Ausschnitt aus der Pax Publica

„Untergepflügt und aufgeworfen“ Neue Überlegungen zum NS-Unternehmen Wüste am Albtrauf

Do, 23. Januar 2020
20:00 Uhr
Das Datum dieser Veranstaltung liegt in der Vergangenheit

Dr. Karl Kleinbach, Balingen
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Beschreibung
Für die Fortsetzung des Krieges sollte 1944 am Albtrauf Treibstoff aus Ölschiefergestein gewonnen werden. Mehr als 12.000 KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter mussten dafür unter furchtbaren Bedingungen zehn Werke zwischen Dusslingen und Rottweil errichten und betreiben. Im Gelände des Werkes 3 bei Engstlatt sammelt und dokumentiert Karl Kleinbach durch die Landwirtschaft ans Tageslicht geförderte Funde. Wie lassen sich damit neue Einsichten über Ausbeutung und Vernichtung durch das NS-Regime gewinnen? Wie lässt sich durch den Einbezug solcher „Pflugfunde“ das Angebot historisch-politischer Bildung von Gedenkstätten und Museen erweitern?

Der Referent studierte Kulturwissenschaft, Philosophie und Pädagogik und arbeitet im Ruhestand ehrenamtlich am Museum / KZ-Gedenkstätte Bisingen.


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Veranstaltungsort
Hans-Haußmann-Saal
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Veranstalter
Reutlinger Geschichtsverein
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