Banner-Heimatmuseum

Das erste Obergeschoss

 

Die Reichsstadt Reutlingen, 16. bis 18. Jahrhundert

Gerichtsbarkeit Die Sonderstellung einer Reichsstadt mit ihren Rechten und Privilegien wird mit historischen Objekten vorgestellt. Zuerst empfängt ein Stadtbild den Besucher. Die Reproduktion eines Kupferstichs von Ludwig Ditzinger um 1620 gibt detaillreich Aufschluss über städtisches Leben in Reutlingen. Leuchtende Kabinettscheiben bilden Reutlinger Bürgerinnen und Bürger aus derselben Zeit ab. Richtschwert und Prangerkorsett dokumentieren das Privileg der souveränen Gerichtsbarkeit. Auch soziale Einrichtungen der Stadt wie Armen- und Waisenhaus werden mit Siegeln und Gemälden vorgestellt. Der Stadtbrand von 1726, der vier Fünftel der Gebäude zerstörte, ist eindrucksvoll in Bild und Ton inszeniert. Ein Stadtmodell auf der Grundlage des Katasterplans von 1820 veranschaulicht das Straßennetz, den Verlauf der Stadtmauer und die Lage der Vorstädte.

 

Zunftwesen

Die Zunftstube im Heimatmuseum Die zwölf Reutlinger Zünfte und ihre Bedeutung für Handwerk und Wirtschaft der Reichsstadt sind das Thema des großen Saals. In elf Vitrinen werden die Zünfte einzeln mit zeremoniellen Gegenständen aus dem Zunftleben präsentiert. Die Rolle der Zünfte im politischen Leben der Stadt verdeutlicht eine Vitrine zur Schwörwoche. Jedes Jahr wurde in Reutlingen in dieser Woche unter Beteiligung der Zünfte die Stadtregierung gewählt. Ein einmaliges Zeugnis zünftischer Tradition ist die originalgetreu erhaltene Zunftstube der Reutlinger Weingärtner aus dem 18. Jahrhundert.


Stadt Reutlingen

Bleib in Kontakt!

Alles auf einen Blick