Bildschätze des Reutlinger Fotohauses Dohm

Die Fotosammlung Dohm im Stadtarchiv Reutlingen besteht aus rund 200 000 Fotos auf Kleinbildfilmen und rund 200.000 Negativen auf großformatigen Glasplatten und Planfilmen. Die erste Hälfte ist in einer Datenbank erschlossen und steht für Recherchen zur Verfügung. Es handelt sich um  Bildmaterial vom Ende der 1920er bis Mitte der 1970er Jahre. Das Fotohaus Dohm hat das visuelle Gedächtnis Reutlingens aber auch der Region entscheidend mitgeprägt. Den Schwerpunkt bilden Fotografien der Nachkriegsjahre mit Wiederaufbau, Motorisierung, Industrialisierung und Wirtschaftswunder.

Das Fotohaus wurde 1919 von Peter Dohm (1896 bis 1974) gegründet und von seinen Söhnen bis 1993 weitergeführt. Alles begann mit einem kleinen Laden in der Krämerstraße 10, der sich wenig später zu einem gutgehenden Fachgeschäft in der Wilhelmstraße entwickelte. Den umfangreichen Nachlass, bestehend aus Negativen, Glasplatten, Papierbildern, Diapositiven, Postkarten und Alben, übernahm das Stadtarchiv Reutlingen 1993.

Das Fotoalbum gibt einen Überblick über die Vielfalt der Motive und fotografischen Sparten, die in der Sammlung zu finden sind. Porträt-, Landschafts-, Architektur- und Luftbildfotografie gehören ebenso dazu wie Sport-, Ereignis-, Industrie-, Produkt- und Modefotografie. Besonders hervorzuheben ist der Bestand zur Farbfotografie von 1950 bis 1975. Auch wenige Farbdias aus der Zeit des Nationalsozialismus und der unmittelbaren Nachkriegszeit sind noch erhalten. 

Hinweis:

Jede Verwertung der Fotografien ist ohne Zustimmung des Stadtarchivs Reutlingen unzulässig.
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Stadtarchiv Reutlingen

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