Heimatmuseum Reutlingen - Publikationen

Heimat zwischen Demokratie und Diktatur. Fotografien von Walter Kleinfeldt 1920-1945

Das in Graustufen gehaltene Bild zur Ausstellung "Heimat zwischen Demokratie und Diktatur" von Walter Kleinfeldt zeigt einen Mann von der Seite, der durch eine antike Kamera schaut.
1920 fasste der Reutlinger Walter Kleinfeldt den Entschluss, als Fotograf den Sprung in die Selbstständigkeit zu wagen. Während seiner Dienstzeit im Ersten Weltkrieg hatte er Bilder von der Front gemacht - beeindruckende Zeugnisse des Krieges. Der vorliegende Katalog konzentriert sich vor allem auf Kleinfeldts Reutlinger Zeit: von den Anfängen als Architekturfotograf über die Gründung eines Postkartenverlags 1923 bis hin zu den dokumentarischen Aufnahmen, die mit Contax-Kleinbildkameras nach 1933 entstanden sind. Die Bilder vermitteln ein Kaleidoskop des Alltags in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus in Reutlingen und der Region.
162 Seiten, 275 Abbildungen, 2018, 18,00 Euro

Firmengeschichte(n)

Das Katalogcover zeigt eine Zeichnung von Wafios-Mitarbeitern bei der Herstellung von Matratzen in der Fabrikhalle.
Viele Firmen der Metall- und Textilindustrie ließen Reutlingen seit Mitte des 19. Jahrhunderts zu einer erfolgreichen Industriestadt werden. Die Ausstellung im Industriemagazin beleuchtet zwischen historischen Maschinen aus dem 19. und 20. Jahrhundert eine Auswahl Reutlinger Unternehmen. Objekte und Fotos erzählen Firmengeschichten und stellen die Gründerväter vor. Oft begannen die Firmen als kleine Ein-Mann-Betriebe und entwickelten sich im Laufe der Zeit zu weltweit vernetzten und bekannten Firmen. Die Ausstellung würdigt auch das Staatliche Technikum für Textilindustrie, das mit seiner Ausbildung von qualifizierten Mitarbeitern und seinem Institut für Faserkunde einen bedeutenden Beitrag für den Erfolg der Reutlinger Textilindustrie leistete.
26 Seiten, 18 Abbildungen, 2018, 1,00 Euro.

Der "Luther Schwabens." Matthäus Alber

Das Katalogcover zeigt eine Büste von Matthäus Alber mit einem dicken Buch in der Hand. Im Hintergrund ist ein von Hand geschriebenes Schriftstück zu erkennen.
Im Jahr 2017 feiern evangelische Christen weltweit das 500. Jubiläum des Thesenanschlags Martin Luthers und damit den Beginn der Reformation. Reutlingen gehört zu den frühen Reformationsstädten Süddeutschlands. Der Reutlinger Reformator Matthäus Alber feierte bereits 1524 das Abendmahl „unter beiderlei Gestalt“ in der Marienkirche, was überregional große Aufmerksamkeit erregte.  Reutlingen unterschrieb als einzige Reichsstadt neben Nürnberg 1530 das Augsburger Glaubensbekenntnis (Confessio Augustana) - noch heute gilt dies als besonderer Höhepunkt der Reutlinger Geschichte. Die Ausstellung nähert sich mit prächtigen Objekten wie vor-reformatorischen liturgischen Gewändern und Gerätschaften, Büchern und Dokumenten Matthäus Alber als zentralem Mann der Reutlinger Reformation und ziegt seine Einbettung in diese bewegte Zeit.
82 Seiten, 61 Abbildungen, 2017, 12,00 Euro.

