Kinderbetreuung

Städtisches Kinderhaus Alte Dorfstraße

Städtisches Kinderhaus Alte Dorfstraße
Alte Dorfstraße 27
72766 Reutlingen
Stadtteil: Reicheneck
Telefon:
07121 / 493152
Fax:
07121 / 420397
Anmeldung über AnKeR
In der Stadt Reutlingen erfolgt die Vormerkung für Ihr Kind für alle Formen der Kindertagesbetreuung und Kindertagespflege entweder online oder persönlich bei der Anlaufstelle Kindertagesbetreuung Reutlingen (AnKeR). Eine Vormerkung vor Ort in den Einrichtungen oder beim Tagesmütter e.V. Reutlingen ist nicht möglich. Bei Fragen zur Organisation und Konzeption können Sie direkt in der Kindertageseinrichtung anrufen. Eine Hausbesichtigung ist nach telefonischer Voranmeldung gerne möglich.
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Leitung
Frau Stefanie Pieringer
Bezirksleitung:
Frau Monika Mayer
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Träger
  • Städtisch
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Bezirk
  • Reicheneck
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Altersgruppen
  • 1 bis 3 Jahre
  • 1,5 bis 3 Jahre
  • 2 bis 3 Jahre
  • 3 bis Schuleintritt
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Betreuungsangebote
  • Bis 3 Jahre: 30 Stunden (verlängerte Öffnungszeiten)
  • Ab 3 Jahre: 30 Stunden (Regelbetreuung)
  • Ab 3 Jahre: 30 Stunden (verlängerte Öffnungszeiten)
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Öffnungszeiten
Verlängerte Öffnungszeit:
Kindergarten und Krippe
Montag bis Freitag
07:30 Uhr bis 13:30 Uhr

Regelöffnungszeit:
Kindergarten
Montag bis Freitag
08:00 Uhr bis 13:30 Uhr
Dienstag
14:30 Uhr bis 17:00 Uhr

Schließzeiten:
Das Kinderhaus ist 30 Tage im Jahr geschlossen.
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Gruppen
Gruppenzahl: 2,5
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Plätze
  • 10 Krippenplätze (1 bis 3 Jahre)
  • 34 Kindergartenplätze (3 Jahre bis Schuleintritt)
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Weitere Informationen zur Kindertageseinrichtung

Konzeptionelle Grundhaltung:

Unser Kinderhaus versteht sich als Bildungsort des gemeinsamen Lebens, Lernens und Entdeckens.
Die verschiedenen Funktionsräume und Bereiche innerhalb unseres offenen Hauses laden zum Spielen, Entdecken, Ausprobieren, Kreativ sein und Bewegen ein.

In unseren ansprechend gestalteten Räumen und dem vielfältig ausgewählten Materialangebot können die Kinder aktiv ihrer „Lust am Lernen“ nachgehen.
Die Neugierde und der Forscherdrang der Kinder in Verbindung mit Bewegung, Sinneswahrnehmung und Interaktion eröffnen ihnen „ihre“ Welt und ermöglichen ihnen zahlreiche Lernerfahrungen in allen Bildungs- und Entwicklungsfeldern.
Einen hohen Stellenwert hat deshalb bei uns das Freispiel, da das Kind hier unzählige Möglichkeiten hat, sich aktiv handelnd mit seiner Umwelt auseinander zu setzen.
So warten je nach Alter und Entwicklungsstand des Kindes immer wieder neue Herausforderungen in den verschiedenen Handlungs- und Spielräumen auf jedes Kind und ermöglichen so interessengeleitetes und eigenverantwortliches Lernen, neben den gemeinsamen Aktionen in unseren Kleingruppen.

Bei unseren regelmäßig stattfindenden Naturtagen entdecken und erkunden wir Feld, Wald, Wiesen und Bach in unserer unmittelbaren Umgebung.

Einen weiteren Schwerpunkt bilden die zahlreichen Möglichkeiten zur Bewegungserfahrung. Vielfältige Bewegungsangebote, drinnen wie draußen, sind ein fester Bestandteil unseres Alltags. 

