Kinderbetreuung

Städtisches Kinderhaus Planie 32

Telefon:
Fax:
07121 / 420387
Anmeldung über AnKeR
In der Stadt Reutlingen erfolgt die Vormerkung für Ihr Kind für alle Formen der Kindertagesbetreuung und Kindertagespflege entweder online oder persönlich bei der Anlaufstelle Kindertagesbetreuung Reutlingen (AnKeR). Eine Vormerkung vor Ort in den Einrichtungen oder beim Tagesmütter e.V. Reutlingen ist nicht möglich. Bei Fragen zur Organisation und Konzeption können Sie direkt in der Kindertageseinrichtung anrufen. Eine Hausbesichtigung ist nach telefonischer Voranmeldung gerne möglich.
^
Leitung
Frau Ulrike Nagel-Schwarz
Bezirksleitung:
Frau Anja Zoller
^
Träger
  • Städtisch
^
Bezirk
  • Altstadt, Betzenried
^
Altersgruppen
  • 0 bis 3 Jahre
  • 1 bis 3 Jahre
  • 1,5 bis 3 Jahre
  • 2 bis 3 Jahre
^
Betreuungsangebote
  • Bis 3 Jahre: 30 Stunden (verlängerte Öffnungszeiten)
  • Bis 3 Jahre: 40 Stunden
  • Bis 3 Jahre: 50 Stunden
^
Öffnungszeiten

Verlängerte Öffnungszeit:
Montag bis Freitag
07:30 Uhr bis 13:30 Uhr

Ganztagesbetreuung:
Montag bis Freitag
07:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Schließzeiten:
Das Kinderhaus ist 30 Tage im Jahr geschlossen.

^
Gruppen
Gruppenzahl: 5,5
^
Plätze
  • 20 Plätze Verlängerte Öffnungszeit
  • 32 Plätze Ganztagesbetreuung
^
Weitere Informationen zur Kindertageseinrichtung

Konzeptionelle Grundhaltung:

In der Begleitung der Kinder ist für uns der Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung zum Kind mit der Familie und der Erzieherin elementar.
Kinder sind erst bereit sich ihrer Umwelt zu öffnen und zu lernen, wenn sie sich sicher und wohl fühlen.

Wir setzen in unserem Haus das Eingewöhnungskonzept der Stadt Reutlingen um, welches beinhaltet, dass die Eingewöhnung langsam, in kleinen aufbauenden Schritten verläuft, mit Raum zum Austausch und Zeit zum Kennenlernen des Krippenalltags, den Erzieherinnen und den anderen Kindern.
Wir gehen individuell auf das Kind und die Familie ein, um diesen ersten Schritt der Trennung sehr behutsam gemeinsam mit den Eltern zu gestalten.

Die Basis unseres pädagogischen Handelns und der individuellen Betreuung beruht auf regelmäßigen Beobachtungen der Kinder, die auch Grundlage der Entwicklungsgespräche mit den Eltern sind.
Wir richten unser pädagogisches Handeln im Alltag an den pädagogischen Grundsätzen für Kleinkinder von Emmi Pikler aus.

Entsprechend dem Alter der unser Haus besuchenden Kinder liegt der Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit im Kompetenzbereich Körper und Sinne (s. Orientierungsplan BaWü).
Im Tagesablauf sind für uns die Situationen der Pflege, des Essens und des Schlafens Phasen, in denen wir uns besonders viel Zeit für das Kind nehmen, um es individuell und einfühlsam begleiten zu können. Es ist uns dabei wichtig, mit dem Kind im Dialog zu sein und seinem aktiven Mitwirken Raum zu geben, um so bewusst die Elemente der Erziehung und Bildung umsetzen zu können.
Um die persönliche Beziehung zwischen Kind und Erzieherin in einem guten Vertrauensverhältnis zu stabilisieren, sind die pflegerischen Anteile in unserer Arbeit von hoher Bedeutung. Wir achten sehr auf einen achtsamen und persönlichkeitsstärkenden Umgang mit dem Kind.

Zum Bereich der Pflege der Kinder gehört unter anderem auch das Erlernen der Kulturtechnik Essen.
Die Mahlzeiten der Kinder werden durch ein Küchenteam täglich frisch in unserer hauseigenen Küche zubereitet. Die Speisen sind auf das Ernährungsverhalten und die Bedürfnisse für Krippenkinder abgestimmt. Wir verwenden Bio-, regionale und saisonale Produkte und achten auf eine gesunde vollwertige Ernährung.
Unser Gesamtangebot Mittagsverpflegung hat mit einem guten Ergebnis die DGE-Zertifizierung erhalten.

