Städtisches Heimatmuseum
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Heimatmuseum Reutlingen

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Verwaltung:
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72764 Reutlingen
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07121 / 303-2050
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Das Heimatmuseum veröffentlicht Kataloge zu seinen Sonderausstellungen und Sammlungsbeständen. Alle Bücher können direkt beim Heimatmuseum per Brief, Fax oder E-Mail bestellt werden. Die Preise verstehen sich zuzüglich Porto und Verpackung.

Öffnungszeiten Heimatmuseum

  • Dienstag bis Samstag
    11.00 Uhr bis 17.00 Uhr
  • Donnerstag
    11.00 Uhr bis 19.00 Uhr
  • Sonn- und Feiertag
    11.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Montag geschlossen!

Karfreitag, Heiligabend und Silvester geschlossen!

Eintritt Dauerausstellung frei.

Heimatmuseum Reutlingen - Kataloge

Heimat zwischen Demokratie und Diktatur
Fotografien von Walter Kleinfeldt 1920-1945

Katalog Walter Kleinfeldt Fotografie 1920-1945 1920 fasste der Reutlinger Walter Kleinfeldt den Entschluss, als Fotograf den Sprung in die Selbstständigkeit zu wagen. Während seiner Dienstzeit im Ersten Weltkrieg hatte er Bilder von der Front gemacht - beeindruckende Zeugnisse des Krieges. Der vorliegende Katalog konzentriert sich vor allem auf Kleinfeldts Reutlinger Zeit: von den Anfängen als Architekturfotograf über die Gründung eines Postkartenverlags 1923 bis hin zu den dokumentarischen Aufnahmen, die mit Contax-Kleinbildkameras nach 1933 entstanden sind. Die Bilder vermitteln ein Kaleidoskop des Alltags in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus in Reutlingen und der Region.
162 Seiten, 275 Abbildungen, 2018, 18,00 Euro


Firmengeschichte(n)

Katalog Firmengeschichte(n) Viele Firmen der Metall- und Textilindustrie ließen Reutlingen seit Mitte des 19. Jahrhunderts zu einer erfolgreichen Industriestadt werden. Die Ausstellung im Industriemagazin beleuchtet zwischen historischen Maschinen aus dem 19. und 20. Jahrhundert eine Auswahl Reutlinger Unternehmen. Objekte und Fotos erzählen Firmengeschichten und stellen die Gründerväter vor. Oft begannen die Firmen als kleine Ein-Mann-Betriebe und entwickelten sich im Laufe der Zeit zu weltweit vernetzten und bekannten Firmen. Die Ausstellung würdigt auch das Staatliche Technikum für Textilindustrie, das mit seiner Ausbildung von qualifizierten Mitarbeitern und seinem Institut für Faserkunde einen bedeutenden Beitrag für den Erfolg der Reutlinger Textilindustrie leistete.
26 Seiten, 18 Abbildungen, 2018, 1,00 Euro.


Der "Luther Schwabens": Matthäus Alber

Katalog "Der "Luther Schwabens": Matthäus Alber" Im Jahr 2017 feiern evangelische Christen weltweit das 500. Jubiläum des Thesenanschlags Martin Luthers und damit den Beginn der Reformation. Reutlingen gehört zu den frühen Reformationsstädten Süddeutschlands. Der Reutlinger Reformator Matthäus Alber feierte bereits 1524 das Abendmahl „unter beiderlei Gestalt“ in der Marienkirche, was überregional große Aufmerksamkeit erregte.  Reutlingen unterschrieb als einzige Reichsstadt neben Nürnberg 1530 das Augsburger Glaubensbekenntnis (Confessio Augustana) - noch heute gilt dies als besonderer Höhepunkt der Reutlinger Geschichte. Die Ausstellung nähert sich mit prächtigen Objekten wie vor-reformatorischen liturgischen Gewändern und Gerätschaften, Büchern und Dokumenten Matthäus Alber als zentralem Mann der Reutlinger Reformation und ziegt seine Einbettung in diese bewegte Zeit.
82 Seiten, 61 Abbildungen, 2017, 12,00 Euro.


