Ausschnitt aus der Pax Publica

Newsletter Juli 2019



Schwörtage in der alten und der neuen Stadt als immaterielles Kulturerbe
 
Freitag, 12. Juli 2019 um 20:00 Uhr im Rathaus-Foyer (Zugang über die Außentreppe).
 
Die Vereinsmitglieder haben bereits das Faltblatt mit Einladung zum Schwörtagsvortrag erhalten. Für den Schwörtagsvortrag am Freitag konnte in diesem Jahr mit Frau Professorin Dr. Eva-Maria Seng aus Paderborn eine Kunsthistorikerin gewonnen werden, die sich intensiv mit Fragen des materiellen und immateriellen Kulturerbes beschäftigt. Frau Seng ist unter anderem gutachterlich für das Unesco-Kulturerbekomitee tätig. Ihr Vortrag wird sich mit dem Wert des kulturellen Erbes am Beispiel reichsstädtischer Schwörtagstraditionen befassen.
 
2005 ist in Reutlingen die Tradition des reichsstädtischen Schwörtages in zeitgemäßer Form als bürgerschaftliches Fest mit Erfolg wiederbelebt worden. Den Auftakt bildet ein von Geschichtsverein und Stadt veranstalteter Vortragsabend, der den Bogen von der geschichtlichen Rückschau zu aktuellen gesellschaftspolitischen Themen schlägt. Beim anschließenden Stehempfang besteht die Gelegenheit, das Gehörte zu vertiefen und mit den Referenten ins Gespräch zu kommen.
 
Am Samstagabend ist wiederum ein buntes Programm im „Schwörhof“ vor dem Friedrich-List-Gymnasium geboten, am Sonntag dann nach dem ökumenischen Gottesdienst in der Marienkirche (10.00 Uhr) die Schwörtagsfeierlichkeit wieder vor dem List-Gymnasium – dieses Jahr erstmals mit dem neuen Oberbürgermeister Thomas Keck (ab 11.30 Uhr). Die Vereinsmitglieder sind herzlich eingeladen.
 

 
Neues Halbjahresprogramm 2019/2
 
Das gedruckte Halbjahresprogramm ist in Vorbereitung und wird noch im Juli versendet. Zu den vier Vorträgen und fünf Ausfahrten kommen mit der Kulturnacht und dem Tag des offenen Denkmals weitere Termine mit Beteiligung des Geschichtsvereins. Zusätzliche Programme, etwa für Freunde und Bekannte, sendet Ihnen gerne die Geschäftsstelle zu.
 
Haben Sie Wünsche für das Programm? Gerne können Anregungen und Ideen eingebracht werden.
 
 

Helferinnen und Helfer gesucht am Tag des offenen Denkmals
 
Für den diesjährigen Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 8. September werden noch Mitstreiter gesucht. Zusammen mit der Stadtverwaltung (Heimatmuseum und Gebäudemanagement) sowie mit den „Altstadtfreunden“ informieren wir an einem Stand im Heimatmuseumsgarten über die Sanierung der denkmalgeschützten Häuser in der Oberamteistraße. Dazu werden noch Mitstreiter gesucht, wer zur Mithilfe bereit ist, bitte bei der Geschäftsstelle melden.
 

 
Weitere Veranstaltungen
 
 
Tagung „Städte der Kelten – Urbane Zentren der späten Eisenzeit“
 
Samstag, 6. Juli 2019, 9.00 – 16.00 Uhr
Falkensteinhalle in 72582 Grabenstetten
 
Die Veranstaltung ist für alle Besucherinnen und Besucher kostenfrei und richtet sich sowohl an interessierte Laien, als auch an Fachleute. Die Tagung soll den Blick ganz gezielt auf die außergewöhnliche Kultur- und Denkmallandschaft Südwestdeutschlands lenken und diese im Licht eines übergeordneten geografischen Raums von Frankreich bis nach Böhmen präsentieren. Neben dem Heidengraben stehen herausragende Fundorte und Großsiedlungen der spätkeltischen Zeit in weiten Teilen Europas im Fokus.
 
Für Fragen und weitere Informationen steht Dr. Gerd Stegmaier (gerd.stegmaier@huelben.de) zur Verfügung.
 
 
 
Dokumentarfilmpremiere Campus Galli
Sonntag, 14. Juli 2019, 16.00 Uhr

 
Programmkino „Kamino“ (Ziegelweg 1/1)
Einführung: Tilmann Marstaller M. A., Mittelalterarchäologe und Bauhistoriker
 
In Messkirch wird mit dem berühmten Sankt Galler Klosterplan die älteste noch erhaltene Architekturzeichnung des Abendlandes Wirklichkeit: Rund drei Dutzend Männer und Frauen bauen auf einem entlegenen Waldgelände mit den Mitteln und Methoden des 9. Jahrhunderts eine ganze Klosterstadt; mit Wohnhäusern, Werkstätten und dem eigentlichen Kloster, zu dem auch eine mächtige, rund 70 Meter lange Abteikirche gehört. Eine gewaltige Herausforderung, denn wer weiß denn noch, wie man so etwas macht? Wie schlägt man Steine aus dem Fels, wie gewinnt man Eisen, wie hievt man tonnenschwere Balken auf Gerüste, wie gießt man eine Glocke? Schriftliche Quellen gibt es nur wenige. Dann die Frage, ob das Projekt von den Besuchern auch angenommen wird – schließlich soll es sich bald ausschließlich durch Eintrittsgelder finanzieren. Damit ist das Projekt ein handwerkliches, archäologisches und auch ein menschliches Abenteuer.
 
Ein Kinotrailer und weitere Informationen sind zu sehen unter www.mindjazz-pictures.de/filme/campus-galli/
 
Weitere Vorstellungen (ohne Einführung) gibt es am 21. und 28. Juli 2019, jeweils um 16.00 Uhr.



Geschäftsstelle des Reutlinger Geschichtsverein
Kontakt
Tel.: 07121/303-2386
E-Mail: geschichtsverein@reutlingen.de

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