Kinder erkunden ihre Umwelt

Aktuelles aus der Kindertagesbetreuung

895 neue Plätze für die Kleinsten


Die Kinderbetreuung steht weiterhin ganz oben auf der städtischen Agenda.Erweiterungen im Bestand, Provisorien, Um- und Anbauten sowie Neubauten: Unter dem Motto "Wir geben der Bildung Raum" beschreitet die Stadtverwaltung derzeit verschiedene Wege, um die Kinderbetreuung auszubauen. So sind in zahlreichen Einrichtung seit 2017 rund 200 zusätzliche Plätze entstanden, berichtete Sozialamtsleiter Joachim Haas jetzt beim Pressetermin - mit mehr Personal, ohne oder nur mit kleineren Baumaßen.Vier Provisorien ermöglichen überdies die Sanierung oder den Ausbau bestehender Einrichtungen. Darunter das neue Haus in der Marie-Curie-Straße, das im Januar seine Pforten öffnete und derzeit die Kinder aus den Kindergärten Humboldtstraße und Schopenhauerstraße beherbergt. In beiden städtischen Einrichtungen entstehen derzeit jeweils 38 zusätzliche Plätze für Drei- bis Sechsjährige. Aber auch Neubauten stehen ganz oben auf der Agenda. Bereits eröffnet ist der Neubau in der August-Lämmle-Straße, der seit Januar 15 Plätze für Ein-bis Dreijährige und 72 Plätze für Drei- bis Sechsjährige offeriert. 15 Zwei- bis Sechsjährige kommen ab dem Frühjahr in der nagelneuen Jurte im Naturkindergarten in Sondelfingen unter, insgesamt 40 Drei- bis Sechsjährige in den beiden Bauwagen des Naturkindergartens im Nübelloch, der erste Bauwagen ist bereits bezogen. Der neue "kleine Brenz" der evangelischen Kirche in der Beethovenstraße, neue Kinderhäuser in den neuen Wohnvierteln "Blue Village" und "City Garden", die jeweils fünfgruppigen städtischen Neubauten in der Aachener, Aalener und der Schleestraße, Neubau und Sanierung des Bestandsgebäudes "Im Wiesaztal" in Bronnweiler und das Kinder- und Familienzentrum in der Christophstraße: Insgesamt kommen so bis 2021 und danach 895 neue Plätze zusammen. 118 davon sind für die unter Dreijährigen reserviert, für "Ü3" werden 777 Plätze geschaffen, 400 davon Ganztagsplätze. "Es tut sich mächtig was", fasst Bürgermeister Hahn zusammen. Gelöst seien die Probleme der Kinderbetreuung damit aber noch nicht: "Wir werden noch drei schwierige Jahre vor uns haben."



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