Verlorene Spuren
Schwäbische Auswanderung in den Kaukasus 1817

Cover Verlorene Spuren.jpg Vor 200 Jahren verließen Tausende Württemberger aus wirtschaftlichen, religiösen und politischen Gründen ihre Heimat. Im fernen "Caucasien", so glaubten sie, werde die "Hoffnung auf besseres Glück" erfüllt. Ein Ort und seine Geschichte steht im Mittelpunkt der Begeleitbroschüre zur Ausstellung: Helenendorf, heute Göygöl in Aserbaidschan. Zu den Gründern gehörten 22 Reutlinger Familien. Nach harten Anfangsjahren gelangte die schwäbische kolonie zu beachtlichem Wohlstand. Das bittere Ende kam während des zweiten Weltkriegs unter Stalin, als alle Kaukasusdeutschen deportiert wurden. Als "Spätaussiedler" kehrten viele ab den 1990er-Jahren in das Land ihrer Vorfahren zurück. Fotos, Dokumente und private Erinnerungsstücke lassen die Wege und Irrwege dieser Auswanderungsgeschichte und die Schiksale der Menschen nachvollziehbar werden.
96 Seiten, rund 50 Abbildungen, 2017, 10,00 Euro.

Wohl behütet und gut versorgt!
100 Jahre Kita Gmindersdorf und Emilienkrippe

Wohl behütet und gut versorgt.jpg Vor 100 Jahren wurden in Reutlingen zwei Orte zur Betreuung von Säuglingen und Kindern eröffnet: 1914 die Emilienkrippe und 1915 der Kinderhort im Gmindersdorf. Der erste Teil des Begleitbands zur gleichnamigen Ausstellung erläutert ausführlich und anschaulich die Geschichte der beiden Einrichtungen. Acht Kapitel geben Einblick in ihre Entstehungszusammenhänge und Entwicklungen, eingebettet in die jeweilige Zeit- und Stadtgeschichte. Viele Fotos aus Privatalben erlauben einen Einblick in das Leben in der Emilienkrippe und dem Kinderhort in den letzten 100 Jahren. Im zweiten Teil werden verschiedene Aspekte rund um das Thema Kinderbetreuung behandelt: Der Umgang mit Zeitzeugen, Bauten für Kindertagessstätten früher und heute, Sprachbildung und Esskultur in Kindertageseinrichtungen im Wandel der Zeit und ein Überblick über die Pädagogikgeschichte runden den Begleitband ab.
112 Seiten, rund 100 Abbildungen, 2015, 10,00 Euro.

Bosch und Reutlingen
50 Jahre Automobilelektronik und Arbeitswelten

Bosch_und_Reutlingen.jpg Am 1. April 1964 übernahm die Firma Robert Bosch die damals überregional bekannte Textilfirma Ulrich Gminder. Aus Textilarbeitern wurden „Boschler“, es begann eine industrielle Erfolgsgeschichte. Von Anfang an produzierte Bosch in der Tübinger Straße Automobiltechnik. Es begann mit Scheinwerfern und Reglern, seit Anfang der 1970er Jahre verlagerte sich der Schwerpunkt auf Elektronik im Automobilbau. Der Begleitband zur Ausstellung beleuchtet die Geschichte des Reutlinger Bosch-Standorts. Die Veränderungen in der Arbeitswelt durch automatisierte Fertigung und digitale Revolution werden sichtbar. Ehemalige wie aktuelle „Boschler“ kommen zu Wort: Sie alle haben die besondere Reutlinger Bosch-Geschichte geprägt und mitgestaltet. 
112 Seiten, rund 300 Abbildungen, 2014, 10,00 Euro.

Hermann Kurz: Das freye Wort

Hermann Kurz: Das freye Wort Hermann Kurz (1813-1873) zählt zu den interessantesten Schriftstellerpersönlichkeiten des 19. Jahrhunderts. Seine Verdienste als demokratischer Journalist und Publizist sind allerdings nur noch wenigen bekannt. Deshalb erscheint sein großer Essay "Das freye Wort" in diesem Band zu sienem 200. Geburtstag wieder: Ein entschiedenes Plädoyer gegen die Zensur, eine couragierte Prteinahme für Pressefreiheit und Bürgerrechte. Lesenswert? Gerade lesepflichtig! Mit einem Vorowrt von Heribert Prantl.
180 Seiten, Hardcover, 2013, 5,00 Euro.