Verlorene Spuren. Schwäbische Auswanderung in den Kaukasus 1817

Das Katalogcover zeigt ein in Graustufen gehaltenes Foto eines Mädchens, das auf einem Pferd sitzt.
Vor 200 Jahren verließen Tausende Württemberger aus wirtschaftlichen, religiösen und politischen Gründen ihre Heimat. Im fernen "Caucasien", so glaubten sie, werde die "Hoffnung auf besseres Glück" erfüllt. Ein Ort und seine Geschichte steht im Mittelpunkt der Begeleitbroschüre zur Ausstellung: Helenendorf, heute Göygöl in Aserbaidschan. Zu den Gründern gehörten 22 Reutlinger Familien. Nach harten Anfangsjahren gelangte die schwäbische kolonie zu beachtlichem Wohlstand. Das bittere Ende kam während des zweiten Weltkriegs unter Stalin, als alle Kaukasusdeutschen deportiert wurden. Als "Spätaussiedler" kehrten viele ab den 1990er-Jahren in das Land ihrer Vorfahren zurück. Fotos, Dokumente und private Erinnerungsstücke lassen die Wege und Irrwege dieser Auswanderungsgeschichte und die Schiksale der Menschen nachvollziehbar werden.
96 Seiten, rund 50 Abbildungen, 2017, 10,00 Euro.

Wohl behütet und gut versorgt! 100 Jahre Kita Gmindersdorf und Emilienkrippe

Das Katalogcover zeigt einen Spielzeugelefanten aus Holz und Kinderfotografien in Sepia von früher.
Vor 100 Jahren wurden in Reutlingen zwei Orte zur Betreuung von Säuglingen und Kindern eröffnet: 1914 die Emilienkrippe und 1915 der Kinderhort im Gmindersdorf. Der erste Teil des Begleitbands zur gleichnamigen Ausstellung erläutert ausführlich und anschaulich die Geschichte der beiden Einrichtungen. Acht Kapitel geben Einblick in ihre Entstehungszusammenhänge und Entwicklungen, eingebettet in die jeweilige Zeit- und Stadtgeschichte. Viele Fotos aus Privatalben erlauben einen Einblick in das Leben in der Emilienkrippe und dem Kinderhort in den letzten 100 Jahren. Im zweiten Teil werden verschiedene Aspekte rund um das Thema Kinderbetreuung behandelt: Der Umgang mit Zeitzeugen, Bauten für Kindertagessstätten früher und heute, Sprachbildung und Esskultur in Kindertageseinrichtungen im Wandel der Zeit und ein Überblick über die Pädagogikgeschichte runden den Begleitband ab.
112 Seiten, rund 100 Abbildungen, 2015, 10,00 Euro.

Bosch und Reutlingen. 50 Jahre Automobilelektronik und Arbeitswelten

Das Katalogcover zeigt hauptsächlich sechs schwarz-weiß Zeichnungen vor einem blauen Hintergrund, die die Geschäftsbereiche und den Reutlinger Standort der Firma Bosch darstellen.
Am 1. April 1964 übernahm die Firma Robert Bosch die damals überregional bekannte Textilfirma Ulrich Gminder. Aus Textilarbeitern wurden „Boschler“, es begann eine industrielle Erfolgsgeschichte. Von Anfang an produzierte Bosch in der Tübinger Straße Automobiltechnik. Es begann mit Scheinwerfern und Reglern, seit Anfang der 1970er Jahre verlagerte sich der Schwerpunkt auf Elektronik im Automobilbau. Der Begleitband zur Ausstellung beleuchtet die Geschichte des Reutlinger Bosch-Standorts. Die Veränderungen in der Arbeitswelt durch automatisierte Fertigung und digitale Revolution werden sichtbar. Ehemalige wie aktuelle „Boschler“ kommen zu Wort: Sie alle haben die besondere Reutlinger Bosch-Geschichte geprägt und mitgestaltet. 
112 Seiten, rund 300 Abbildungen, 2014, 10,00 Euro.

Hermann Kurz. Das freye Wort

Das Katalogcover ist schlicht in Schwarz gehalten. Auf der rechten Seite sind vertikale Streifen in Rot und Blau zu sehen.
Hermann Kurz (1813-1873) zählt zu den interessantesten Schriftstellerpersönlichkeiten des 19. Jahrhunderts. Seine Verdienste als demokratischer Journalist und Publizist sind allerdings nur noch wenigen bekannt. Deshalb erscheint sein großer Essay "Das freye Wort" in diesem Band zu sienem 200. Geburtstag wieder: Ein entschiedenes Plädoyer gegen die Zensur, eine couragierte Prteinahme für Pressefreiheit und Bürgerrechte. Lesenswert? Gerade lesepflichtig! Mit einem Vorowrt von Heribert Prantl.
180 Seiten, Hardcover, 2013, 5,00 Euro.