Unterstützt und begleitet von den Erzieherinnen finden so in den unterschiedlichsten Situationen gemeinsame Lernprozesse statt, die von den Interessen und Bedürfnissen des Kindes ausgehen.

„Das Lernen zu lernen“ ist für uns eine der wichtigsten Schlüsselkompetenzen, die das Kind auf diesem Weg selbsttätig erwerben kann. 

Eine unserer Hauptaufgaben als pädagogische Fachkräfte besteht darin, die natürliche Neugierde und den Forscherdrang des Kindes durch ein entsprechendes Angebot an Zeit, Raum, Material und unserer Begleitung aufrecht zu erhalten und immer wieder neue Herausforderungen zu schaffen, denn nur so kann sich das Kind bilden und eigenverantwortlich und interessengeleitet lernen.
Die Beobachtung der Kinder im Hinblick auf ihre Interessen, ihre Lernerfahrung und ihre Gesamtentwicklung sowie deren Dokumentation ist ein wesentlicher Bestandteil unserer täglichen Arbeit. Dazu gehören für uns auch die gemeinsame Reflexion sowie das Überprüfen und Weiterentwickeln der pädagogischen Qualität im Team.

Wir arbeiten auf der Grundlage des baden-württembergischen Orientierungsplans und richten unsere Arbeit an den Leitsätzen und Standards unseres städtischen Trägers aus.
Mit den Methoden der „Bildungs- und Lerngeschichten“ und den „Grenzsteinen der Entwicklung“ wenden wir ein bei der Stadt Reutlingen einheitliches Verfahren zur verbindlichen Dokumentation der Lernprozesse und des Entwicklungsstands des Kindes an.

Auf eine vertrauensvolle Erziehungspartnerschaft mit Eltern legen wir sehr viel wert. Im Rahmen der „individuellen Eingewöhnung“ gestalten wir mit den Eltern gemeinsam den behutsamen Übergang von der Familie in unser Kinderhaus.

Als besonders bereichernd erleben wir immer wieder die alltäglichen kleinen und großen  Begegnungen in unserem offenen Kinderhaus zwischen den jüngeren und den älteren Kindern. Das miteinander und voneinander Lernen in allen Bildungs- und Entwicklungsbereichen lässt sich täglich in unzähligen Situationen beobachten.

Konzeption Städtisches Kinderhaus Alte Dorfstraße Stand März 2015


Tagesablauf:

Unser gemeinsamer Tagesablauf hat  feste Strukturen, an denen sich die Kinder orientieren können. Zugleich bleibt genügend Raum für individuelle Bedürfnisse und Interessen.

Für jedes ankommende Kind beginnt die Zeit bei uns im Kinderhaus mit einer persönlichen Begrüßung. Die meiste Zeit des Tages gehört dem Freispiel. Das heißt, jedes Kind entscheidet selbst, wo, wie, was, womit, mit wem und wie lange es spielt - es geht seinen vielfältigen Interessen und Bedürfnissen in diesem offenen Bildungsangebot nach. Verschiedene Spielbereiche und Funktionsräume stehen allen Kindern offen.
Während der Freispielzeit können wir in Kleingruppen – je nach Situation, Interessen und Bedürfnissen der Kinder – gemeinsam bestimmten Aktivitäten nachgehen - sowohl in offenen Angeboten und Projekten wie auch in altershomogenen Kleingruppen.
Täglich findet ein „Morgentreff“ statt, in dem der Austausch untereinander, Erzählen, Informieren, Entscheiden und Teilhaben in verschiedenen Kontexten dazu gehören. Uns ist es wichtig, die Kinder mit ihren Belangen und Fragen anzuhören, um ihnen ein Gesprächspartner zu sein, der sie ernst nimmt und eine stabile, verlässliche Beziehung zu ihnen aufbaut und pflegt.