Einiges von den Erlebnissen des Johann Martin Merz
aus Goenningen, O/A Tuebingen, Kgr. Württemberg 1865

Erlebnisse_des_Samenhaendlers_Johann_Martin_Merz.jpg

Das Lebenszeugnis von Johann Martin Merz ist ein einzigartiges Dokument zur Geschichte des europaweiten Gönninger Samenhandels. In einfachen, sachlichen Worten schildert er die Ereignisse seiner Fahrten, die ihn Mitte des 19. Jahrhunderts 23 Jahre lang nach Nord- und Osteuropa führten. 
40 Seiten, 2 Abbildungen, 2011, 5,00 Euro.



Auspacken. Dinge und Geschichten von Zuwanderern
Eine Dokumentation zur Reutlinger Migrationsgeschichte

Auspacken800.jpg Hrsg. vom Stadtarchiv Reutlingen. Im Rahmen der Heimattage Baden-Württemberg 2009 in Reutlingen wurde das viel beachtete Projekt „Auspacken“ gestartet. Im Blickpunkt standen die Erinnerungen, Erfahrungen und Erlebnisse der Menschen mit Migrationshintergrund. Aus den Ergebnissen der  Sammlungsphase im „Geschichtsbüro auf Zeit“ am Nikolaiplatz wurde im Heimatmuseum Reutlingen eine Ausstellung  präsentiert und parallel dazu die vorliegende Dokumetation durch das Stadtarchiv Reutlingen erarbeitet. Ein reich bebildertes Buch, das die Migrationsgeschichte in die Reutlinger Stadtgeschichte der vergangenen 60 Jahre einbettet. 
240 Seiten, 241 Abbildungen, mit CD, 2010, 23,00 Euro.
Zu beziehen über das Stadtarchiv Reutlingen.



Figuren des Heils
Gotische Kunst aus Reutlingen

Figuren_des_Heils800.jpg Das Begleitbuch zur gleichnamigen Ausstellung präsentiert erstmals alle erhaltenen gotischen Skulpturen aus Kirchen und Kapellen in Reutlingen und Umgebung in einem Band. Die gut verständlichen Texte stellen die aktuellen kunsthistorischen Erkenntnisse zu den einzelnen Figuren vor. Kurze historische Erläuterungen zu den ursprünglichen Aufstellungsorten und der Überlieferungsgeschichte der einzelnen Werken ergänzen die einzelnen Kapitel. Verweise auf die spätmittelalterliche Frömmigkeit gehen auf die ursprüngliche Funktion der Kunstwerke ein.
80 Seiten, 49 Abbildungen, 2009, vergriffen.

Wo Daimler Maybach traf
Gustav Werners christliche Fabriken

Wo_Daimler_Maybach_traf.jpg Im 19. Jh. setzte der Theologe Gustav Werner mit seinem sozialen und unternehmerischen Engagement Zeichen. Er entwickelte in Reutlingen ein genossenschaftlich getragenes diakonisches Anstaltswesen. Mit der Gründung von „christlichen Fabriken“ wurde Gustav Werner darüber hinaus zu einem bedeutenden Industriepionier der Region. In einer seiner Fabriken fand überdies eine schicksalhafte Begegnung statt:  Hier lernten sich Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach kennen. Der Katalog präsentiert aus Anlass des 200. Geburtstages von Gustav Werner die Geschichte seiner „christlichen Fabriken“ mit zahlreichen, bislang unveröffentlichten Dokumenten, Fotografien, Objekten und Archivalien.
144 Seiten, 130 Abbildungen, 2009, 17,50 Euro.