Einiges von den Erlebnissen des Johann Martin Merz aus Goenningen, O/A Tuebingen, Kgr. Württemberg 1865

Das Katalogcover ist schlicht in graublau gehalten. Auf einem weißen Etikett steht geschrieben "Einiges von den Erlebnissen des Johann Martin Merz aus Goenningen, O/A Tuebingen, Kgr. Württemberg 1865".
Das Lebenszeugnis von Johann Martin Merz ist ein einzigartiges Dokument zur Geschichte des europaweiten Gönninger Samenhandels. In einfachen, sachlichen Worten schildert er die Ereignisse seiner Fahrten, die ihn Mitte des 19. Jahrhunderts 23 Jahre lang nach Nord- und Osteuropa führten. 
40 Seiten, 2 Abbildungen, 2011, 5,00 Euro.

Auspacken. Dinge und Geschichten von Zuwanderern Eine Dokumentation zur Reutlinger Migrationsgeschichte

Das Katalogcover zeigt zwei alte Fotos: Auf dem linken Bild stehen fünf Personen neben einer Eisenbahnlok, wovon drei einen gelben Bauarbeiterhelm tragen. Das rechte Bild zeigt eine Frau und ein Kind auf einer Wiese vor einem großen Daimler-Fahrzeug.
Hrsg. vom Stadtarchiv Reutlingen. Im Rahmen der Heimattage Baden-Württemberg 2009 in Reutlingen wurde das viel beachtete Projekt „Auspacken“ gestartet. Im Blickpunkt standen die Erinnerungen, Erfahrungen und Erlebnisse der Menschen mit Migrationshintergrund. Aus den Ergebnissen der  Sammlungsphase im „Geschichtsbüro auf Zeit“ am Nikolaiplatz wurde im Heimatmuseum Reutlingen eine Ausstellung  präsentiert und parallel dazu die vorliegende Dokumetation durch das Stadtarchiv Reutlingen erarbeitet. Ein reich bebildertes Buch, das die Migrationsgeschichte in die Reutlinger Stadtgeschichte der vergangenen 60 Jahre einbettet. 
240 Seiten, 241 Abbildungen, mit CD, 2010, 23,00 Euro.
Zu beziehen über das Stadtarchiv Reutlingen.

Figuren des Heils. Gotische Kunst aus Reutlingen

Das Katalogcover zum Thema "Figuren des Heils: Gotische Kunst aus Reutlingen" zeigt eine Frauenfigur, wie sie oft in Kirchen zu sehen ist. Mutmaßlich stellt sie Maria mit einer Krone und einem Umhang in Gold dar, die das nackte Jesuskind im Arm hält.
Das Begleitbuch zur gleichnamigen Ausstellung präsentiert erstmals alle erhaltenen gotischen Skulpturen aus Kirchen und Kapellen in Reutlingen und Umgebung in einem Band. Die gut verständlichen Texte stellen die aktuellen kunsthistorischen Erkenntnisse zu den einzelnen Figuren vor. Kurze historische Erläuterungen zu den ursprünglichen Aufstellungsorten und der Überlieferungsgeschichte der einzelnen Werken ergänzen die einzelnen Kapitel. Verweise auf die spätmittelalterliche Frömmigkeit gehen auf die ursprüngliche Funktion der Kunstwerke ein.
80 Seiten, 49 Abbildungen, 2009, vergriffen.

Wo Daimler Maybach traf. Gustav Werners christliche Fabriken

Das Katalogcover zeigt die Büste des Kopfes von Gustav Werner vor einer in grau gehaltenen Fabrikszene im Hintergrund. In weißen Buchstaben steht daneben "Wo Daimler Maybach traf. Gustav Werners christliche Fabriken."
Im 19. Jh. setzte der Theologe Gustav Werner mit seinem sozialen und unternehmerischen Engagement Zeichen. Er entwickelte in Reutlingen ein genossenschaftlich getragenes diakonisches Anstaltswesen. Mit der Gründung von „christlichen Fabriken“ wurde Gustav Werner darüber hinaus zu einem bedeutenden Industriepionier der Region. In einer seiner Fabriken fand überdies eine schicksalhafte Begegnung statt:  Hier lernten sich Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach kennen. Der Katalog präsentiert aus Anlass des 200. Geburtstages von Gustav Werner die Geschichte seiner „christlichen Fabriken“ mit zahlreichen, bislang unveröffentlichten Dokumenten, Fotografien, Objekten und Archivalien.
144 Seiten, 130 Abbildungen, 2009, 13,00 Euro.

