Ausschnitt aus der Pax Publica

Newsletter Dezember



Dr. Christopher Dowe aus Stuttgart befasst sich am Dienstag, 4. Dezember 2018 um 20:00 Uhr in der Volkshochschule mit dem                                                                                                             


Reutlinger Ehrenbürger und Vizekanzler Friedrich von Payer (1847–1931).                                                                                                           Payer
 
Als Reutlingen 1912 dem führenden württembergischen Liberalen und langjährigen Reichs- und Landtagsabgeordneten Friedrich von Payer die Ehrenbürgerwürde verlieh, war nicht absehbar, dass der Politiker seine wichtigsten politischen Aufgaben noch gar nicht übernommen hatte. Denn als deutscher Vizekanzler sollte Payer im letzten Kriegsjahr des Ersten Weltkrieges im Ringen um eine zukunftsfähige Reformierung des Obrigkeitsstaates eine Schlüsselrolle spielen. Christopher Dowe zeichnet ein Lebensbild und beleuchtet Payers Rolle in den bewegten Monaten zwischen Monarchie und Republik.

Der Referent arbeitet als Historiker im Haus der Geschichte Baden-Württemberg. Als Kurator wirkte er an der Errichtung der Erinnerungsstätte Matthias Erzberger und der derzeitigen Großen Landesausstellung „Vertrauensfragen. Die Anfänge der Demokratie im Südwesten 1918–1924“ mit. 
 
 
Weitere Hinweise
 
Reutlinger Frühdrucke Online
 
Dank einer Initiative der Stadtbibliothek und der sachkundigen Arbeit von Dr. Gerd Brinkhus aus Tübingen sind seit Kurzem alle Frühdrucke (alle vor 1500 erschienene Drucke, auch Inkunabeln genannt) der Stadtbibliothek und auch die wenigen Stücke des Stadtarchivs online katalogisiert. Bislang waren sie lediglich in einem gedruckten Katalog von Peter Amelung aus dem Jahr 1976 zugänglich. Diese und auch einige neu hinzugekommene Titelaufnahmen sind nun über das Portal INKA der Universitätsbibliothek Tübingen einsehbar unter der URL
 
http://www.inka.uni-tuebingen.de/
 
„INKA“ bietet einen Zugriff auf verschiedene Dateien eines Datenpools, der sich aus den Exemplarbeschreibungen von Inkunabeln in verschiedenen Bibliotheken zusammensetzt. Der Datenpool wird regelmäßig aktualisiert und vergrößert sich in dem Umfang, wie die am Aufbau beteiligten Bibliotheken neue Daten liefern.
 
Recherchiert werden kann nach Autor, Titel, beteiligten Personen, wie Vorbesitzern, Herausgebern und nach Druckern bzw. Druckorten, das heißt nach den text- bzw. druckspezifischen Angaben. Darüber hinaus sind auch die exemplarspezifischen Angaben recherchierbar: Buchbinder und Provenienzen/Vorbesitzer.
 
Die 119 Einzelnummern umfassende Liste der Reutlinger Stücke erhalten Sie, indem Sie bei den Bibliotheken das Häkchen bei Reutlingen setzen und auf den Suche-Button klicken. In einzelnen, besonderen Fällen sind auch Abbildungen beigefügt, so das nur aus Reutlingen bekannte spätmittelalterliche Andachtsbild des „Abschieds Jesu von Maria“ (in: Stadtbibliothek Reutlingen FD 544) oder aber das ebenfalls nur hier vorhandene Titelblatt des Wormser Reichstagsabschieds von 1495 (Stadtarchiv Reutlingen A 20 vorl. Nr. 1).
 
 
 
100 Jahre Frauenwahlrecht
 
Die Reihe von Veranstaltungen zur Einführung des Frauenwahlrechts im Jahr 1918 wird fortgesetzt.
 
Am 25. Januar 2019 lädt die Frauengeschichtswerkstatt um 19:00 Uhr ins Alte Rathaus ein zu der Veranstaltung
 
Seit 100 Jahren wählen Frauen – Viel erreicht ... Und weiter?
 
Louise Otto-Peters, Anita Augspurg, Clara Zetkin und Elisabeth Zundel geben Interviews zum Kampf um das Frauenwahlrecht. Anschließend Diskussion mit heute aktiven Politikerinnen aller Richtungen und einer Vertreterin des Landesfrauenrates zur Situation von Frauen in der Politik.

Stadt Reutlingen

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