Frühe Fotografie in Reutlingen
Porträts, Stadtbilder und Ateliers bis 1918

Fruehe_Fotografie800.jpg Mit Originalfotografien und Dokumenten zeigen Stadtarchiv und Heimatmuseum erstmals einen Überblick über die Entwicklung der Fotografie in Reutlingen. Der Katalog breitet das vielfältige Spektrum der frühen Lichtbilder aus: Personen- und Gruppenporträts, Aufnahmen aus dem Reutlinger Stadtbild, die beliebten Trachtenfotografien und die Dokumentation wichtiger städtischer Ereignisse.
384 Seiten, 400 Abbildungen, 2008, 27,00 Euro.

Württembergs Künstlerkolonie
Genremaler im Trachtendorf Betzingen

Wuerrtembergs_Kuenstlerkolonie.jpg Der Ausstellungskatalog zeigt die Bedeutung Betzingens - heute ein Stadtteil Reutlingens - als früheste Künstlerkolonie Württembergs. Genremaler kamen in den Ort, um Motive des ländlichen Alltags und die farbenfrohe Dorftracht zu skizzieren. Namhafte Künstler setzten die Betzinger Trachtenträger als Repräsentanten des schwäbischen Volkslebens ins Bild. Ein spannendes Phänomen der württembergischen Kunst- und Kulturgeschichte!
128 Seiten, 120 Abbildungen, 2007, 17,00 Euro.

Alb hoch drei
Die Schwäbische Alb in drei Reutlinger Museen

Alb_hoch_drei.jpg Katalog des Naturkundemuseums, Heimatmuseums und Kunstmuseum Spendhaus zur gleichnamigen Ausstellung. Zahlreiche Aufsätze zur Natur- und Kulturgeschichte der Schwäbischen Alb sowie die Alb als Motiv im Werk der Künstler HAP Grieshaber, Wilhelm Laage, Felix Hollenberg und Reinhold Nägele.
207 Seiten, zahlreiche Abbildungen, 2006, 17,50 Euro.

Karbon, Kokos, Samt und Seide
High-Tech-Fasern und edle Gewebe der Vergangenheit

Karbon_Kokos_Samt_Seide.jpg Der Ausstellungskatalog des Heimatmuseums Reutlingen zum 150-jährigen Jubiläum der Hochschule stellt die spannende Gegenüberstellung von historischen und modernen Textilien unter den Aspekt der Innovation: Textil ist ein Material mit Zukunft.
64 Seiten, 57 Abbildungen, 2005, 8,50 Euro.


Kelten & Co.
Fundgeschichten rund um die Achalm

Kelten & Co. 72 Seiten, 77 Abbildungen, 2004, vergriffen.

Arbeiter - Siedlung Gmindersdorf
100 Jahre Architektur- und Alltagsgeschichte

Arbeiter_Siedlung_Gmindersdorf.jpg Das Gmindersdorf ist Reutlingens bedeutendstes Baudenkmal des 20. Jahrhunderts. Die „Arbeiterkolonie“ war eine mustergültige Wohnsiedlung mit damals modernster Infrastruktur und fortschrittlichsten Sozialeinrichtungen – und eine der größten Werksiedlungen Deutschlands. Die Firma Ulrich Gmin-der, Anfang des 20. Jahrhunderts einer der größten Textilbetriebe in Europa, war der Auftraggeber. Sie bewies Pioniergeist in moderner architektonischer Gestaltung, denn sie verpflichtete den Stuttgarter „Stararchitekten“ Professor Theodor Fischer für die Bauaufgabe. Der Katalog umfasst eine architekturgeschichtliche Dokumentation der Siedlung, zeichnet die Baugeschichte nach und stellt das Alltagsleben in der Arbeitersiedlung vor.
192 Seiten, 172 Abbildungen, 2003, 15,50 Euro.

"Alle Jahre gibts nicht Wein"
Weinbau und Weingärtnerkultur in Reutlingen

Alle_Jahre_Wein.jpg Wein wurde in Reutlingen vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert hinein angebaut. Mit rund 400 Objekten und Fotografien zeichnet der Katalog die vielfältigen Spuren des Weinbaus und der Weingärtnerkultur nach, die in der Industriestadt Reutlingen heute noch zu finden sind. 
264 Seiten, 227 Abbildungen, 2001, 19,00 Euro.


