Impressionen aus Reutlingen

Stop-Motion Filme mit Playmobil

Schülerprojekt des Heimatmuseums Reutlingen

Schülerinnen und Schüler aus weiterführenden Schulen konnten im Rahmen der Heimatmuseumsausstellung „PLAYMOBIL-Spielgeschichte(n). Sammlung Oliver Schaffer“ unter Anleitung der Museumspädagogin Elisabeth Marstaller Stop-Motion-Filme erstellen. Die Beispiele der Friedrich-Hoffmann-Gemeinschaftsschule Betzingen (6. Klasse), der Jenaplanschule Mössingen (9.-10. Klasse) und der Laura-Schradin-Schule Reutlingen (11.-12. Klasse) zeigen, wie kreativ die Schülerinnen und Schülern diese Aktion umgesetzt haben. Besonders beachtenswert ist, dass die Schülerinnen und Schüler zum Erstellen jedes Films nur ungefähr eineinhalb Stunden Zeit hatten.

Die Ergebnisse, zwölf kurze Stop-Motion Filme, können hier angesehen werden:
Beschreibung der Filme:

Friedrich-Hoffmann-Gesamtschule
  • Hoffmannschule Showreel (2:23)
    Bereits Schülerinnen und Schüler der 6. Klasse haben die Aufgabe, einen Stop-Motion-Film mit ihren eigenen Smartphones und Tablets zu drehen, einfallsreich umsetzen können. Ob Kampf mit dem Dino (und danach der wohlverdiente Döner zur Belohnung), Surfer im „Wasser“, fliegende Ritter oder das Erzählen ganz persönlicher Geschichten und Erlebnisse – die Kinder konnten ihrer Phantasie ohne inhaltliche Vorgaben freien Lauf lassen.

Jenaplanschule
  • Auf dem Ponyhof (0:31)
    Die Schülerinnen, die diesen Film gedreht haben, haben sich besonders viel Mühe gegeben, die Bewegungen der Figuren möglichst flüssig zu halten. Anschließend haben sie den Film zusätzlich mit passenden Geräuschen und Text unterlegt.
  • Die Entführung (0:20)
    Hochdramatisch erzählt dieser Film die Entführungsgeschichte einer edlen Dame durch ruchlose Piraten. Besonders viel Beachtung darf hier der Gestaltung der Kulisse geschenkt werden.
  • Lass uns in die Disco gehen (1:23)
    Besonders schön an diesem Film ist, dass die Schülerinnen unterschiedliche Drehorte und Kulissen aufgebaut und genutzt haben. So wird  „Lass uns in die Disco gehen“ zu einem aufwändigen Film mit mehreren Szenen.
  • Zirkus (0:25)
    Eine einfallsreiche Technik haben diese Schülerinnen beim Erstellen ihres Films entwickelt, sodass es wirklich so aussieht, als würde der Hund durch den Reifen springen. Die flüssigen Bewegungen werden in Kombination mit dem detailreichen Zirkuszelt und dem Lichtspiel des Eingangs zu einem rundum gelungenen Stop-Motion-Film.

Laura-Schradin-Schule
  • Am Hafen (0:36)
    Die Schülerinnen und Schüler dieser Klasse haben zum Teil umgesetzt, was sie bereits im Unterricht gelernt haben. Bei diesem Film ging es um die von Iwan Pawlow beschriebene Konditionierung zweiter Art, bei der das Kind nicht mehr nur Angst vor dem eigentlichen Hupgeräusch der Schiffe hat, sondern schließlich auch vor den Schiffen selbst, auch wenn sie gar nicht hupen.
  • Bar (0:14)
    Hier die charmante Umsetzung eines Witzes – besonders gut gemacht sind hier die Hintergrundgeräusche, die tatsächlich einer Bar oder einem Café entstammen könnten. Auch die Zoomfunktion wurde hier passend eingesetzt.
  • Das fliegende Eis (0:17)
    Eine schöne Geschichte mit ärgerlichem Ende für das kleine PLAYMOBIL-Mädchen. Dieser Stop-Motion-Film ist ein gutes Beispiel für eine rundum stimmige Umsetzung der Aufgabe.
  • Hof und Hund (0:20)
    Eine weitere Interpretation einer pawlowschen Konditionierung ist hier zu sehen. Der Hund wird auf das Geräusch der Trommel konditioniert.
  • Marshmallow Experiment (0:14)
    Auch diese Schülerinnen haben ein Experiment mit PLAYMOBIL umgesetzt, das sie im Unterricht kennen gelernt haben. Beim Marshmallow-Experiment wird die Selbstkontrolle eines Kindes getestet, indem man ihm ein Marshmallow vorsetzt. Ihm wird versprochen, dass es nach Ablauf einer bestimmten Zeit ein zweites Marshmallow bekommt, wenn es das erste nicht bis dahin aufgegessen hat.
  • Pawlows Hund (0:25)
    Ein weiterer Stop-Motion-Film, bei dem es um Pawlows Konditionierung eines Hundes geht. Besonders originell ist, dass zwischen den Szenen kleine Einschübe zu sehen sind, auf denen beschrieben wird, was als nächstes passiert – dieser Stop-Motion-Film erinnert damit an die frühesten bewegten Bilder – die Stummfilme.
  • Unsere Schatzsuche (0:17)
    In diesem Stop-Motion-Film sind die beiden PLAYMOBIL-Kinder mit ihren hübschen Kopfbedeckungen nebst kleinen Tieren auf der Suche nach einer Schatzkiste.

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