Frühe Fotografie in Reutlingen. Porträts, Stadtbilder und Ateliers bis 1918

Das Katalogcover mit blauem Hintergrund zum Thema "Frühe Fotografie in Reutlingen. Porträts, Stadtbilder und Ateliers bis 1918" zeigt ein Foto von Reutlingen in Sepia sowie ein in einen runden Holzrahmen gerahmtes Sepiabild eines älteren Paares.
Mit Originalfotografien und Dokumenten zeigen Stadtarchiv und Heimatmuseum erstmals einen Überblick über die Entwicklung der Fotografie in Reutlingen. Der Katalog breitet das vielfältige Spektrum der frühen Lichtbilder aus: Personen- und Gruppenporträts, Aufnahmen aus dem Reutlinger Stadtbild, die beliebten Trachtenfotografien und die Dokumentation wichtiger städtischer Ereignisse.
384 Seiten, 400 Abbildungen, 2008, 27,00 Euro.

Württembergs Künstlerkolonie. Genremaler im Trachtendorf Betzingen

Das Bild zeigt eine Zeichnung mit zwei Frauen, die einer weiteren sitzenden jungen Frau mit Flechtfrisur einen Blumenkranz auf den Kopf setzen. Sie tragen Trachten. Neben ihnen sitzen zwei kleine Mädchen mit einem Blumenstrauß und ein kleiner Junge.
Der Ausstellungskatalog zeigt die Bedeutung Betzingens - heute ein Stadtteil Reutlingens - als früheste Künstlerkolonie Württembergs. Genremaler kamen in den Ort, um Motive des ländlichen Alltags und die farbenfrohe Dorftracht zu skizzieren. Namhafte Künstler setzten die Betzinger Trachtenträger als Repräsentanten des schwäbischen Volkslebens ins Bild. Ein spannendes Phänomen der württembergischen Kunst- und Kulturgeschichte!
128 Seiten, 120 Abbildungen, 2007, 17,00 Euro.

Alb hoch drei. Die Schwäbische Alb in drei Reutlinger Museen

Das Katalogcover zeigt einen grau-braunen Hintergrund, vor dem in weißen Großbuchstaben geschrieben steht "Naturkundemuseum, Heimatmuseum, Kunstmuseum". Außerdem ist in rot zu lesen "Alb hoch drei".
Katalog des Naturkundemuseums, Heimatmuseums und Kunstmuseum Spendhaus zur gleichnamigen Ausstellung. Zahlreiche Aufsätze zur Natur- und Kulturgeschichte der Schwäbischen Alb sowie die Alb als Motiv im Werk der Künstler HAP Grieshaber, Wilhelm Laage, Felix Hollenberg und Reinhold Nägele.
207 Seiten, zahlreiche Abbildungen, 2006, 17,50 Euro.

Karbon, Kokos, Samt und Seide. High-Tech-Fasern und edle Gewebe der Vergangenheit

Das Katalogcover zeigt zwei Fotos: Auf der linken Seite ist ein grünes Stück Stoff mit einem gelben Pflanzenmuster zu sehen, auf der rechten Seite ist eine Art Gewebe in Grau, Schwarz und Blau erkennbar.
Der Ausstellungskatalog des Heimatmuseums Reutlingen zum 150-jährigen Jubiläum der Hochschule stellt die spannende Gegenüberstellung von historischen und modernen Textilien unter den Aspekt der Innovation: Textil ist ein Material mit Zukunft.
64 Seiten, 57 Abbildungen, 2005, 8,50 Euro.

Kelten & Co. Fundgeschichten rund um die Achalm

Das Katalogcover zeigt vor einem grünen Hintergrund drei Fotos von keltischen Ausgrabungsfunden, von denen der Gegenstand auf dem Bild in der Mitte einem Gefäß ähnelt.
72 Seiten, 77 Abbildungen, 2004, vergriffen.