Christbaumschmuck - traditionell, multikulturell, sensationell

Katalog Christbaumschmuck Die Ausstellung "Christbaumschmuck - traditionell, multikulturell, sensationell" und das Begleitheft stellen den Schmuck des Christbaums in seiner Entwicklung, seinen vielfältigen Erscheinungsweisen und Herstellungstechniken vor, wobei insbesondere die Ausprägungen des 20. Jahrhunderts eine Rolle spielen.

52 Seiten, 42 Abbildungen, 2000, 5,00 Euro.

50er Jahre in fünfzig Erinnerungen

50er_Jahre_50_Erinnerungen.jpg Der Katalog zeigt in 50 Stationen Gegenstände, die private und biografische Geschich-ten aus den 1950er Jahren erzählen: ein Vesparoller erinnert an die erste Auslandsreise nach Österreich und Italien, ein Petticoat an die Tanzstunde, ein Kühlschrank an die ersten Luxusanschaffungen für den Haushalt, ein Frühstücksgeschirr an das Reutlinger Kaufhaus Merkur, ein Heimkehrerausweis an einen aus der russischen Gefangenschaft entlassenen Soldaten, ein Brezelhalter an gesellige Fernseh- und Spielabende, ein Plattenspieler an die jugendliche Musikbegeisterung für Rock’n Roll und Boogie-Woogie. Es sind persönliche Erinnerungsstücke, die die 1950er Jahre aus einer privaten Perspektive beleuchten. 
112 Seiten, 81 Abbildungen, 2000, 4,50 Euro.

Gedenkbuch
Die Opfer der Gewaltherrschaft 1933-1945

Gedenkbuch800.jpg Die Stadt Reutlingen gedenkt mit diesem Buch der Opfer des Zweiten Weltkrieges und der Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in den Jahren 1933 und 1945, die aus Reutlingen stammen oder in einer persönlich-biographischen Verbindung zur Stadt stehen. 
173 Seiten, 1999, 10,00 Euro.

Unter Putz und Pflasterstein
Bauforschung und Mittelalterarchäologie in Reutlingen

Unter_Putz_und_Pflasterstein.jpg Unter Putz und Pflasterstein liegen manche archäologischen Entdeckungen verborgen. Hauptschwerpunkt des Katalogs ist ein Fachwerkhaus aus dem 14. Jahrhundert, das 1996 in der Pfäfflinshofstraße abgebrochen wurde. Dieses nach außen hin unscheinbare Haus hat ein ungewöhnliche Baugeschichte, die bis zur Gründung der Stadt Reutlingen zurückreicht. Einen weiteren Schwerpunkt der Veröffentlichung bilden die mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Profanbauten der Altstadt. 
186 Seiten, 126 Abbildungen, 1999, 19,00 Euro.

Mühlen und Maschinen
Der Beginn der Industrialisierung an der Echaz

Muehlen_und_Maschinen.jpg Die Papierfabrik Laiblin in Pfullingen, die Bauwollspinnerei Unterhausen, die Reutlinger Maschinenfabrik zum Bruderhaus, die Firma Ulrich Gminder und die Strickmaschinenfabrik Stoll – sie alle und viele weitere begannen ihre Produktion mit Wasserkraft. Wasserräder setzten seit den 1820er Jahren nicht mehr nur Mahlsteine, Hammerwerke und Hanfreiben in Bewegung, sondern auch Papiermaschinen, Webstühle und Drehbänke. 
97 Seiten, 146 Abbildungen, 1999, 18,00 Euro.


Freia Kurtz
Das plastische Werk 1970-1998

Freia_Kurtz.jpg Die umfassende Dokumentation zeigt, dass Freia Kurtz mit dem alten Werkzeug Drehscheibe und dem archaischen Werkstoff Ton nicht nur versiert und kreativ umgeht. Es wird deutlich: Freia Kurtz hat das Arbeiten mit Ton emanzipiert und befreit vom unmittelbaren Gebrauchswert und von funktionalen Bezügen. Sie vollzieht den Schritt hin zur modernen, auf der Töpferscheibe gefertigten Kunst, die sich loslöst von traditionellen Gestaltungsformen und herkömmlichem Dekor.
128 Seiten, 105 Abbildungen, 1999, 14,00 Euro.

