Ausschnitt aus der Pax Publica

Newsletter April


Mit Nostalgie in die Zukunft: Auf Spurensuche der Echaztalbahn
 
Dienstag, 17. April 2018, 20:00 Uhr
Hans-Haußmann-Saal im Haus der VolkshochschuleFoto: W.Geisel
 
Nach Fertigstellung der Bahnstrecke Reutlingen–Honau (1892) ging bereits ein Jahr später – vor 125 Jahren – der Abschnitt Honau–Münsingen in Betrieb. Er füllte eine Lücke in der württembergischen Eisenbahnlandschaft, denn vom Tal auf die Alb ansteigende Bahntrassen waren wegen der enormen technischen Schwierigkeiten Mangelware. Bereits 1969 endete der Bahnverkehr ab Honau, 1980 gingen die Signale für den Personenverkehr Reutlingen–Honau endgültig auf Halt. Die Bahn baute nach rund 90 Betriebsjahren die Bahnanlagen größtenteils ab. Aber die Renaissance steht an: Auf den Spuren der historischen Bahnverbindung ist im Rahmen der Regional-Stadtbahn Neckar-Alb vorgesehen, auch in einen von Reutlingen bis Kleinengstingen verlaufenden Schienenstrang zu investieren.
 
Wolfgang Geisel, viele Jahre Leiter des städtischen Amts für Wirtschaftsförderung, vermittelt in seinem Vortrag ein anschauliches Bild der noch in Rudimenten erkennbaren Echaztalbahn nebst Albaufstieg und arbeitet ihre Bedeutung als Infrastrukturfaktor für die Wirtschaft im Echaztal und auf der Alb heraus.
 
 
 
Unbekannte Kleinodien im ehemaligen Zwiefalter Klostergebiet, Teil 2
 
Zu der im Halbjahresprogramm angekündigten Ausfahrt im Juni mit unserer zweiten Vorsitzenden, Kreisarchivarin i.R. Irmtraud Betz-Wischnath, findet am Montag, 4. Juni 2018 um 15.00 Uhr im Rahmen der VHS-Reihe „Kultur und Kaffee am Nachmittag“ in der Volkshochschule eine vorbereitende Veranstaltung mit der Reiseleiterin statt. Die Referentin verfolgt der Weg der Gründung des ehemaligen Benediktinerklosters Zwiefalten durch die Grafen Kuno und Luitold von Achalm im Jahre 1089 zu einem der bedeutendsten Klöster im deutschen Südwesten, das auch als Bollwerk gegen die Reformation eine herausragende Rolle spielte.
Für die Exkursion selbst sind noch Plätze frei, Anmeldeschluss bei der VHS Reutlingen ist der 7. Mai 2018, Durchwahl: 07121 336121.
 
 

Abendstunde zur neuen Sonderausstellung im Heimatmuseum:
Von der Camera Obscura zum Smartphone. Keine Geschichte der Fotografie


Als vor rund 180 Jahren die ersten fotografischen Bilder gelangen, war das ein zentraler Schritt in Richtung Moderne. Jahrhundertelang hatten Menschen versucht, in Malerei und Grafik Bilder möglichst realgetreu festzuhalten, nun hatte man den Schlüssel dazu gefunden. Im 20. Jahrhundert ging es bei der technischen Entwicklung dann Schlag auf Schlag: Farbfotografie, Rollfilm, Kleinbildfilm, Systemkameras mit Wechseloptik. Mit dem Fotojournalismus etablierte sich in den 1920er Jahren ein neues Berufsfeld, das neue Sehen durch die Kamera etablierte eine moderne visuelle Ästhetik. In den 1930er Jahren wurde Fotografie wie Film in Hitler-Deutschland Teil der Propaganda. Die Popularisierung der Fotografie erfolgte endgültig nach 1945. Mit der Digitalisierung setzte um die Jahrtausendwende ein weiterer Paradigmenwechsel ein. Der Tübinger Kultur- und Medienwissenschaftler Ulrich Hägele zeichnet in seinem Vortrag die Geschichte der Fotografie anhand von ausgewählten Bildbeispielen nach. Außerdem versucht er die Frage zu beantworten, inwieweit die Digitalisierung den Blick auf die Welt verändert hat: Machen die Fotografen von heute etwa bessere Bilder als zu analogen Zeiten und welche Probleme bereitet das digitale Bild?

Donnerstag, 19. April 2018, um 18.00 Uhr
Eintritt 2,50 Euro



Schwörtagsvortrag
 
Inzwischen konnte für den Schwörtagsvortrag am Freitag, 13. Juli 2018 Professor Dr. Bernhard Pörksen aus Tübingen gewonnen werden. Der Lehrstuhlinhaber am Institut für Medienwissenschaft der Universität Tübingen wird zum Thema „Die neue Macht der Lügen. Desinformation im digitalen Zeitalter“ sprechen. Wie gewohnt wird den Vereinsmitgliedern rechtzeitig eine Einladung zugehen.



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