Impressionen aus Reutlingen

Immer gut informiert bleiben!

Newsletter

Mit dem Newsletter-Service von reutlingen.de bestimmen Sie selbst, zu welchem Themengebiet wir Sie informieren dürfen.
Newsletter abonnieren

RSS-Feed

Mit RSS-Newsfeeds haben Sie die Möglichkeit, ständig komfortabel und automatisch über neue Nachrichten informiert zu sein. Hierzu bekommen Sie keine E-Mail.
Lesen Sie hier weiter wie es funktioniert...

Ergänzender Planfeststellungsbeschluss erlassen


„Das Regierungspräsidium Tübingen hat den zweiten ergänzenden  Planfeststellungsbeschluss zum Scheibengipfeltunnel in Reutlingen erlassen.“ Das teilte Staatssekretär Rudolf Köberle am Dienstag, 9. Dezember 2008, in Stuttgart mit. Der Beschluss enthalte die Entscheidung über die artenschutzrechtliche Zulässigkeit des Tunnels.

Die Ortsumgehung Reutlingen östlich der Ortslage verbinde die B 28 zwischen Reutlingen und Metzingen mit der B 312 in Richtung Pfullingen.Dabei werde der Höhenzug Achalm/Scheibengipfel mit einem zweispurigen Tunnel von circa 1,9 Kilometer Länge unterquert. Der gemeinsame Bebauungsplan der Stadt Reutlingen und der Gemeinde Eningen für den einröhrigen Tunnel sei seit August 2000 rechtskräftig. Durch die Einführung der neuen Richtlinie für die Ausstattung und den Betrieb von Straßentunneln hätte jedoch die Tunnelplanung aktualisiert werden müssen. Davon seien besonders die Lüftungskonzeption und die Sicherheitseinrichtungen (Fluchtstollen) betroffen.

Das Regierungspräsidium Tübingen habe dazu ein ergänzendes Planfeststellungsverfahren durchführen müssen. Wegen der Ende 2007 erfolgten Novellierung des Bundesnaturschutzgesetzes seien noch eingehende Untersuchungen erforderlich geworden. Deshalb sei der Planfeststellungsbeschluss am 30. Juni 2008 nur unter Vorbehalt erlassen worden.

Diese vorbehaltene Entscheidung sei jetzt getroffen worden. Die Straßenbauverwaltung werde darin besonders verpflichtet, im näheren Bereich der Trasse vor Baubeginn Nistkästen für Vögel und spezielle Fledermauskästen anzubringen. Damit habe das Regierungspräsidium Tübingen auch die artenschutzrechtliche Zulässigkeit des Scheibengipfeltunnels festgestellt.

„Der Scheibengipfeltunnel ist für Reutlingen und die Region sowohl verkehrlich als auch strukturpolitisch dringend erforderlich. Das Projekt Scheibengipfeltunnel hat im Regierungsbezirk Tübingen höchste Dringlichkeit“, so Staatssekretär Rudolf Köberle.
Die bestehende B 312 in der Ortsdurchfahrt Reutlingen sei mit bis zu 65.000 Kraftfahrzeugen in 24 Stunden hoch belastet. Sie verlaufe mitten durch die Innenstadt und beeinträchtige die innerstädtische Entwicklung. Mit dem Scheibengipfeltunnel solle die Innenstadt deutlich vom Verkehr entlastet und die Verkehrsqualität auf den Streckenzügen Engstingen/ Metzingen verbessert werden.

Der Verkehrsstaatssekretär hob hervor, dass mit der jetzt erlassenen zweiten Ergänzung die letzten verfahrensrechtlichen Hürden auf dem Weg zur Realisierung des Scheibengipfeltunnels überwunden seien. Allerdings seien noch Klagen zum Planfeststellungsbeschluss vom 30. Juni 2008 beim Verwaltungsgerichtshof in Mannheim anhängig. Das Regierungspräsidium Tübingen werde die Entscheidung zum nun ergangenen Beschluss den Verfahrensbeteiligten in den nächsten Tagen zustellen.

^
Redakteur / Urheber
Pressemitteilung der Pressestelle des Innenministeriums Baden-Württemberg

Stadt Reutlingen

Bleib in Kontakt!

Alles auf einen Blick