Ausschnitt aus der Pax Publica

„Vater unser – Reutlingen ist unser“.

Mo, 28. Januar 2019
20:00 Uhr

Herzog Ulrich und die Annektion der Reichsstadt Reutlingen vor 500 Jahren

Prof. Dr. Franz Brendle, Tübingen
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Beschreibung
Im Januar 1519 eroberte Herzog Ulrich von Württemberg die benachbarte Reichsstadt Reutlingen und beraubte sie ihrer reichsstädtischen Rechte. Er wollte die günstige Gelegenheit, die nach dem Tod Kaiser Maximilians I. entstanden war, nutzen, um das schon lange gehegte Ziel der territorialen Arrondierung in diesem Gebiet zu erreichen. Doch hatte Ulrich diesmal den Bogen überspannt. Denn er hatte nicht nur in eklatanter Weise gegen den kaiserlichen Landfrieden und die Rechtsordnung des Reiches verstoßen, er hatte auch den Schwäbischen Bund herausgefordert, der den Angriff auf ein Bundesmitglied nicht ungestraft hinnehmen konnte. So ist die Annexion Reutlingens nur der Auftakt einer großen Herrschaftskrise in Württemberg, an deren Ende Herzog Ulrich von seinem Land vertrieben wurde und für 15 Jahre im Exil verblieb.

Belagerung

Der Referent ist Professor am Seminar für Neuere Geschichte der Universität Tübingen und ein ausgewiesener Fachmann für die württembergische und oberdeutsche Geschichte im 16. und 17. Jahrhundert.
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Veranstaltungsort
Hans-Haußmann-Saal
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Veranstalter
Reutlinger Geschichtsverein
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Stadt Reutlingen

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