Arbeiter - Siedlung Gmindersdorf. 100 Jahre Architektur- und Alltagsgeschichte

Das Katalogcover zeigt schwarz-weiß Fotografien der Arbeitersiedlung Gmindersdorf.
Das Gmindersdorf ist Reutlingens bedeutendstes Baudenkmal des 20. Jahrhunderts. Die „Arbeiterkolonie“ war eine mustergültige Wohnsiedlung mit damals modernster Infrastruktur und fortschrittlichsten Sozialeinrichtungen – und eine der größten Werksiedlungen Deutschlands. Die Firma Ulrich Gmin-der, Anfang des 20. Jahrhunderts einer der größten Textilbetriebe in Europa, war der Auftraggeber. Sie bewies Pioniergeist in moderner architektonischer Gestaltung, denn sie verpflichtete den Stuttgarter „Stararchitekten“ Professor Theodor Fischer für die Bauaufgabe. Der Katalog umfasst eine architekturgeschichtliche Dokumentation der Siedlung, zeichnet die Baugeschichte nach und stellt das Alltagsleben in der Arbeitersiedlung vor.
192 Seiten, 172 Abbildungen, 2003, 15,50 Euro.

"Alle Jahre gibts nicht Wein." Weinbau und Weingärtnerkultur in Reutlingen

Das Plakat des Heimatmuseums zeigt vor einem grünen Hintergrund vier Männer, die abgeerntete Weintrauben tragen. Darüber ist zu lesen "Alle Jahre gibt's nicht Wein" Weinbau und Weingärtnerkultur in Reutlingen.
Wein wurde in Reutlingen vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert hinein angebaut. Mit rund 400 Objekten und Fotografien zeichnet der Katalog die vielfältigen Spuren des Weinbaus und der Weingärtnerkultur nach, die in der Industriestadt Reutlingen heute noch zu finden sind. 
264 Seiten, 227 Abbildungen, 2001, 19,00 Euro.

Christbaumschmuck - traditionell, multikulturell, sensationell

Vor einem blauen Hintergrund sind drei Elemente für Christbaumschmuck zu sehen: Ein Engel, eine Frau mit Flügeln und eine weitere Figur, die eine Meerjungfrau darstellen könnte. Zu lesen ist "Christbaumschmuck: traditionell, multikulturell, sensationell".
Die Ausstellung "Christbaumschmuck - traditionell, multikulturell, sensationell" und das Begleitheft stellen den Schmuck des Christbaums in seiner Entwicklung, seinen vielfältigen Erscheinungsweisen und Herstellungstechniken vor, wobei insbesondere die Ausprägungen des 20. Jahrhunderts eine Rolle spielen.

52 Seiten, 42 Abbildungen, 2000, 5,00 Euro.

50er Jahre in fünfzig Erinnerungen

Das Katalogcover zeigt drei Bilder mit Gegenständen aus den 50er-Jahren: zwei Mecki-Igel, eine Lampe sowie eine Seifenkiste.
Der Katalog zeigt in 50 Stationen Gegenstände, die private und biografische Geschich-ten aus den 1950er Jahren erzählen: ein Vesparoller erinnert an die erste Auslandsreise nach Österreich und Italien, ein Petticoat an die Tanzstunde, ein Kühlschrank an die ersten Luxusanschaffungen für den Haushalt, ein Frühstücksgeschirr an das Reutlinger Kaufhaus Merkur, ein Heimkehrerausweis an einen aus der russischen Gefangenschaft entlassenen Soldaten, ein Brezelhalter an gesellige Fernseh- und Spielabende, ein Plattenspieler an die jugendliche Musikbegeisterung für Rock’n Roll und Boogie-Woogie. Es sind persönliche Erinnerungsstücke, die die 1950er Jahre aus einer privaten Perspektive beleuchten. 
112 Seiten, 81 Abbildungen, 2000, 4,50 Euro.

Gedenkbuch. Die Opfer der Gewaltherrschaft 1933-1945

Das Katalogcover ist ganz in schwarz gehalten. In weißer Schrift steht geschrieben "Gedenkbuch: Die Opfer der Gewaltherrschaft 1933-1945. Die Toten des Zweiten Weltkriegs".
Die Stadt Reutlingen gedenkt mit diesem Buch der Opfer des Zweiten Weltkrieges und der Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in den Jahren 1933 und 1945, die aus Reutlingen stammen oder in einer persönlich-biographischen Verbindung zur Stadt stehen. 
173 Seiten, 1999, 10,00 Euro.

