Ausschnitt aus der Pax Publica

Newsletter Oktober


Aus der Arbeit am Reutlinger Urkundenbuch
 
berichtet Dr. Bernhard Kreutz, Mitarbeiter beim Stadtarchiv, am Donnerstag, 11. Oktober 2018 um 20:00 Uhr in der Volkshochschule (Hans-Haußmann-Saal).
 
In dem Vortrag stehen die besonderen Beziehungen der Reichsstadt Reutlingen zu Königen und Kaisern im Mittelpunkt, die in der städtischen Überlieferung vielfachen Niederschlag gefunden haben. Das lange gehegte Vorhaben, die mittelalterlichen Urkunden der Reichsstadt Reutlingen einem breiten Publikum zur Verfügung zu stellen, berücksichtigt kaiserliche Privilegien, aber auch in Steuerforderungen und Verpfändungen. Ebenso tritt die Stellung Reutlingens innerhalb der schwäbischen Reichsstädte deutlich hervor. Der Vortrag geht der Frage nach, was es für die Einwohner Reutlingens konkret bedeutete, Bürger einer Reichsstadt zu sein.
 
Der Referent ist Historiker und Fachmann für die städtische Geschichte des späten Mittelalters. Dr. Kreutz promovierte in Trier zu Städtebünden am Mittelrhein.

 Urkunde
 
Für die Fahrt nach Buttenhausen sind noch Anmeldungen willkommen
 
Aus Anlass des 100. Jahrestages der Beendigung des Ersten Weltkriegs am 11. November 1918 führt diese Halbtagesfahrt Freitag, 23. November 2018 zu der 2004 vom Haus der Geschichte Baden-Württemberg eingerichteten Erinnerungsstätte Matthias Erzberger an dessen Geburtsort Buttenhausen. Erstmals wurde das Haus im Jahr 1927 als Erinnerungsort für diesen „Märtyrer für die Republik“ durch das Reutlinger Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold mit einer eindrucksvollen Veranstaltung in den Mittelpunkt gerückt. Das Gebäude steht so auch für eine regionale Demokratiegeschichte. Das Museum im einst jüdischen Viertel unweit des Synagogenplatzes zeichnet heute das bewegte Leben des katholischen Zentrumspolitikers nach und würdigt seine stupende Leistung in Parlament und Regierung.
 
Wir treffen uns um 14.00 Uhr direkt an der Erinnerungsstätte in der Mühlsteige 21 in Münsingen-Buttenhausen. Parkmöglichkeiten gibt es u. a. bei der BruderhausDiakonie in der Wasserstetter Straße. Anmeldung werden bei der Geschäftsstelle des Geschichtsvereins erbeten. Die Anfahrt ist mit Privat-PKW vorgesehen. Wenn Sie eine Mitfahrgelegenheit suchen, teilen Sie dies bitte bei der Anmeldung mit.
 
Nach dem Gang durch die Ausstellung ist ein gemütlicher Abschluss in einem Gasthof möglich, Rückkehr ca. 19.00 Uhr.
 
Eintritt und Teilnahmegebühr: 5,- Euro.
 
 
Aus der Nachbarschaft
 
Vorträge des Tübinger Fördervereins Geschichte zu den 68ern 
 
Der Förderverein Geschichte an der Universität Tübingen lädt am Freitag, 12. Oktober von 9.00 Uhr bis ca. 15.00 Uhr in das „Verfügungsgebäude“ (Wilhelmstr. 19 in Tübingen) ein zu einer ganztägigen öffentlichen Vortragsreihe zum Thema: „1968 – nationale und transnationale Aspekte“. Vier Vorträge befassen sich mit dieser turbulenten Zeit in Deutschland und den Nachbarländern, zum Abschluss gibt es aus Anlass des 20-jährigen Bestehens des Fördervereins einen kleinen Umtrunk.

Stadt Reutlingen

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