbeiten am 1910 Meter langen, zweistreifigen Tunnel, der größtenteils in geschlossener bergmännischer Bauweise erstellt wird, schon ein gutes Stückchen weitergekommen sein.

Bis Herbst 2016 soll der Tunnelrohbau fertig sein - und das ist auch gut so, unterstrich Dr. Andreas Scheuer, parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung, in seinem Grußwort: "Die deutliche Verkehrsentlastung durch die Ortsumgehung sorgt für eine spürbare Verbesserung der Lebensqualität der Menschen in der Ost- und Innenstadt." Rund 108 Millionen Euro investiere der Bund in die insgesamt rund 3,1 Kilometer lange Ortsumgehung, alleine 80 Millionen davon verschlinge der Tunnel. Damit werde eine leistungsfähige und sichere Verbindung für den überregionalen wie für den innerörtlichen Verkehr geschaffen. Mit dieser Maßnahme beweise die Bundesregierung aber auch, dass sie "hervorragend in Baden-Württemberg" investiere, so Scheuer: "Über alle Parteien hinaus eint uns der Wunsch, eine gute Verkehrsinfrastruktur zu schaffen und damit unsere Bürgerinnen und Bürger zu entlasten.

Er freue sich, mit dem Tunnelanschlag eine so wichtige Etappe eines lange umkämpften und umstrittenen Projektes zu begleiten, betonte Verkehrsminister Winfried Hermann - einem Projekt mit einem Investitionsvolumen, das heutzutage nicht selbstverständlich und "ein Glücksfall für Baden-Württemberg" sei. "Das Wichtigste ist nun, dass wir aus dieser Chance eine sinn- und wirkungsvolle Zukunftsinvestition machen", so Hermann. Um eine nachhaltige Mobilität zu erzielen, seien weitere Maßnahmen notwendig, allen voran die Regionalstadtbahn. Dagegen, dass diese durch das Ende des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes im Jahr 2019 gefährdet sei, "kämpfen meine Kollegen und ich mit aller Kraft."

Auf diese politische Unterstützung baue die Stadt, sagte Oberbürgermeisterin Barbara Bosch: "Die Regionalstadtbahn ist auch über das Jahr 2019 hinaus wichtig." Zumal sich Regionalstadtbahn und Scheibengipfeltunnel im Hinblick auf eine nachhaltige Mobilität perfekt ergänzen. Aber auch an weiteren Maßnahmen, die die entlastende Wirkung des Scheibengipfeltunnels erhöhen sollen, arbeite die Stadtverwaltung schon jetzt auf Hochtouren.

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