Unter Putz und Pflasterstein. Bauforschung und Mittelalterarchäologie in Reutlingen

Das Katalogcover zeigt zwei Fotos, die teilweise beabsichtigt verschwommen sind. Das obere zeigt ein gelbes Haus mit Spitzdach, das untere zeigt Steinplatten und -fragmente.
Unter Putz und Pflasterstein liegen manche archäologischen Entdeckungen verborgen. Hauptschwerpunkt des Katalogs ist ein Fachwerkhaus aus dem 14. Jahrhundert, das 1996 in der Pfäfflinshofstraße abgebrochen wurde. Dieses nach außen hin unscheinbare Haus hat ein ungewöhnliche Baugeschichte, die bis zur Gründung der Stadt Reutlingen zurückreicht. Einen weiteren Schwerpunkt der Veröffentlichung bilden die mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Profanbauten der Altstadt. 
186 Seiten, 126 Abbildungen, 1999, 19,00 Euro.

Mühlen und Maschinen. Der Beginn der Industrialisierung an der Echaz

Das Katalogcover zeigt eine in Brauntönen gehaltene Fotografie einer Fabrikhalle mit verschiedenen Maschinen.
Die Papierfabrik Laiblin in Pfullingen, die Bauwollspinnerei Unterhausen, die Reutlinger Maschinenfabrik zum Bruderhaus, die Firma Ulrich Gminder und die Strickmaschinenfabrik Stoll – sie alle und viele weitere begannen ihre Produktion mit Wasserkraft. Wasserräder setzten seit den 1820er Jahren nicht mehr nur Mahlsteine, Hammerwerke und Hanfreiben in Bewegung, sondern auch Papiermaschinen, Webstühle und Drehbänke. 
97 Seiten, 146 Abbildungen, 1999, 18,00 Euro.

Freia Kurtz. Das plastische Werk 1970-1998

Das Katalogcover zeigt eine Skizze eines Vogels, der nach links schaut.
Die umfassende Dokumentation zeigt, dass Freia Kurtz mit dem alten Werkzeug Drehscheibe und dem archaischen Werkstoff Ton nicht nur versiert und kreativ umgeht. Es wird deutlich: Freia Kurtz hat das Arbeiten mit Ton emanzipiert und befreit vom unmittelbaren Gebrauchswert und von funktionalen Bezügen. Sie vollzieht den Schritt hin zur modernen, auf der Töpferscheibe gefertigten Kunst, die sich loslöst von traditionellen Gestaltungsformen und herkömmlichem Dekor.
128 Seiten, 105 Abbildungen, 1999, 14,00 Euro.

Leni Matthaei. Spitzen des 20. Jahrhunderts

Das dunkelblaue Katalogcover zeigt einen Ausschnitt aus einer Zusammensetzung von gelben und orangefarbenen Formen auf der linken Seite und von einzelnen Stücken eines Spitzenstoffes auf der rechten Seite.
Leni Matthaei war eine der kreativsten Künstlerinnen im Bereich der Spitzenkunst des 20. Jahrhunderts. Der Katalog dokumentiert umfassend ihre wichtigsten Arbeiten und Schaffensphasen. 
123 Seiten, 101 Abbildungen, 1998, 11,00 Euro.

Ins Album schreib ich gern hinein. Reutlinger Poesiealben im Wandel der Zeit

Das Katalogcover zeigt ein Poesiealbum mit Blümcheneinband.
Der Katalog zur Ausstellung gibt einen kurzen, schön bebilderten Überblick über die Geschichte der Poesiealben von den frühen Stammbüchern des Adels bis zur Gegenwart. 
56 Seiten, 40 Abbildungen, 1998, 8,50 Euro.

Reise nach Reutlingen 1862. Stereoskopbilder des norwegischen Fotografen Knud Knudsen

Das Katalogcover zeigt eine alte Fotografie des Reutlinger Gartentors sowie der angrenzenden Häuser.
1862 reiste der Norweger Knud Knudsen auf der Suche nach einer beruflichen Zukunft von Bergen nach Reutlingen, um sich dort in der europaweit bekannten Obstbauschule, der Pomologie, weiterzubilden. Er war auch ein Pionier der Fotografie. Mit einer Stereoskopkamera hielt er die einzelnen Stationen seiner Reise fest. Die meisten Fotografien zeigen jedoch Motive aus Reutlingen wie den neu erbauten Bahnhof, das emsige Markttreiben vor der Fruchtschranne, den Stadtgraben mit Lohkäshütten. Zurück in seiner Heimat wurde Knudsen der wichtigste Landschaftsfotograf Norwegens im 19. Jahrhundert.
100 Seiten, 63 Abbildungen, 1997, 14,00 Euro.