Leni Matthaei
Spitzen des 20. Jahrhunderts

Leni_Matthaei.jpg Leni Matthaei war eine der kreativsten Künstlerinnen im Bereich der Spitzenkunst des 20. Jahrhunderts. Der Katalog dokumentiert umfassend ihre wichtigsten Arbeiten und Schaffensphasen. 
123 Seiten, 101 Abbildungen, 1998, 11,00 Euro.

Ins Album schreib ich gern hinein
Reutlinger Poesiealben im Wandel der Zeit

Ins_Album_schreib_ich.jpg Der Katalog zur Ausstellung gibt einen kurzen, schön bebilderten Überblick über die Geschichte der Poesiealben von den frühen Stammbüchern des Adels bis zur Gegenwart. 
56 Seiten, 40 Abbildungen, 1998, 8,50 Euro.


Reise nach Reutlingen 1862
Stereoskopbilder des norwegischen Fotografen Knud Knudsen


Reise_nach_Reutlingen_1862.jpg 1862 reiste der Norweger Knud Knudsen auf der Suche nach einer beruflichen Zukunft von Bergen nach Reutlingen, um sich dort in der europaweit bekannten Obstbauschule, der Pomologie, weiterzubilden. Er war auch ein Pionier der Fotografie. Mit einer Stereoskopkamera hielt er die einzelnen Stationen seiner Reise fest. Die meisten Fotografien zeigen jedoch Motive aus Reutlingen wie den neu erbauten Bahnhof, das emsige Markttreiben vor der Fruchtschranne, den Stadtgraben mit Lohkäshütten. Zurück in seiner Heimat wurde Knudsen der wichtigste Landschaftsfotograf Norwegens im 19. Jahrhundert.
100 Seiten, 63 Abbildungen, 1997, 14,00 Euro.

Reutlingen 1930-1950
Nationalsozialismus und Nachkriegszeit

Reutlingen 1930-1950 464 Seiten, 625 Abbildungen, 1995, vergriffen.
Eine digitale Version des Katalogs kann hier heruntergeladen werden (pdf-Datei, Größe ca. 34 MB): Stadtgeschichte

Stadt Bild Geschichte
Reutlingen in Ansichten aus fünf Jahrhunderten

Stadt-Bild-Geschichte 288 Seiten, 309 Abbildungen, 1990, vergriffen.

Friedrich List und seine Zeit

Friedrich_List_und_seine_Zeit.jpg Zentrale Lebensstationen Friedrich Lists, Sohn eines Reutlinger Gerbers, werden ausführlich mit vielen Objekten und Dokumenten beleuchtet: List als Verwaltungsaktuar, der die veraltete Bürokratie im Königreich Württemberg kritisierte; List als Professor für moderne Staatsverwaltung; List als Abgeordneter im württembergischen Landtag, der sich für die Modernisierung und demokratischen Gestaltung der Verwaltung einsetzt; List als bedeutender Wirtschaftstheoretiker; List in Amerika; List als Eisenbahnpionier, der maßgeblich am Bau der ersten Fernstrecke Leipzig-Dresden 1839 beteiligt war.
276 Seiten, 238 Abbildungen, 1989, 14,00 Euro.

Hermann Kurz
Schriftsteller, Redakteur, Literaturhistoriker

Hermann_Kurz800.jpg Der Reutlinger Hermann Kurz gehört zu jenen Litertaten, die mit bewundernswertem Mut in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Schriftstellerei zu ihrem Hauptberuf machten. Von der Schriftstellerei zu leben schaften damals zu wenige.
Hermann Kurz, geboren im November 1813, durchlebte bewusst und aufmerksam die  Widersprüche und Brüche der deutsche Geschichte des vorigen Jahrhunderts. In Ausstellung und Katalog werden die einzelnen Stationen des Lebens und Werks dieses vielseitig begabten, teilweise genailen und unendlichen fleißigen Mannes erhellt.
202 Seiten, 124 Abbildungen, 1988, vergriffen.



