Umweltbildungszentrum Listhof

Historie


Ursprünglich wurde der Listhof sowie das angrenzende heutige Naturschutzgebiet militärisch genutzt - zunächst vom deutschen, dann vom französischen Militär. Das Gebäude des Umweltbildungszentrums wurde nach dem Abzug der französischen Alliierten im Jahr 1992 von der Stadt Reutlingen erworben. 1998 wurde ein Gebäudeteil im Auftrag des Umweltschutzbeauftragten der Stadt Reutlingen provisorisch renoviert. Seither finden in den Räumlichkeiten des Umweltbildungszentrums vielfältige Informations- und Bildungsveranstaltungen statt. Im Jahre 2003 wurde der Trägerverein Umweltbildungszentrum Listhof e.V. gegründet, das restliche Gebäude modernisiert und mit der Gestaltung der Außenanlagen begonnen. Inzwischen bietet der Außenbereich zahlreiche Attraktionen, wie beispielweise den Naturerlebnisgarten, den Sonnengarten, den Wassergarten, den Bauerngarten und Nutztiere sowie das Krabbeltierhaus.

Angebote


Das Umweltbildungszentrum Listhof ist das Kompetenzzentrum für Umweltbildung, erneuerbare Energie und Biologische Vielfalt (Biodiversität) im Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Die moderne Umweltbildungseinrichtung verfügt über ein reichhaltiges Programmangebot für Kindergärten und Kindertagesstätten, Grundschulen, weiterführende Schulen, Ausbildungsbetriebe, Firmen, Vereine, Verbände und Familien. Besonders erwähnenswert sind auch die Naturgeburtstage, Naturferien, Schullandheimaufenthalte (im Gästehaus, im Schäferwagen oder auf dem Zeltplatz) sowie das Krabbeltierhaus. Sämtliche Veranstaltungen werden für das Programm „Junior-Ranger-Kid“ anerkannt. Pässe und Informationen sind am Listhof erhältlich.

Trägerverein Umweltbildungszentrum Listhof e.V.


Betreiber des Umweltbildungszentrums ist der Trägerverein Umweltbildungszentrum Listhof e.V. Dieser setzt sich aus zahlreichen Vereinen und Institutionen zusammen und hat seit dem 1. Juli 2003 die Verantwortung für den laufenden Betrieb. Einzelpersonen, Firmen, Vereine etc. können den Listhof durch ihre Fördermitgliedschaft im Trägerverein unterstützen. Zu den Förderern des Listhofs zählt unter anderem die Stadt Reutlingen.

Das Naturschutzgebiet Listhof


In unmittelbarer Nähe des Umweltbildungszentrums erstreckt sich das Naturschutzgebiet Listhof. Bis 1992 wurde das Gelände vom französischen Militär als Übungsgelände genutzt. Durch die militärische Nutzung entstand ein vielfältiges Mosaik aus verschiedenen Veränderungsstadien, sogenannte „Sukzessionen“. Da diese Flächen von intensiver Nutzung weitgehend verschont blieben, konnte sich eine große Zahl seltener Tier- und Pflanzenarten ansiedeln. So zeichnet sich der ehemalige Truppenübungsplatz durch sein vielfältiges Artenvorkommen von Vögeln, Wildbienen, Libellen, Schmetterlingen und Heuschrecken aus. Da einige Arten von überregionaler Bedeutung sind, wurde die Fläche im September 2000 als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Seit 2009 ist das Naturschutzgebiet Listhof zudem Teil des UNESCO-Biosphärengebietes Schwäbische Alb.
Direkt zum Kontakt

Kontakt

Umweltbildungszentrum Listhof

Friedrich-List-Hof 1
72770 Reutlingen
Telefon:
07121 / 270-392

Ansprechpartner:

Frau Elke Steinbrunn (Büroleitung)

Öffnungszeiten:

Montag bis Donnerstag von 08:00 - 16:00 Uhr Freitag von 08:00 - 12:00 Uhr
sowie nach Anmeldung oder bei Veranstaltungen

Wegbeschreibung:

Das kommunale Umweltbildungszentrum Listhof liegt westlich von Reutlingen, an der L 383 Richtung Gönningen.
Zu Fuß erreicht man das Umweltbildungszentrum von der Stadtmitte aus in ca. 1 Stunde.
Wer mit dem Fahrrad kommt, benutzt am besten die Radwege (z.B. entlang der Alteburgstraße).
Mit dem Bus erreicht man den Listhof mit der Linie 5 Richtung Gönningen / Haltestelle Roßwasen (ca. 0,6 km bis zum Listhof).

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