Reutlingen 1930-1950. Nationalsozialismus und Nachkriegszeit

Das Katalogcover zeigt vor einem roten Hintergrund neun schwarz-weiß Fotografien von Reutlingen während der Zeit des Nationalsozialismus und der Nachkriegszeit in den Jahren von 1930 bis 1950.
464 Seiten, 625 Abbildungen, 1995, vergriffen.
Eine digitale Version des Katalogs kann hier heruntergeladen werden (pdf-Datei, Größe ca. 34 MB): Reutlingen 1930 bis 1950 - Nationalsozialismus und Nachkriegszeit

Stadt Bild Geschichte. Reutlingen in Ansichten aus fünf Jahrhunderten

Das Katalogcover zum Thema "Stadt Bild Geschichte: Reutlingen in Ansichten aus fünf Jahrhunderten" zeigt eine mittelalterliche Zeichnung Reutlingens mit einem Reiter im Vordergrund.
288 Seiten, 309 Abbildungen, 1990, vergriffen.

Friedrich List und seine Zeit

Das Katalogcover zeigt eine Portraitzeichnung Friedrich Lists. Darüber ist zu lesen "Friedrich List und seine Zeit", darunter steht "Nationalökonom, Eisenbahnpionier, Politiker, Publizist".
Zentrale Lebensstationen Friedrich Lists, Sohn eines Reutlinger Gerbers, werden ausführlich mit vielen Objekten und Dokumenten beleuchtet: List als Verwaltungsaktuar, der die veraltete Bürokratie im Königreich Württemberg kritisierte; List als Professor für moderne Staatsverwaltung; List als Abgeordneter im württembergischen Landtag, der sich für die Modernisierung und demokratischen Gestaltung der Verwaltung einsetzt; List als bedeutender Wirtschaftstheoretiker; List in Amerika; List als Eisenbahnpionier, der maßgeblich am Bau der ersten Fernstrecke Leipzig-Dresden 1839 beteiligt war.
276 Seiten, 238 Abbildungen, 1989, 14,00 Euro.

Hermann Kurz. Schriftsteller, Redakteur, Literaturhistoriker

Das Katalogcover ist schlicht in Schwarz gehalten. Auf der rechten Seite sind vertikale Streifen in Rot und Blau zu sehen.
Der Reutlinger Hermann Kurz gehört zu jenen Litertaten, die mit bewundernswertem Mut in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Schriftstellerei zu ihrem Hauptberuf machten. Von der Schriftstellerei zu leben schaften damals zu wenige.
Hermann Kurz, geboren im November 1813, durchlebte bewusst und aufmerksam die  Widersprüche und Brüche der deutsche Geschichte des vorigen Jahrhunderts. In Ausstellung und Katalog werden die einzelnen Stationen des Lebens und Werks dieses vielseitig begabten, teilweise genailen und unendlichen fleißigen Mannes erhellt.
202 Seiten, 124 Abbildungen, 1988, vergriffen.

Kataloge zur Dauerausstellung:

Heimatmuseum Reutlingen. Mittelalter und Kirchengeschichte

Das Bild zeigt eine mittelalterliche Zeichnung Reutlingens mit der Marienkirche, der Stadtmauer und der Achalm sowie eine Hahn-Figur auf einem Stab. Es handelt sich um einen Katalog des Heimatmuseums zum Thema "Mittelalter und Kirchengeschichte".
Die Abteilungen Mittelalter und Kirchengeschichte präsentieren die wichtigsten Funde aus dem (hoch- und spät)mittelalterlichen Alltagsleben Reutlingens und zeigen ausgewählte Exponate aus der sakralen Überlieferung vom 13. bis zum 19. Jahrhundert. Ein Schwerpunkt bildet dabei die Reformationszeit und das Wirken von Matthäus Alber in Reutlingen.
74 Seiten, 65 Abbildungen, 2000, 8,50 Euro.