Der „Bildungsort Mahlzeit“ hat für uns einen hohen Stellenwert. Sowohl das freie Frühstück während der Freispielzeit als auch das Mittagessen finden bei uns für alle Kinder in kleineren Gruppen statt und werden von den pädagogischen Fachkräften verlässlich begleitet.

Viel Bewegung im Freien ist uns wichtig, deshalb sind wir fast täglich draußen. Einmal wöchentlich ist unser Naturtag. Oftmals nutzen wir auch andere und mehrere Tage in der Woche, um unsere „Um“-Welt zu erleben und zu erkunden. Verschiedene Exkursionen sind ebenfalls Bestandteil unseres Konzepts.

Die Feste im Jahresverlauf sind besondere Ereignisse in unserem Alltag. Die Vorbereitung und Gestaltung erfolgt zum Teil mit den Kindern und Eltern gemeinsam.

Der Tagesablauf in der Krippe orientiert sich sehr stark an den individuellen und elementaren Bedürfnissen der Kinder wie zum Beispiel Ruhe und Bewegung oder Essen und Schlafen. Verschiedene Bewegungsmaterialien fordern die Kinder zur Eigenaktivität heraus. Die Freude der Kinder am Selbst-Tun steht hier im Vordergrund. Dabei orientieren wir uns an den 13 Qualitätsmerkmalen der Kleinkindpädagogik der Stadt Reutlingen und an den Grundsätzen Emmi Piklers. Die Umgebung gestalten wir so, dass das Kleinkind je nach Entwicklungsstand selbständig aktiv werden kann.
Grundlage dafür ist eine vertrauensvolle Beziehung des Kindes zu den Bezugspersonen und eine sehr enge Erziehungspartnerschaft mit den Eltern.


Aspekte der Elternarbeit:

Die Zusammenarbeit mit den Eltern geschieht in den städtischen Kindertageseinrichtungen auf der Grundlage der Leitsätze zur Erziehungspartnerschaft. Darin enthaltene Leitsätze "stellen einen verbindlichen Handlungsrahmen für die Ausgestaltung der Kooperation zwischen Erzieherinnen, Eltern und dem Träger Stadt Reutlingen dar" (Leitsätze zur Erziehungspartnerschaft, Präambel).

Wir legen viel Wert auf ein offenes, von gegenseitigem Vertrauen und Wertschätzung geprägtes Verhältnis und pflegen einen respektvollen und ehrlichen Umgang miteinander. Für „Tür- und Angelgespräche“ während der Bring- und Abholzeiten nehmen wir uns Zeit und haben ein „offenes Ohr“ für die Belange und Anliegen der Kinder und Eltern. Unsere Arbeit gestalten wir transparent und informieren die Eltern regelmäßig über das Geschehen in unserer Einrichtung. In Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat planen wir, je nachdem welche Ideen oder aktuellen Anlässe bestehen, verschiedene Aktivitäten und Feste.

Für eine optimale Entwicklung des Kindes ist es unerlässlich, dass wir pädagogische Fachkräfte und die Eltern konstant im Austausch miteinander sind und bleiben – als Basis unseres gemeinsamen Erziehungs- und Bildungsauftrags!

Kooperationspartner:

  • Andere Kindertageseinrichtungen
  • Gesundheitsamt Reutlingen (jährliche Einschulungsuntersuchung)
  • Fachdienste und Projektstellen unseres Trägers
    • zur Unterstützung von Kindern mit besonderem Förderbedarf, zur Unterstützung von Kindern und Familien in besonderen Lebenslagen
    • und zur Qualitätsentwicklung unserer pädagogischen Arbeit
  • Interdisziplinäre Frühförderstelle
  • Erziehungsberatungsstelle
  • Logopädische und ergotherapeutische Praxen
  • Ärzte
  • Jugendamt
  • Mörike-Schule (Grundschule) in Sondelfingen
  • Grundschule Mittelstadt
  • Freie Grundschulen
  • Jugendverkehrsschule Reutlingen
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Besuchsgeld / Gebühren
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