Ausschnitt aus der Pax Publica

Newsletter Januar


Arbeitskreis Altstadt
 
Der Arbeitskreis trifft sich zu seiner ersten Sitzung im neuen Jahr am Mittwoch, 10. Januar.
Um 19.00 Uhr ist zunächst eine gemeinsame Besichtigung der derzeit in der Eingangshalle des Rathauses ausgestellten Pläne und Modelle des architektonischen Ideenwettbewerbs Oberamteistraße vorgesehen, Prof. Wolf wird dazu Erläuterungen geben. Treffpunkt ist am Rathauseingang.
 
Die eigentliche Sitzung beginnt dann anschließend um 19.30 Uhr im Raum 113 der VHS (Spendhausstraße 6).
 
 
Unser Veranstaltungsprogramm beginnt mit dem Vortrag
 
Von emphatischer Zustimmung zu selektiver Widerständigkeit
Das evangelische Württemberg 1933 bis 1945

 
von PD Dr. Norbert Haag aus Stuttgart, der am Mittwoch, 24. Januar 2018 um 20.00 Uhr im Saal der Christuskirche (Lohmühlestraße 53) sprechen wird.
 
Als „einseitige und riskante Beziehung ungleicher Partner mit fatalem Ausgang“ wurde die Begegnung von Nationalsozialismus und Protestantismus jüngst von einem der renommiertesten Forscher zu dieser Thematik charakterisiert (Manfred Gailus). Zwischen seiner Einschätzung und der heroischen Erzählung des Kirchenkampfes, die als kirchennahes Geschichtsbild in der unmittelbaren Nachkriegszeit dominierte, liegen Welten. In dem Vortrag soll versucht werden, unter Berücksichtigung des evangelischen Reutlingens zu einer differenzierten Bewertung der hochkomplexen, widersprüchlichen Geschichte der evangelischen Kirche im Dritten Reich zu gelangen – von der weithin emphatischen Zustimmung des Jahres 1933 bis zur Deutung der eigenen Geschichte nach 1945.
 
Der Referent ist Leiter des Landeskirchlichen Archivs Stuttgart und Vorsitzender des Vereins für Württembergische Kirchengeschichte. Dr. Haag trat vielfach mit regionalkirchengeschichtlichen Arbeiten und Einzelstudien zur Kirche in der NS-Zeit hervor.
In Zusammenarbeit mit der Ev. Kirchengemeinde Reutlingen West–Betzingen.
 
 
Weitere Veranstaltungen
 
Kasel, Albe, Zingulum
Symbolik und Geschichte priesterlicher Gewänder

 
Abendstunde des Heimatmuseums am 18. Januar 2018 um 18.00 Uhr
 
Das Heimatmuseum Reutlingen hütet einen wertvollen Schatz in seinen Sammlungen: Messgewänder mit aufwändigen Stickereien aus der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts. Möglicherweise stellten in Reutlingen die Beginen, eine christliche Frauengemeinschaft, die figürlichen wie ornamentalen Stickarbeiten her.
 
Seit dem Mittelalter bezogen sich Farbe und bildliche Ausgestaltung von priesterlichen Gewändern meist auf die zahlreichen Feste im katholischen Kirchenjahr sowie auf bestimmte liturgische Anlässe für den Gottesdienst. Einen aufschlussreichen Überblick über Geschichte und symbolische Bedeutung der vorreformatorischen Priesterkleidung gibt Dr. Milan Wehnert, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Diözesanmuseums Rottenburg.
 
Eintritt 2,50 Euro.
 
 
Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus
 
„Leben achten und schützen“

 
Ein breit aufgestellter Vorbereitungskreis lädt in diesem Jahr in Reutlingen zur Feier am 27. Januar 2018 um 17.00 Uhr in die Christuskirche ein. Die Gedenkfeier beschäftigt sich mit der Haltung des diakonischen Trägers Gustav Werner Stiftung in der Zeit des Nationalsozialismus. Musik, Kerzenlicht, Gedanken und Erinnerungen werden die Feier prägen. Begleitend zu den Aktionen wird es im Kleinen Saal der Christuskirche eine Ausstellung geben, die Einblicke in die Vorgänge in Grafeneck geben wird. Dort wurden mit Beginn des Jahres 1940 10.654 Menschen mit geistigen Behinderungen oder psychischen Erkrankungen ermordet.
 

Film zum Thema
 
Das Programmkino Kamino lädt aus Anlass des Gedenktages am Samstag 27.1. und am Sonntag 28.1. (jeweils 16.00 Uhr) ein zu
 
Die Unsichtbaren – Wir wollen leben
Regie: Claus Räfle
 
Berlin, 1943. Das Nazi-Regime hat die Reichshauptstadt offiziell für „judenrein“ erklärt. Doch einigen Juden gelingt tatsächlich das Undenkbare. Sie werden unsichtbar für di Behörden. Oft ist es pures Glück und jugendliche Unbekümmertheit, die sie vor dem Zugriff der Gestapo bewahrt.

 
Halbjahresprogramm und Schiedweckenabend
 
Die gedruckten Halbjahresprogramme wurden inzwischen versandt. Wenn es zu Zustellproblemen gekommen sein sollte, lassen Sie es uns bitte wissen (Tel. 07121 303-2386). Der diesjährige Schiedweckenabend steht bereits am 28. Februar an, so dass Sie in den nächsten Wochen die Einladungen mit der Bitte um Rückmeldung erreichen werden. Wie gewohnt steht dieser Abend natürlich auch Gästen und Nichtmitgliedern offen, die Stadthalle lässt einen großzügigen Rahmen zu. Vielleicht haben Sie Freunde und Bekannte, mit denen Sie einen unterhaltsamen Abend mitsamt gewohnt schmackhafter Pastete erleben möchten.

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