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Kunstmuseum Reutlingen / Spendhaus

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Ausstellungsarchiv

JAN BROKOF
unter dem Pflaster, da liegt der Strand

12. Mai bis 8. Juli 2007

Ausstellungsplakat - Jan Brokof Dadurch werden Bildergebnisse erzielt, die einerseits vertraut erscheinen, andererseits aber neue, ungewohnte Facetten in den Fokus der Betrachtung rücken. Seine Arbeiten sind vielfach aus persönlichen Erinnerungen heraus entstanden und reflektieren nicht selten das frühere Lebensumfeld des Künstlers.

Geboren wurde Jan Brokof 1977 in Schwedt/Oder, einer Stadt, die nach schwersten Kriegszerstörungen 1944/45 durch die Ansiedlung von Industriebetrieben rasant angewachsen war und deren Stadtbild maßgeblich durch Plattenbausiedlungen geprägt ist. Die in diesem Umfeld gemachten Kindheits- und Jugenderfahrungen sind für Brokofs künstlerisches Schaffen bis heute essenziell geblieben. Von 1999 bis 2004 studierte er an der Hochschule für Bildende Künste Dresden Malerei, Grafik sowie andere künstlerische Medien und war dort von 2004 bis 2006 Meisterschüler bei Prof. Ralf Kerbach. Im selben Jahr erhielt er sowohl den Grafikpreis der Volksbank Chemnitz als auch das Hegenbarth-Stipendium der Stiftung für Kunst und Kultur der Stadtsparkasse Dresden. 2005 wurde ihm der Marion-Ermer-Preis verliehen.

Die Darstellung von charakteristisch städtischen, dabei jedoch ortsunspezifischen Objekten, Häusern, Räumen und Gegenständen bis hin zu Menschen, Pflanzen und Tieren bezeichnet im einzelnen Bild zwar konkrete Dinge und Situationen, die sich zu Bildwelten zusammenschließen, letztendlich aber keiner narrativen Idee folgen, sondern in einem übergeordneten assoziativen System stehen. So entwickeln sich seine jüngsten Arbeiten zunehmend hin zu einer symbolhaften Abstrahierung historischer und zeitgenössischer Architekturformen.

Brokofs bevorzugte Technik ist - neben der Tuschezeichnung - der Holzschnitt. Obwohl er mit diesem die Möglichkeit der Reproduktion in den Händen hält, verzichtet er sehr oft auf diese Option und fertigt lediglich ein einziges Original seiner teilweise aus zahlreichen Druckplatten zusammengesetzten Drucke an. So entstehen nicht nur ausgesprochen großformatige Arbeiten, sondern aus der räumlichen Kombination mehrerer Drucke auch für den Betrachter begehbare Installationen.

Jan Brokof Katalogeinband Zur Ausstellung erscheint ein Katalog sowie eine Vorzugsgrafik.

Katalog
Hrsg.: Städtisches Kunstmuseum Spendhaus Reutlingen; Katalogredaktion: Ralf Gottschlich.
Text: Wolfgang Holler; 36 Seiten, zahlr. s/w und Farbabb.
ISBN: 978-3-933820-87-7

12,00 Euro
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Redakteur / Urheber

Stadt Reutlingen

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