Durch Beziehungen eines Teilhabers zu den Franzosen und den Umstand, dass diese, wie die drei anderen Besatzungsmächte, in ihrer Zone auch eine Automobilfabrik wünschten, konnten am 1. März 1947 ehemalige BMW-Angestellte in Hausen am Andelsbach die Autofirma Veritas gründen.
Ziel war zunächst, aus vorhandenen BMW 328 der Vorkriegszeit Wettbewerbsfahrzeuge herzustellen.
Obwohl „sündhaft“ teuer, war schon bald die Nachfrage größer als das Angebot. Ab 1949 wurden sportliche Fahrzeuge für den Straßenbetrieb ins Programm aufgenommen. In Kooperation sollten auch kleine Sportcabriolets gebaut werden. Trotz einiger Bankkredite fehlten für die Serienreife aber etwa 2 Millionen Mark. Die erhofften Staatskredite gingen jedoch nur an Daimler Benz und Gutbrod. Das bedeutete im November 1950 den Konkurs für Veritas. Nur wenige Einheiten der neuen Modellserie wurden fertiggestellt.
Einer der Veritas-Initiatoren, Ernst Loof, gründete 1951 die „Veritas-Automobil GmbH Nürburgring“ mit dem Ziel der Betreuung vorhandener Veritas sowie dem Bau sportlicher Autos in kleiner Stückzahl. Nach etwa zwei Dutzend Wagen war 1953 aber auch hier Schluss.
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