Heimatmuseum Reutlingen. Reichsstadt und Zünfte

Das Cover des Katalogs zum Thema "Reichsstadt und Zünfte" des Heimatmuseums zeigt eine mittelalterliche Zeichnung von zwei Musikern und 15 Männern, die um eine gedeckte Tafel sitzen. Umrahmt wird das Bild von Zunftwappen. Außerdem ist eine Lanze zu sehen.
Die Darstellung der reichsstädtischen Epoche konzentriert sich auf das 16. und 17. Jahrhundert. Der Katalog vermittelt vielfältige Einblicke in das Innenleben der einst nur dem Kaiser unterstellten Stadt, insbesondere in die Entwicklung und Bedeutung der Zünfte. Das Reutlinger Heimatmuseum verfügt hier über einen hervorragenden Sammlungsbestand. 
96 Seiten, 83 Abbildungen, 1998, 13,00 Euro.

Heimatmuseum Reutlingen. 19. Jahrhundert: Aufbruch in die Moderne

Das Katalogcover zeigt eine alte Fotografie der Reutlinger Innenstadt, auf der das Geschäft von Eugen Eisenlohr zu erkennen ist. Auf der Straße sind viele Menschen unterwegs. Unter dem Foto ist ein Hochrad, der Vorgänger des heutigen Fahrrads, abgebildet.
Der Weg Reutlingens in die Moderne wird chronologisch nachgezeichnet: die Übernahme der Reichsstadt durch das Königreich Württemberg, die Hungerjahre 1816/17, die Revolution 1848, der Theologe Gustav Werner, seine „christlichen Fabriken“ und die soziale Frage; Industrialisierung, Webschule und Technikum für Textilindustrie, Frauenarbeitsschule, Pomologie und Erster Weltkrieg. Darüber hinaus erfährt der Leser, wie die Stadt vor der Motorisierung ausgesehen hat, und erhält zudem einen Einblick in die Produktions- und Geschäftswelt der Stadt vor der Industrialisierung.
55 Seiten, 52 Abbildungen, 1997, 6,00 Euro.

Das Samenhandelsmuseum Gönningen

Das Katalogcover zeigt ein Foto von einem Holzregal mit vielen Fächern, die mit Büchern und Briefumschlägen gefüllt sind, gefüllten Säcke sowie einem Plakat im Hintergrund, das verschiedene Pflanzen zeigt.
Gönningen war im 18. und 19. Jahrhundert berühmt für eine die ganze Gemeinde umfassende Händler- und Hausierertätigkeit. Da die Landwirtschaft nicht genügend Erträge brachte, suchten die Gönninger einen lukrativen Zu-gewinn im Samenhandel. Daraus entstand ein in der Wirtschafts- und Sozialgeschichte Baden-Württembergs einmaliges Phänomen des dörflichen Lebens und Überlebens. Der Museumsführer zeichnet ausdrucksvoll bebildert diese Geschichte nach.
60 Seiten, 46 Abbildungen, 2002, 10,00 Euro.

Museum "Im Dorf". Betzingen Führer durch das Museum

Das Katalogcover zeigt ein in Blautönen gehaltenes Bild, das aus 16 durch Gitterlinien getrennten alten Fotos besteht. Einige davon zeigen Menschen, z. B. einen Frauenchor oder ein Paar in Tracht, andere eine Fabrik oder ein Gebäude.
Das Haus, in dem das Museum "Im Dorf" untergebracht ist, ist selbst ein einzigartiges Exponat. Die Räume dieses ehemals landwirtschaftlichen Anwesens sind der einstigen Nutzung entsprechend eingerichtet. Zusätzlich veranschaulichen chronologische Reihen und Inszenierungen den ständigen Wandel im Alltagsleben der Betzinger Einwohner, Dokumentationen verweisen darüber hinaus auf ungewöhnliche Aspekte der Betzinger Dorfgeschichte: die Betzinger Tracht, die im Königreich Württemberg zu einer Art Nationaltracht gemacht wurde; den Künstlerort Betzingen, in den von 1840 bis 1910 Künstler aus allen wichtigen Kunstzentren Deutschlands kamen und die Betzinger Tracht als Motiv von ländlichen Genrebildern überregional bekannt machten; die Industrialisierung entlang der Echaz, durch die Betzingen ab 1846 zu einem der ersten Arbeiterbauerndörfer Württembergs wurde.
198 Seiten, 180 Abbildungen, 1990, 9,00 Euro.
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