Ausschnitt aus der Pax Publica
Aus dem Album:

Bugatti 51 A mit Monoposto-Karosserie

Der Rottweiler Lizenzfahrer F. G. Martin erwarb Ende 1938 den Bugatti 51 A mit Monoposto-Karosserie
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Ruhesteinrennen 1946

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Hintergrundinformation


Kurz nach dem Krieg war der Drang nach Motorsportveranstaltungen groß, obwohl ein Mangel an Fahrzeugen, Rennbenzin und Ersatzteilen bestand. Am 30. Juni 1946 gründeten in Baiersbronn Kurt Nitschky und andere Mitstreiter wie die Reutlinger Brüder Hammer die Süddeutsche Motor-Rennfahrer-Vereinigung (SMRV). Zusammen mit der französischen Militärregierung begannen sie ein Bergrennen von Obertal bei Baiersbronn auf den Ruhestein zu organisieren. Insgesamt meldeten 100 Motorrad- und 20 Sportwagenfahrer, darunter so bekannte Namen wie Hermann Lang, Brüder Mall, Mölders bei den Sport-wagen und Bodmer, Rührschneck, Nitschky sowie Rolf und Kurt Hammer aus Reutlingen bei den Motorrädern. Die Fahrzeuge, v. a. BMW, Bugatti und Morgan, waren mangels Ersatzteilen mehr schlecht als recht hergerichtet. Am Sonntag, den 21. Juli 1946, verfolgten 30.000 Zuschauer die Veranstaltung auf der schnellen, kurvenreichen Strecke. Allein Auto-Hammer organisierte 12 Lastkraftwagen, um die Besucher aus Reutlingen zum Rennen zu bringen. Bei den Motorrädern mit Seitenwagen bis 600 ccm ragte v. a. der Lizenzfahrer Hermann Böhm aus Nürnberg heraus. Trotz einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 86,8 km/h fuhr Böhm mit solcher Präzision, dass sein Beifahrer nur wenige Zentimeter an hervorstehenden Felsen vorbeischrammte. Bei den Sportwagen kam Hermann Lang in einem spannenden Rennen vor Alexander von Falkenhausen ins Ziel. Überschattet wurde die Veranstaltung vom Tod von drei Teilnehmern. Dies dürfte wohl ein Hauptgrund gewesen sein, weshalb das Ruhesteinrennen nur ein einziges Mal stattfand. 

Hinweis:


Jede Verwertung der Fotografien ist ohne Zustimmung des Stadtarchivs Reutlingen unzulässig.

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