Die jungen Kinder werden individuell mit sich aufbauenden Schritten vom Füttern über das Erlernen des selbstständigen Essens mit der Bezugserzieherin zum Essen in der Tischgruppe begleitet.

In dieser intensiven Zeit der Betreuung machen die Kinder verschiedene sinnliche Erfahrungen bezüglich der Konsistenz, des Geschmacks und der Gerüche des Essens.

Im alltäglichen Spiel haben die Kinder viel Zeit sich durch entsprechend vorbereitete Räume und Spielmaterialien auszuprobieren, ihren Spielideen nachzugehen und mit anderen Kindern in Kontakt zu kommen, um wichtige basale Lernerfahrungen zu machen und ihr sinnliches Erleben nachhaltig im Handeln zu verankern.

Wir gestalten täglich die Spielräume, damit die Kinder im Spiel ihren Interessens- und Entwicklungsthemen nachgehen können. Das selbst bestimmte Spiel des Kindes achten wir als ernsthafte Tätigkeit, in dem es sich selbst wirksam erleben und seine Erfahrungen und sein Wissen erweitern kann.
Die Spielräume besitzen einen hohen Aufforderungscharakter zum "Sich-Bewegen".
In jedem Spielraum sind Bewegungsgeräte integriert, damit die Kinder sich stetig ausprobieren und erproben können.
Auch unser Außenbereich ist speziell auf die Bedürfnisse für Krippenkinder abgestimmt.
Die Kinder können hier erste Erfahrungen in der Natur mit Sand, Wasser und verschiedenen Naturmaterialien machen.
Unser Garten bietet den Kindern nochmals in besonderer Weise verschiedene Möglichkeiten sich in verschiedenen Bewegungsanforderungen zu erproben, ihre körperliche Geschicklichkeit zu entwickeln und im Spiel tätig zu sein.

Kinder unter 1 Jahr
Bei uns im Haus können Kinder ab 6 Monaten aufgenommen werden. Für unsere jüngsten Kinder haben wir einen geschützten Spielraum eingerichtet.
Die Pflege, das Essen, das Schlafen und das Spiel sind in einem Bereich des Hauses konzentriert, damit die jungen Kinder stets Kontaktmöglichkeit zur Bezugserzieherin haben. Aus diesem Sicherheitsgefühl heraus können sie selbstständig und aktiv den Spielraum mit seinen Spiel- und Bewegungselementen nach und nach, entsprechend ihrer Entwicklung, erobern.

"Wesentlich ist, dass das Kind möglichst viele Dinge selbst entdeckt. Wenn wir ihm bei der Lösung aller Aufgaben behilflich sind, berauben wir es gerade dessen, was für seine geistige Entwicklung das Wichtigste ist. Ein Kind, das durch selbständige Experimente etwas erreicht, erwirbt ein ganz andersartiges Wissen als eines, dem die Lösung fertig geboten wird."
(aus: "Friedliche Babys - zufriedene Mütter" von Emmi Pikler 1902-1984, Kinderärztin, 1946 Gründung des Säuglingsheim Lóczy in Budapest).

Konzeption Städtisches Kinderhaus Planie 32 Stand März 2015


Aspekte der Elternarbeit:

In der Zusammenarbeit mit Ihnen als Eltern ist es uns wichtig, dass wir in einem guten Kontakt stehen und den gemeinsamen Dialog führen, um zum Wohl des Kindes miteinander zu kooperieren.
In den Übergangssituationen für das Kind finden täglich kurze Tür- und Angel - Gespräche statt, um wichtige Informationen und Beobachtungen etc. auszutauschen. Außerdem führen wir nach der Eingewöhnungszeit ein erstes Reflexionsgespräch und mindestens ein Entwicklungsgespräch im Jahr, sowie anlassbezogene Gespräche.
Es finden Themenelternabende und Gruppenelternabende für die Eltern sowie gemeinsame Veranstaltungen und Feste mit den Kindern und deren Familien statt.

Kooperationspartner:

  • Fachdienste der Abteilung Tagesbetreuung für Kinder der Stadt Reutlingen
  • Heilpädagogischer Fachdienst der Stadt Reutlingen
  • Frühförderstelle
  • Gesundheitsamt
  • Jugendamt
  • Fachschule für Sozialpädagogik, Reutlingen
  • Mathilde - Weber - Schule      
    Sozialpädagogisch-hauswirtschaftlich-pflegerische und landwirtschaftliche Schule Tübingen
^
Beiträge / Gebühren
^
Zum Herunterladen
Nach oben