Ausschnitt aus der Pax Publica

Hugo Boss: Metzinger Uniformschneider im „Dritten Reich“

Di, 24. September 2019
20:00 Uhr
Das Datum dieser Veranstaltung liegt in der Vergangenheit

Rudolf Renz, Metzingen
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Beschreibung
Die Modemarke „Hugo Boss“ kennt heute jeder. Weniger bekannt ist, dass Hugo Boss seine Bekleidungsfabrik in Metzingen während des „Dritten Reiches“ wohl nur deshalb vor dem Konkurs bewahren konnte, weil er 1931 in die NSDAP eintrat und fortan Braunhemden und Uniformen produzieren durfte. In den Kriegsjahren beschäftigte er Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter. Der Reutlinger Kreisuntersuchungsausschuss stufte ihn deshalb als „Aktivisten“ bzw. „Förderer und Nutznießer des Nationalsozialismus“ ein. In dem Vortrag wird einleitend auch auf die Grundzüge der NS-Wirtschaftspolitik und die Rolle des Unternehmers im Nationalsozialismus eingegangen.

Der Referent, Regierungsschuldirektor a. D., war Lehrer am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Metzingen, Referent für Geschichte und Gemeinschaftskunde im Oberschulamt Tübingen und bis März 2019 Erster Vorsitzender des Geschichtsvereins Metzingen. Er ist Schulbuchautor, Co-Autor der 2013 erschienenen Metzinger Stadtgeschichte und verfasste zahlreiche Beiträge zu pädagogischen und regionalgeschichtlichen Fragen.

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Veranstaltungsort
Hans-Haußmann-Saal
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Veranstalter
Reutlinger Geschichtsverein
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