19. Jahrhundert: Aufbruch in die Moderne
Die Entwicklung seit Anfang des 19. Jahrhunderts verlief nicht geradlinig: Reutlingen gelangte 1803 an Württemberg, Hungerkrisen 1818/1848 und die Revolution 1848/49 prägten die Entwicklung bis zur Mitte des Jahrhunderts. Der mit der fortschreitenden Industrialisierung aufkommenden sozialen Frage nahm sich Gustav Werner auf christlicher Grundlage an (eine spezifische Ausstellung zu Person und Engagement kann in der Burderhaus Diakonie besichtigt werden). Den Weg zur modernen Industriestadt markieren Technikum, Frauenarbeitsschule, Pomologie. Diese Entwicklung dauerte bis nach dem Ersten Weltkrieg an und wird hier mit zahlreichen historischen Objekten und Fotografien präsentiert.