Kataloge zur Dauerausstellung:


Heimatmuseum Reutlingen
Mittelalter und Kirchengeschichte

Mittelalter_und_Kirchengeschichte.jpg Die Abteilungen Mittelalter und Kirchengeschichte präsentieren die wichtigsten Funde aus dem (hoch- und spät)mittelalterlichen Alltagsleben Reutlingens und zeigen ausgewählte Exponate aus der sakralen Überlieferung vom 13. bis zum 19. Jahrhundert. Ein Schwerpunkt bildet dabei die Reformationszeit und das Wirken von Matthäus Alber in Reutlingen.
74 Seiten, 65 Abbildungen, 2000, 8,50 Euro.



Heimatmuseum Reutlingen
Reichsstadt und Zünfte

Reichsstadt_und_Zuenfte.jpg Die Darstellung der reichsstädtischen Epoche konzentriert sich auf das 16. und 17. Jahrhundert. Der Katalog vermittelt vielfältige Einblicke in das Innenleben der einst nur dem Kaiser unterstellten Stadt, insbesondere in die Entwicklung und Bedeutung der Zünfte. Das Reutlinger Heimatmuseum verfügt hier über einen hervorragenden Sammlungsbestand. 
96 Seiten, 83 Abbildungen, 1998, 13,00 Euro.

Heimatmuseum Reutlingen
19. Jahrhundert: Aufbruch in die Moderne

19._Jahrhundert_Weg_in_die_Moderne800.jpg Der Weg Reutlingens in die Moderne wird chronologisch nachgezeichnet: die Übernahme der Reichsstadt durch das Königreich Württemberg, die Hungerjahre 1816/17, die Revolution 1848, der Theologe Gustav Werner, seine „christlichen Fabriken“ und die soziale Frage; Industrialisierung, Webschule und Technikum für Textilindustrie, Frauenarbeitsschule, Pomologie und Erster Weltkrieg. Darüber hinaus erfährt der Leser, wie die Stadt vor der Motorisierung ausgesehen hat, und erhält zudem einen Einblick in die Produktions- und Geschäftswelt der Stadt vor der Industrialisierung.
55 Seiten, 52 Abbildungen, 1997, 6,00 Euro.

Das Samenhandelsmuseum Gönningen

Das_Samenhandelsmuseum_Goenningen800.jpg Gönningen war im 18. und 19. Jahrhundert berühmt für eine die ganze Gemeinde umfassende Händler- und Hausierertätigkeit. Da die Landwirtschaft nicht genügend Erträge brachte, suchten die Gönninger einen lukrativen Zu-gewinn im Samenhandel. Daraus entstand ein in der Wirtschafts- und Sozialgeschichte Baden-Württembergs einmaliges Phänomen des dörflichen Lebens und Überlebens. Der Museumsführer zeichnet ausdrucksvoll bebildert diese Geschichte nach.
60 Seiten, 46 Abbildungen, 2002, 10,00 Euro.

Museum "Im Dorf" Betzingen
Führer durch das Museum

Museum_Im_Dorf_Betzingen.jpg Das Haus, in dem das Museum "Im Dorf" untergebracht ist, ist selbst ein einzigartiges Exponat. Die Räume dieses ehemals landwirtschaftlichen Anwesens sind der einstigen Nutzung entsprechend eingerichtet. Zusätzlich veranschaulichen chronologische Reihen und Inszenierungen den ständigen Wandel im Alltagsleben der Betzinger Einwohner, Dokumentationen verweisen darüber hinaus auf ungewöhnliche Aspekte der Betzinger Dorfgeschichte: die Betzinger Tracht, die im Königreich Württemberg zu einer Art Nationaltracht gemacht wurde; den Künstlerort Betzingen, in den von 1840 bis 1910 Künstler aus allen wichtigen Kunstzentren Deutschlands kamen und die Betzinger Tracht als Motiv von ländlichen Genrebildern überregional bekannt machten; die Industrialisierung entlang der Echaz, durch die Betzingen ab 1846 zu einem der ersten Arbeiterbauerndörfer Württembergs wurde.
198 Seiten, 180 Abbildungen, 1990, 9,00 Euro.





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